Bohrerschärfgerät

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mennestefan
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Bohrerschärfgerät

Beitrag von mennestefan » Montag 8. November 2004, 20:50

Hallo,

hat einer von Euch vielleicht Erfahrung mit Bohrerschärfgeräten, z. B. Proxxon oder Drill-Doktor? Auf Vorführungen sieht das ja immer sehr leicht und toll aus, aber zu Hause klappt es dann ja oft doch nicht so. Und zum ausprobieren kaufen und anschließend in die Ecke stellen, weil es dann doch nicht richtig geht, sind sie mir zu teuer.

MfG
Stefan

Reiner
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Beitrag von Reiner » Dienstag 9. November 2004, 13:04

Hallo,

Drilldoktor ist ganz gut. habe selbst zwar keinen aber ihn schon SELBST beim Händler ausprobiert. Das wird wohl eine der nächsten Anschaffungen sein ....

Schau auch ´mal im

www.werkzeug-forum.de

nach. (Suchen: Drilldoctor) Das war da schon mal.

Gruß

Reiner

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Alfred
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Beitrag von Alfred » Dienstag 9. November 2004, 17:11

Hallo,
da muss man schon viel bohren damit sich die Anschaffung lohnt und ein geschliffener Bohrer ist kein neuer.
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

mennestefan
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Beitrag von mennestefan » Dienstag 9. November 2004, 19:40

Hallo !

@ Reiner: Konnte leider keinen Beitrag finden. Habe dort auch vor einiger Zeit selbst zu diesem Thema einen Beitrag eröffnet, dieser scheint aber gelöscht worden zu sein.

@ Alfred: Stimmt. Aus diesem Grund will ich mich auch erst einmal über diese Geräte informieren, bevor ich mich eventuell zu einem Kauf entscheide. Der Proxxon könnte sich preislich für mich als Heimwerker schon lohnen, da ich ja als solcher die Zeit habe, den Bohrer zwischendurch immmer mal wieder nachzuschärfen. Bei einem Betrieb ist ein neuer Bohrer auf jeden Fall billiger als die Zeit fürs Schärfen.

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H. Gürth
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Bohrerschärfgerät

Beitrag von H. Gürth » Dienstag 9. November 2004, 22:12

Hallo,
schauen Sie mal hier vorbei.

www.drilldoctor.de

Alles genauestens erklärt incl. VIDEO.
Für Bohrer aus der Grabbelkiste natürlich zu teuer.
Aber für Qualitätsbohrer a la HARTNER etc. mit Ausspitzung usw. doch eine ernsthafte Alternative.

MfG

H. Gürth

hs

Beitrag von hs » Mittwoch 10. November 2004, 04:43

Alfred hat geschrieben:Hallo,
da muss man schon viel bohren damit sich die Anschaffung lohnt und ein geschliffener Bohrer ist kein neuer.
Hi,

professionelle Geräte erreichen mind. die Qualität neuer Bohrer - evtl. sogar besser.
Allerdings sind diese Geräte etwas teurer ;-)

Hier : http://www.metallschaerfen.de kann man z.B. das hier lesen :
Oft wird von Heimwerkern die Frage gestellt, warum man seine Bohrer schärfen lassen soll, anstatt sich ein Bohrerschärfgerät, bzw einen Schärfaufsatz für seine Bohrmaschine zu kaufen. Immerhin kosten solche Geräte ja keine 100 Euro.

Wer sich ein solches Gerät gekauft hat, wird diese Frage schon beantworten können. Bohrerschärfgeräte sind leider nicht mehr als ein Spielzeug. Weder zentrierte Bohrer, noch ein wirklicher Nachschliff ist hier zu erwarten. Schärfgeräte für Bohrer, mit denen auch wirklich Qualität erreicht werden kann, bewegen sich um die 10.000 Euro Klasse.
Ginge das günstiger, hätten wir mit Sicherheit gerne das Geld gespart.

Dafür können Sie bei den von uns nachgeschärften Bohrern auch mit Qualität rechnen. In den meisten Fällen steigt die Standzeit Ihrer Werkzeuge im direkten Vergleich mit einem neu gekauften Bohrer. Probieren Sie es aus.


----

wobei man als Heimwerker sicher auch mit den kleinen, billigen Maschinen für den Hausgebrauch zurechtkommt - oder halt an der 'normalen' Schleifmaschine üben, üben, üben, .... ;-)

Die prof. Maschinen lohnen eher für große Bohrer, bzw. viele Bohrer - halt industriell.
Sowas gibt's für ~ € 850 (die richtig prof. Geräte liegen tatsächlich neu bei ~ 5stelligen Summen) Bei http://www.rc-machines.com gibt's auch zwei Geräte - für €860 und 650 ...

Gruß, hs

Reiner
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Beitrag von Reiner » Mittwoch 10. November 2004, 09:48

na dann suche ich halt mal für Dich (wenn Du wüsstest, was ich für einen Stundenlohn habe :wink: )

http://www.werkzeug-forum.de/index.asp? ... Thread=862

und auch hier steht was drin:

http://www.werkzeug-forum.de/index.asp? ... Thread=497

@ hs: Klar ist das kein Gerät für eine Werkzeugschärferei oder für den Präzisionsmaschinenbau. Aber für Handwerker und Heimwerker denke ich schon ok. Wenn ich allerdings mit rollgewalzter Ware arbeite, ist es vielleicht billiger, einen neuen Bohrer zu kaufen.

Was kostet es eigentlich, wenn man einen Bohrer in einer Schärferei schleifen lässt ? Weiß das hier jemand ?

Gruß

Reiner

hs

Beitrag von hs » Mittwoch 10. November 2004, 12:50

Hi,
Reiner hat geschrieben:@ hs: Klar ist das kein Gerät für eine Werkzeugschärferei oder für den Präzisionsmaschinenbau. Aber für Handwerker und Heimwerker denke ich schon ok. Wenn ich allerdings mit rollgewalzter Ware arbeite, ist es vielleicht billiger, einen neuen Bohrer zu kaufen.
sehe ich nicht anders.
Rollgewalzte Bohrer reichen auch locker für die meisten Fälle aus - und selbst für den Preis des günstigen 'Drill-Doctor' kann man sich schon ohne Ende mit Bohrern eindecken.
Was kostet es eigentlich, wenn man einen Bohrer in einer Schärferei schleifen lässt ? Weiß das hier jemand ?
im oben verlinkten Service steht was von ab € 0,99

Gruß, hs

flat
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Beitrag von flat » Mittwoch 10. November 2004, 18:57

Wer einen Schleifbock hat, kann die Bohrer auch selbst "von Hand" schärfen. Dazu muß man nur jemanden finden, der einem das beibringt. Ich selbst bin von Beruf gelernter Feinmechaniker gewesen, da ist Bohrerschärfen eine der ersten Tätigkeiten, die man erlernt. Das ist gar nicht so schwer, wie es zunächst klingen mag. Man muß nur ein ruhiges Händchen haben den richtigen Schwung/Dreh üben und ein paar Stunden mit ein paar alten Bohrern üben. Ob man gut geschärft hat, merkt man ganz schnell bei der ersten Probebohrung. Die Schneiden müssen beide nur gleich lang sein und annähernd den gleichen Winkel haben (zueinander ca. 118°) und der Schneidenwinkel so sein, daß er nicht zu scharf und nicht zu stumpf ist (am Besten einen fabrikneuen Bohrer ansehen). Probiert das doch mal aus. So viel kann man gar nicht falsch machen.
MAKITA BDF440SFE, HR3000C, 5017RKB, 4341CT, 9564Z, BO3700, TD020DSE, BML145, BMR100

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Alfred
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Beitrag von Alfred » Mittwoch 10. November 2004, 19:00

z.b. Kaindl-Schleiftechnik www.kaindl-schleiftechnik.de
das Schärfzentrum BSM 20 von 1-20 mm komplett mit Zubehör 5.490.- € + MWST. :shock:
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

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