In lackiertes Holz fräsen

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Eponym
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In lackiertes Holz fräsen

Beitrag von Eponym » Montag 1. November 2021, 23:33

Guten Abend,

zu Beginn möchte ich anmerken dass ich in der Holzbearbeitung neu bin. Ich würde mit Epoxydharz ein Paar Ideen umsetzen wollen.
Dazu habe ich mir zu Feingravurzwecken eine Dremmel 4300 gekauft.

Die konkrete Idee ist im Schreibtisch meiner Tochter eine Mickey Maus figur einzufräßen, sprich die Silhouette (Kreis mit "Ohren", Näschen, etc. nichts großes, ca. 20 x 20 cm. ) und dann Epoxyd Harz mit unterschiedlichen Farben hineingießen und schön abschleifen, etwas besonderes eben.
Wie das so ist wenn man in ein Gebiet einsteigt kommen naturgemäß Probleme mit sich.
Ich habe mir glücklicherweise eine einfache lackierte Standard Platte (Pressspann?) aus dem Baumarkt gekauft und darauf angefangen zu üben.

Das offensichtliche Problem ist, dass der Lack sehr schnell splittert und dadurch saubere Konturen (Linien oder Kurven) nur schwer zu fräsen sind (für mich zumindest).

Hat jemand Erfahrungen oder Tipps, wie man solch eine lackierte Platte evtl. vorbehandelt um das gewünschte Ergebnis (saubere Kanten) zu erreichen?
PS: Als Einsteiger Oberfräße würde ich mir eine Makita RT0700CX2J anschaffen.

Danke euch sehr im Voraus.
Christian

Ein_Gast
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Re: In lackiertes Holz fräßen

Beitrag von Ein_Gast » Montag 1. November 2021, 23:46

Du könntest versuchen, eine dünne Platte (4 mm) auf dein holz zu legen und dann da durchfräsen. Das müsste sich wie ein Spanreißschutz auswirken. Wobei das natürlich mehr für die Oberfräse als für den Dremel ist. Alternativ Klebeband drüber machen.

Wenn du Nuten fräst gibt es Fräser mit nach unten gezogenen Schneiden. Die sollten auch weniger ausreißen.

Brandmeister
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Re: In lackiertes Holz fräsen

Beitrag von Brandmeister » Dienstag 2. November 2021, 00:13

Titelbetreff korrigiert. Ich frage mich wirklich, woher die immer wieder auftretende Unart kommt Fräße/fräßen statt Fräse/fräsen aber Meisel statt Meißel zu schreiben... :kp:
Und das Gerät schreibt sich übrigens Dremel nicht Dremmel und ist grammatikalisch männlichen Geschlechts --> also im Akkusativ einen Dremel, nicht ein Dremel.
Si vis tacuisses philosophus mansisses

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