Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Hier geht es um Elektrowerkzeuge und ihre Anwendung

Moderatoren: Dirk, Dominik Liesenfeld

Kieseldumper
Beiträge: 359
Registriert: Donnerstag 18. September 2008, 19:19
Wohnort/Region:
Wohnort: Bayern

Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von Kieseldumper » Mittwoch 20. Januar 2021, 20:03

Nabend!

ich habe mir einen ganz tollen 50er Jahre Metabo Schwingschleifer geschossen, im schon defekten Zustand.
Der Kondensator ist defekt.
Jetzt möchte ich das Teil austauschen.
Worauf muss ich bei den techn. Daten achten?

Also 4 µF, 230V ist klar aber.....
Es schaut so aus, als wäre in dem Kondensator ein Wiederstand (1 Mega-Ohm)für den Entladestrom eingebaut.

Bekommt man so einen Kondensator mit diesen Daten? Eher schwierig oder?

Oder falls nicht, kann man dann extern einen Widerstand anlöten? In Reihe?

Freue mich über Beiträge!

Kieseldumper
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Alles ist vergänglich, bloß der Kuhschwanz bleibt länglich

Benutzeravatar
powersupply
Beiträge: 15682
Registriert: Sonntag 10. April 2005, 17:25
Wohnort/Region: BB
Wohnort: BB

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von powersupply » Mittwoch 20. Januar 2021, 20:27

Hallo
So ein Schwingschleifer benötigt doch eher keinen Motorkondensator. Gefühlt schon gar keinen mit 220V Nennspannung.
Kann das sein, dass diesem Gerät ein Kondensator zur Blindstromkompensation spendiert worden war und in Wirklichkeit einen Universalmotor mit Kohlen hat?
Dann sollte die Maschine auch problemlos ohne den Sondermüll laufen.

PS

Benutzeravatar
H. Gürth
Beiträge: 12722
Registriert: Montag 2. Februar 2004, 23:07
Wohnort/Region:
Wohnort: MKK

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von H. Gürth » Mittwoch 20. Januar 2021, 20:39

Nein, das ist eine "Steinalte" Maschine. Langsamläufer mit Kondensatormotor(kurzschlussläufer).
Sowas gabs mal von Metabo. So ca. 60/70er
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

Benutzeravatar
DerAlteSchrauber
Beiträge: 506
Registriert: Sonntag 1. November 2015, 14:07
Wohnort/Region: Landkreis DH

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von DerAlteSchrauber » Mittwoch 20. Januar 2021, 20:41

powersupply hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 20:27
Dann sollte die Maschine auch problemlos ohne den Sondermüll laufen.
das würde ich so nicht sagen, es gab von Metabo auch Schwingschleifer mit Wechselstrommotor.
Kieseldumper hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 20:03
Worauf muss ich bei den techn. Daten achten?
kauf dir einen Kondensator mit den gleichen Werten, die sind heute sowie so kleiner gebaut, den bekommst du immer untergebracht.

Gruß

Benutzeravatar
DerAlteSchrauber
Beiträge: 506
Registriert: Sonntag 1. November 2015, 14:07
Wohnort/Region: Landkreis DH

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von DerAlteSchrauber » Mittwoch 20. Januar 2021, 20:55

H. Gürth hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 20:39
Sowas gabs mal von Metabo.
wenn meine grauen Zellen mich nicht trügen war das der Typ 6118W :glaskugel:

Gruß

Kieseldumper
Beiträge: 359
Registriert: Donnerstag 18. September 2008, 19:19
Wohnort/Region:
Wohnort: Bayern

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von Kieseldumper » Mittwoch 20. Januar 2021, 21:04

DerAlteSchrauber hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 20:55
H. Gürth hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 20:39
Sowas gabs mal von Metabo.
wenn meine grauen Zellen mich nicht trügen war das der Typ 6118W :glaskugel:

Gruß
Jawoll genau der!

Sehr gut gemacht :D

-------------------------------

Also ich bräuchte da noch etwas Hilfe.

Wie gesagt 4 µF, 230V ist klar

Was mache ich mit den 1 Mega-Ohm??

Ich denke der Widerstand ist schon wichtig?

Ich kenne mich da leider nicht genügend aus...
Alles ist vergänglich, bloß der Kuhschwanz bleibt länglich

Benutzeravatar
DerAlteSchrauber
Beiträge: 506
Registriert: Sonntag 1. November 2015, 14:07
Wohnort/Region: Landkreis DH

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von DerAlteSchrauber » Mittwoch 20. Januar 2021, 21:20

Kieseldumper hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 21:04
Was mache ich mit den 1 Mega-Ohm??
das ist doch kein Problem, der soll den Kondensator eh nur bei Nichtgebrauch entladen, da kannst du den vorhandenen ruhig wieder nehmen, der sollte wohl noch Heile sein.
Die Maschine läuft auch ohne den Entladewiderstand, da kannst nur unter Umständen bei Berührung der Steckerstifte im ausgeschalteten Zustand als Entladewiderstand dienen. :mrgreen:

Gruß

Benutzeravatar
H. Gürth
Beiträge: 12722
Registriert: Montag 2. Februar 2004, 23:07
Wohnort/Region:
Wohnort: MKK

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von H. Gürth » Mittwoch 20. Januar 2021, 21:25

Die Grauen Zellen arbeiten noch. Bin mal schnell an meine Altpapiersammlung geflitzt.
Da gab es den 6110, 6121, 6118/6122
Meine Zeichnung zum 6118 ist aus 78.
Metabo 6110A.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

Dev
Beiträge: 1106
Registriert: Donnerstag 10. September 2009, 21:50
Wohnort/Region: Segeberg

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von Dev » Mittwoch 20. Januar 2021, 21:30

Kieseldumper hat geschrieben:
Mittwoch 20. Januar 2021, 20:03
Es schaut so aus, als wäre in dem Kondensator ein Wiederstand (1 Mega-Ohm)für den Entladestrom eingebaut.
Nö, da steht nur der Hinweis drauf, dass der Anwender einen Entladewiderstand verbauen soll: "Entladewiderstand bei Montage anbringen".
Im Kondensator ist keiner integriert.

Kieseldumper
Beiträge: 359
Registriert: Donnerstag 18. September 2008, 19:19
Wohnort/Region:
Wohnort: Bayern

Re: Metabo Schwingschleifer, Kondensator defekt

Beitrag von Kieseldumper » Mittwoch 20. Januar 2021, 22:00

Achso, also im Kondensator ist dann eh kein Widerstand.
Aber gehe ich recht in der Annahme, dass es sinnvoll ist so einen zu verbauen?
Wobei sich dann gleich die nächste Frage aufdrängt: Wieso habe ich beim Auseinanderschrauben keinen Widerstand entdeckt?

DerAlteSchrauber

Nein das Teil ist defekt...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Alles ist vergänglich, bloß der Kuhschwanz bleibt länglich

Antworten