HPL (Schichtstoff, Resopal, Trespa, Duropal etc.) wie wetterbeständig?

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Quack
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HPL (Schichtstoff, Resopal, Trespa, Duropal etc.) wie wetterbeständig?

Beitrag von Quack » 20. Mai 2019, 15:47

Hallo Zusammen!

Also, dass HPL auf der Fläche sehr wasseresistent ist glaube ich, aber die Schnittkanten könnten imho aufquellen und dann würde sich der Schaden millimeterweise weiterfressen durch aufquellen...?

Zitat Wiki: Die Oberflächen sind leicht zu pflegen und zu reinigen, lichtbeständig sowie geruchsneutral und unempfindlich gegen Alkohol, organische Lösemittel und Wasser.

Ich möchte gerne einen Gartentisch, denn 8mm Platte mir im Umfeld einfach unpassend fein wirkt (Zudem erwarte ich schnell Kratzer durch Flaschenböden, Porzellan etc.) mit 0,8mm HPL belegen.

Der Tisch selbst ist stabil und da aus Alu+Glas im grunde fast ewig haltbar.

Minimales ausbleichen stört mich nicht, etwas Gefälle ist ohnehin vorhanden, dennoch wird da mal ne Pfütze entstehen oder Schnee ein paar Tage.

Geht oder nicht zu empfehlen?

powersupply
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Re: HPL (Schichtstoff, Resopal, Trespa, Duropal etc.) wie wetterbeständig?

Beitrag von powersupply » 20. Mai 2019, 18:18

Dem Resopal traue ich zu, dass es beständig ist.
Bei 0,8mm Stärke sollte das auch mit Harz durchtränkt sein.
Anders sähe es aus wenn der Schichtstoff auf einem Träger aufgebracht ist. Da wären Schnittkanten sehr wohl ein Problem.

PS

Quack
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Re: HPL (Schichtstoff, Resopal, Trespa, Duropal etc.) wie wetterbeständig?

Beitrag von Quack » 20. Mai 2019, 19:05

Danke Dir powersupply

Zutrauen würde ich es ihm auch.
Aber der Hersteller eben nicht.

Das Harz ist ja auch weniger das Problem - an den Sägekanten aber KÖNNTE es durchaus Probleme geben.

Mich interessiert nun ob es wohl weitgehend klappt oder völliger Blödsinn. ich hatte mal einen vergleichbaren Fall wo kein Lackhersteller, auch nicht für 2k, KFZ-, Boots- u. Nutzfahrzeuglack für gern 60-70€/Liter bei stehenden Pfützen garantieren wollte. Die Unterscheiden da wirklich ob das Wasser 2-3 Tage oder zB 20 Tage einwirkt :cry:

Ist das nun tendenziell "deutsche Übervorsicht" & Angst vor Ersatzansprüchen oder absolut begründet?

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