Holzher HKS 140 wer kennt die?

Hier geht es um Elektrowerkzeuge und ihre Anwendung

Moderatoren: Dirk, Dominik Liesenfeld

Antworten
Benutzeravatar
Alfred
Beiträge: 13928
Registriert: Dienstag 13. Januar 2004, 20:01
Wohnort/Region:
Wohnort: Gauting bei München

Holzher HKS 140 wer kennt die?

Beitrag von Alfred » Sonntag 7. November 2004, 21:05

Ich habe o.g. Maschine bekommen, sie dürfte ca. 50 Jahre alt sein, hat einen max. Blattdurchmesser von 400 mm, eine Hobelwelle/Scheibe mit Durchmesser180 und 60 mm Breite mit 3 Messer sowie 3 Seitenmesser pro Seite und eine verstellbare Wanknutaufnahme für normale Sägeblätter. Der Motor hat 1,5 PS und eine Drehzahl von 2900/min, das Gerät wiegt momentan 30,5 Kg, man kann auf den höhenverstellbaren und schwenkbaren Tisch noch einen Seitenanschlag befestigen. Die Firmenbezeichnung Holzher HKS 140 ist im untern Schutz erhaben im Guß, ein zusätzliches Schild mit der Aufschrift: K.M. Reich, Maschinenfabrik Nürtingen ist unterm Tisch angenietet. An beiden Enden sind noch Griffe aus Holz/Metall. Wer kennt diese Maschine? Was hat man mit 60 mm Hobelbreite gemacht?
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

ChristianA
Beiträge: 2802
Registriert: Freitag 9. April 2004, 15:38
Wohnort/Region:
Wohnort: Österreich

Beitrag von ChristianA » Sonntag 7. November 2004, 21:20

Hallo, Alfred,

besagte Maschine kenne ich nicht.
Für die Protool CSP 132 (früher Festool AXP 132) gibt es eine als Zubehör Kervenfräseinrichtung (Fräsbreite 80 mm) und Hobeleinrichtung (50 mm Hobelbreite). Lt. Angaben in einem Katalog kann man die CSP in Verbindung mit der Hobeleinrichtung als Abplatthobel benutzen. Vermutlich verhält sich das bei einer HolzHer nicht anders.

Herzliche Grüße

Christian

Benutzeravatar
Alfred
Beiträge: 13928
Registriert: Dienstag 13. Januar 2004, 20:01
Wohnort/Region:
Wohnort: Gauting bei München

Beitrag von Alfred » Sonntag 7. November 2004, 21:27

Hallo,
ich frage mich was man mit 60mm Hobelbreite oder Nuten für einen Zweck erfüllt.
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

ChristianA
Beiträge: 2802
Registriert: Freitag 9. April 2004, 15:38
Wohnort/Region:
Wohnort: Österreich

Beitrag von ChristianA » Sonntag 7. November 2004, 22:15

Alfred hat geschrieben:Hallo,
ich frage mich was man mit 60mm Hobelbreite oder Nuten für einen Zweck erfüllt.
Offensichtlich reicht diese Hobelbreite zum "Abplatten". Leider weiß ich nicht, wo und wozu man in der Zimmerei "abplattet".
Wozu diese Technik in der Tischlerei dient, kannst du z. B. hier nachlesen.

Herzliche Grüße

Christian

Dietrich
Moderator
Beiträge: 6581
Registriert: Montag 26. Januar 2004, 17:24
Wohnort/Region: MTK
Kontaktdaten:

Beitrag von Dietrich » Sonntag 7. November 2004, 22:35

Hallo Alfred,

Karl M. Reich ist die frühere Bezeichnung von Holz-Her, einer Firma die über Jahrzehnte einen äußerst guten Ruf unter Zimmerern hatte!

Wird nicht dort an den Sparren etwas weggenommen, wo sie auf der Pfette(?) aufliegen, und macht man das nicht mit der Kervenfräse?
Gruß Dietrich

www.holz-seite.de

Werkzeug made in Germany, eine Klasse für sich

Benutzeravatar
Alfred
Beiträge: 13928
Registriert: Dienstag 13. Januar 2004, 20:01
Wohnort/Region:
Wohnort: Gauting bei München

Beitrag von Alfred » Dienstag 9. November 2004, 11:50

Hallo,
was ist eine Kerve?
Wie wurden eigentlich die alten Drehstromanschlüsse, also die flachen Stecker bezeichnet die entweder 3 oder 4 polig waren?
Diese Maschine hat noch so einen Anschluß und ich habe keinen geeigneten Stecker dafür, gibt es diese noch zu kaufen? Wahrscheinlich muss ich mir Krokoklemmen arbeiten.
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

markus
Beiträge: 375
Registriert: Freitag 6. Februar 2004, 19:27
Wohnort/Region:

Beitrag von markus » Dienstag 9. November 2004, 12:54

servus,
die kerve ist die im querschnitt dreieckige ausklinkung des sparrens - da, wo der sparren auf der pfette aufliegt.
dafür werden (wegen geringerer frästiefe) auch breitere fräser verwendet.
die schmalen fräser (http://festool02.my-tts.com/protool.de/ ... _GROUP=636) sind für abblattungen - dabei werden bspw. 2 sparren (der jeweils linke und rechte) am kopf auf die jeweils halbe dicke reduziert, damit sie beim zusammenfügen in einer flucht liegen.
wegen grösserer frästiefen (bei 12cm breiten sparren immerhin 6cm - in einem "rutsch") sind die fräser schmaler.
mehr über gezimmerte holzverbindungen hier:
http://www.land.salzburg.at/lbs-wals/vw ... mmerer.htm

grüsse, markus

Dietrich
Moderator
Beiträge: 6581
Registriert: Montag 26. Januar 2004, 17:24
Wohnort/Region: MTK
Kontaktdaten:

Beitrag von Dietrich » Dienstag 9. November 2004, 17:21

Hallo Alfred,

kannst Du nicht einen neuen Euro-Drehstromstecker dranmachen?

Wenn das Ding dann läuft, kannst Du Dich auf den Ständerbau von Fertighäusern spezialisieren:-)))

Ich sag nur: Blechwinkel nein danke:-)
Gruß Dietrich

www.holz-seite.de

Werkzeug made in Germany, eine Klasse für sich

Benutzeravatar
Alfred
Beiträge: 13928
Registriert: Dienstag 13. Januar 2004, 20:01
Wohnort/Region:
Wohnort: Gauting bei München

Beitrag von Alfred » Dienstag 9. November 2004, 17:33

Hallo Dietrich,
so wird es wahrscheinlich ausgehen, die Säge ist ja wie z.B. die TKU mit einer "Steckdose" ausgerüstet wo man praktisch eine Verlängerung ansteckt und diese ist halt noch im alten System, so wie ich gesehen habe nur mit 3 Phasen ohne Nullleiter. D.h. man braucht sie nicht im Stern-Dreieck hochlaufen lassen :D
Was mir jetzt noch in meiner Sammlung fehlt ist ein elektrisches Beil :) :) :)
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

Dietrich
Moderator
Beiträge: 6581
Registriert: Montag 26. Januar 2004, 17:24
Wohnort/Region: MTK
Kontaktdaten:

Beitrag von Dietrich » Dienstag 9. November 2004, 18:20

Hallo Alfred,

schade das Du nicht nach einem Zimmerei-typischen Werkzeug wie dem Kettenstemmer gefragt hast:-)
Du erinnerst Dich doch?
Der Spruch aus dem Handwerkzeugeforum von Woodworking:-)
Gruß Dietrich

www.holz-seite.de

Werkzeug made in Germany, eine Klasse für sich

Antworten