Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

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-Zoli-
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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von -Zoli- » Donnerstag 14. Januar 2021, 15:43

MrDitschy hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 08:33
Darfst halt nicht immer nur von dir ausgehen!
Sprich es gibt auch Leute die kleine Akkus haben oder auch leistungsstärkere AkkuMaschinen als Akkuschrauber nutzen ... oder wollt ihr hier nun wirklich jede Akku-Maschinenkombimation und Arbeiten dazu ausdiskutieren (denke ja mal, ihr kennt den seither angebotenen Akku und Akkumaschinen Markt, der eben doch recht unterschiedlich ist)!?
Genau. Abber Akkuschrauber kann man auch schnell zum Grenze bringen wenn man wirklich größere Schrauben eindreht, oder mit dem Forstnerbohrer, etc. Wenn Ihr über Tests weißt wo genau das Getestet wird, auch mit der Dauereinsatzfähigkeit der Schrauber, würde mich interessieren.
Generell sehe ich bei Akkuschrauber (ausser villeich der kleine Milwaukee mit Metallgetriebe) daß der Leistungelektronik gar nicht aktiv gekühlt wird. Über die Plastikgetriebe nicht zu reden.
Und bei den kleine Dewalt Schlagschrauber ist scheinbar auch das Motorkühlung so unterirdisch, daß scheinbar das Gerät nach 5 minuten Dauereinsatz abraucht. Ich habe auch einen zerlegt, und das Kühlung scheint wirklich unterdimensioniert zu sein.

Und wenn man über Winkelschleifer, oder verschiedene Schleifmaschinen redet da wir schnell schluß mit lustig.
powersupply hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 20:58
Sooo weit weg ist der Gedanke an eine kabelgebundene Bohrmaschine mit der man auch schrauben kann nun auch wieder nicht.
Mr Ditschy hat daher schon ein wenig Recht wenn er auf solche Maschinen verweisen möchte, wenn auch das Argument Akkuwechsel heutzutage sicherlich kein Thema mehr ist. Der Threadtitel passt ja dazu.
Wenn ich jetzt als Anwender für einen kabelgebundenen Bohrschrauber mal meinen Schwiegervater heranziehe ist dies sicherlich gar nicht mal so falsch. Der hatte einen 12V Metabo Akkuschrauber. Dessen NiCd Akkus sind wegen Nichtbenutzung gestorben. Die nachgekauften hielten nur noch halb so lange.
Der zwischenzeitlich angeschaffte billige Schrauber mit LiIon Akkus ist auch wieder platt.
Zum Vergleich hat mein Vater immer noch seine über 30 Jahre alte Kabelgebundene Kress Bohrmaschine. Hat für seine Aufgaben immer gereicht.
Dass bei mir mittlerweile vier Akkuschrauber im Haus verteilt stehen ist dagegen purer Luxus und eben auch ein wenig dem Habenwill geschuldet. :crazy:

PS


Auch Freunde von mir haben vor einige Jahren einen Bosch Akkuschrauber bekommen. Akku schon tot. Dann jetzt haben die einen von Aldi gekauft. Nicht weil eine Akkumaschine gewollt ist, sondern weil nichts anderes in diesem Format erhältlich ist.
(Gut, der Skil war da -schon nicht mehr wie ich sehe - aber es ist auch relativ minderwertig.)

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von -Zoli- » Donnerstag 14. Januar 2021, 15:48

MrDitschy hat geschrieben:
Montag 11. Januar 2021, 21:40
-Zoli- hat geschrieben:
Sonntag 10. Januar 2021, 12:44
Apropo MrDitschi, kannst du mir als Makitist sagen wie die meissten Makita Akkuscharauberspindel gelagert sind? Und wie sieht es bei andere Hersteller aus? Dauereinsatz scheinen nur die wenigsten aushalten zu können. (Mit Schleifbürste zum Beispiel)
Beim kleinen Akkuschrauber sind gekapselte Lager verbaut ... ob Brushed oder Brusless Motor ist ja zweitrangig, denn einen defekt kann es bei beiden geben.
Heißt das Kugellager beidseitig, oder Nadellager? Das scheint ein knackpunkt zu sein sowohl bei einige andere Arbeiten was man damit machen könnte (bürsten, fräsen etc.) als auch bezüglich Langlebigkeit.

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von -Zoli- » Donnerstag 14. Januar 2021, 16:29

Achso um auch ein wenig über Geräte zu schreiben:

Also weder in der Bedienungsanleitung noch in den Videos sind irgendwelche Motorüberlastschutz zu sehen. Im gegensatz zur td0101f ist es fraglich aber wir werden mal sehen.

Der Rotor ist hinten mit einen ungeabdichteten CHL 607 Lager, vorne Getriebeseitig mit einen abgedichteten NMB gelagert.

Fast alle geräte sind in die ungarische Webladen ausverkauft. Genau wie damal die letzte Quadrills auch in 1-2 Wochen aus der Geschäfte verschwunden sind.
In die britische Geschäfte die ich im Web angeschaut haben ebenso keiner mehr auf Lager. Der nachfrage ist scheinbar da.

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powersupply
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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von powersupply » Donnerstag 14. Januar 2021, 20:18

-Zoli- hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 14:56
Würde man bei einige Netzgeräte auch Invertermotoren einsetzen, könnte man dann wieder nicht um "ebenbürtigkeit" sprechen.
Die Maschinen gibt es bereits.
Nur sind die wahrscheinlich eher außerhalb deines Budgets.
Zum Beispiel die Metabo SXE 150 in verschiedenen Ausführungen
Bild

sowie
die Metabo Kombihämmer wie der Metabo KHEV 11-52BL.
Bild
Den gibt es noch in kleiner unter dem Namen KHEV 8-45 BL sowie KHEV 5-40 BL

PS

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von powersupply » Donnerstag 14. Januar 2021, 20:24

-Zoli- hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 15:43
Und bei den kleine Dewalt Schlagschrauber ist scheinbar auch das Motorkühlung so unterirdisch, daß scheinbar das Gerät nach 5 minuten Dauereinsatz abraucht. Ich habe auch einen zerlegt, und das Kühlung scheint wirklich unterdimensioniert zu sein.
Du suchst offensichtlich wie manche Verschwörungsverschwurbler nur die möglichst negativ auffallenden Geräte heraus.
Mit meinem Metabo Akkuschrauber rühre ich problemlos Fliesenkleber an. Natürlich nicht im 20l Kübel. Aber das würde ichauch meiner 230V Bohrmaschine nicht zumuten wollen.

PS

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von -Zoli- » Donnerstag 14. Januar 2021, 20:42

Ja, von Hitako... Hikoki gibt es auch der Winkelschleifer mit Umrichtertechnik. Is der Excenterschleifer eine wirklich Metabo-eigene Konstruktion?

Aber ansonstens im vergleich mit der Järlich ausgebrachten Akku-Neuheiten, sind diese Modelle eher Ausnahmen. Die meißte Geräte sind eher "Wirhabennocheinigeteuereteileausgespart" Geräte.

Obwohl ich eigentlich die Universalmotoren besser mag, als kaputtgesparte Elektroteile mit Billigkompotenten. Was mich aber freut wenn manchmal ein neues Modell besser gelagert, oder generell robuster wird. Aber sowas kommt auch selten.

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von m_karl » Donnerstag 14. Januar 2021, 20:51

Ich habe beim Zerlegen einer "Werkbankinsel" meinen kleinen DeWalt Schlagschrauber über 5 Minuten im Dauerfeuer gehabt. Er wurde entsprechend der Aufgabe gut warm, aber abgeraucht ist er nicht. Im Gegenteil er funktioniert nach wie vor einwandfrei. Was bei der Akkuflex ein kurzes Vergnügen sein soll kann ich auch nicht nachvollziehen.

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von -Zoli- » Donnerstag 14. Januar 2021, 20:55

powersupply hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 20:24
-Zoli- hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 15:43
Und bei den kleine Dewalt Schlagschrauber ist scheinbar auch das Motorkühlung so unterirdisch, daß scheinbar das Gerät nach 5 minuten Dauereinsatz abraucht. Ich habe auch einen zerlegt, und das Kühlung scheint wirklich unterdimensioniert zu sein.
Du suchst offensichtlich wie manche Verschwörungsverschwurbler nur die möglichst negativ auffallenden Geräte heraus.
Mit meinem Metabo Akkuschrauber rühre ich problemlos Fliesenkleber an. Natürlich nicht im 20l Kübel. Aber das würde ichauch meiner 230V Bohrmaschine nicht zumuten wollen.

PS
Ja, diese Dewalt Geräte sind nur die bürstenlose Schlagschrauber, und nicht representativ für alle Akkugeräte. Aber bei diese neueste superkompakte Geräte warscheinlich kein Einzelfall. Schaue mal den Zerlegvideo vom Milwaukee m12 cpd oder fpd von Catusmaximus an! Der wird auch nicht lange halten, obwohl das mit der Kühlung der Elektronik generell eine Gute Idee ist, aber mächtig unterdimensioniert. Obwohl ein relativ gut gebautes Gerät.
Apropo, wie ist die Spindellagerung von deine Metabo Schrauber?

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von powersupply » Donnerstag 14. Januar 2021, 21:14

-Zoli- hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 20:55
Apropo, wie ist die Spindellagerung von deine Metabo Schrauber?
Keine Ahnung.
Hatte noch keinen Bedarf danach zu schauen. Der 43mm Spindelhals lässt jedenfalls genügend Einbauraum für ein ordentliches Lager..

Der Exzenterschleifer ist ein Mirka.

PS

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Re: Endlich! Bohrschrauber im Akkuschrauber-Format mit 230V/Netzbetrieb Makita DF0300 und HP0300

Beitrag von Brandmeister » Donnerstag 14. Januar 2021, 21:19

-Zoli- hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 14:51
Brandmeister hat geschrieben:
Sonntag 10. Januar 2021, 20:58

Bist Du doch trotzdem noch. Ich greife da auf Akkuwerkzeuge zurück, wo ich sie für sinnvoll halte und was ich nur zu Hause brauche, darf auch gerne mit Kabel sein. Davon ab habe ich manche Geräte auch in Akku- und Netzausführung und nehme das von den beiden, was gerade sinnvoller ist. Außerdem gibt es kein Limit, wie viele Akkusysteme du vorhältst.
Das mache ich auch so, und wenn ich ein großer Grundstück hätte mit Holzzaun, würde ich zur Schraubarbeiten auch ein Akkugerät kaufen. Also ich bezweifle nicht daß Akkugeräte auch Sinn haben.

Und ja, ich kann so viele Akkusysteme habe wie ich will, es wird aber dann sehr teuer. Dann würde ich lieber ausschließlich Duss Maschinen haben von dem Geld. (Wir reden über Heimwerker.)
Nun ja, ich habe auch beim Heimwerken (Boah ich hasse dieses Wort. Hat einer hier ein gutes Synonym dafür?! Eigenleisten ist auch so ne Sache...) nicht unbedingt Lust, für jedes Gerät ein Kabel zu legen. Oder die Kabeltrommel auszurollen. Und vor allem nicht, zwischen zwei Arbeitsgängen zur Spannungsquelle zu rennen und umzustecken. Am besten noch jedes mal noch jedes mal Leiter oder Kleingerüst runter und wieder rauf. Dann lieber einen Akkubohrer zum Bohren und einen zum Schrauben bestücken. Bin gerade schwer am Überlegen, ob ich noch einen dritten Akkubohrschrauber anschaffe, dann wäre bei Bedarf auch noch immer einer zum Senken parat.
Akkus sind mir in den letzten zehn Jahren genau zwei verreckt: Nämlich die beiden AAA-Zellen im Mobilteil meines Festnetzanschlusses.

ps (oder post scriptum um Missverständnisse zu vermeiden :mrgreen:): Wenn Du immer noch anstoßen willst, dann denk beim nächsten Soproni an mich :mrgreen: :bierchen:
Die Physik gewinnt immer!
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