Welcher Sägentyp für Gehrungsschnitte?

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wallstreet
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Beitrag von wallstreet » 30. Mär 2004, 10:24

Hi!

Abermals vielen Dank für Eure Vorschläge. Wie man an meinen Formulierungen wahrscheinlich erkennen kann, bin ich kein Profi auf dem Gebiet der Sägen und muss mich langsam an die Materie herantasten.

Bislang habe ich eine manuelle Gehrungssäge benutzt und wollte diese nun ersetzen. Da solche Sägen in brauchbarer Qualität erst bei EUR 80 anfangen (von Ulmia wollen wir mal nicht reden) kam ich auf die Idee mir eine elektrische Kapp-/Gehrungssäge zuzulegen (grössere Präzision war hier das Stichwort - Tempo ist mir egal).

20cm waren ein Schuss ins blaue und stellen sich ja nun als recht schwierig zu erreichen dar (nur bei Sägen mit Zugfunktion).

Eine Kreissäge hätte ich gern genommen, da diese eher einen Generalisten darstellt - Gehrungsschnitte in Leisten und Paneelen fertige ich nun mal nicht täglich an, so dass mir ein Anschaffungspreis von EUR 400 aufwärts für eine "Spezialmaschine" schlicht und ergreifend zu hoch ist.

Wie sich nun herausgestellt hat, scheinen exakte Gehrungsschnitte mit HKS wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit, so dass ich aller Voraussicht nach auf die EB zurückgreifen werde.

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe und habt Geduld mit Einsteigern wie mir.

Gruss

Michael

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H.-A. Losch
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Beitrag von H.-A. Losch » 30. Mär 2004, 10:38

wallstreet hat geschrieben:Eine Kreissäge hätte ich gern genommen, da diese eher einen Generalisten darstellt - Gehrungsschnitte in Leisten und Paneelen fertige ich nun mal nicht täglich an, so dass mir ein Anschaffungspreis von EUR 400 aufwärts für eine "Spezialmaschine" schlicht und ergreifend zu hoch ist.

Wie sich nun herausgestellt hat, scheinen exakte Gehrungsschnitte mit HKS wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit, so dass ich aller Voraussicht nach auf die EB zurückgreifen werde.
Wenn du immer wieder die gleichen Gehrungsschnitte machst, kannst du dir event. auch mit einen Tauchkreissäge und einer selbstgebauten Gehrungslade, in der sich die Maschine fest einspannen lässt, helfen.
H.-A. Losch
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Alfred
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Beitrag von Alfred » 30. Mär 2004, 10:59

Hallo,
wenn du alles richtig einspannen kannst, dann geht auch eine HKS, also das Brett mit einem stabilen Eisenlinieal als Anschlag auf dem Werktisch überstehend so festspannen, dass sich der Schnitt gerade außerhalb der Tischfläche befindet. Dann einfach mit der HKS am Lineal entlangfahren. Verbessernd ist vor und hinter dem zu schneidenden Stück noch Hilfsbretter zu spannen um die gerade Auflagefläche zu erhalten. So habe ich früher jahrelang alles geschnitten und so schneide ich heute noch Türen und große Platten zu. Weil selbst auf meiner TKU ist die Länge vom Schiebeschlitten begrenzt.
Gruß
Alfred

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H.-A. Losch
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Beitrag von H.-A. Losch » 30. Mär 2004, 11:16

Besser ist es, die Handkreissäge auf einer Unterlage fest zu montieren.

Siehe z. B. hier:
Bild
Quelle: Profitips 6/96
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Beitrag von Alfred » 30. Mär 2004, 19:17

Hallo,
dazu braucht man aber erst mal eine Tauchsäge womit man schon wieder nur auf ein paar teure Hersteller zurückgreifen muss und anderen hat man hier keine Verstellmöglichkeit für Gehrungen.
Gruß
Alfred

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