Internationale Eisenwarenmesse 2020 verschoben

Kölnmesse verschiebt wegen des Coronavirus die Eisenwarenmesse auf Frühjahr 2021

Die ab dem 1. März 2020 in Köln geplante Internationale Eisenwarenmesse wird auf einen neuen Termin im Februar 2021 verschoben. Die Koelnmesse trägt damit der sich in jüngster Vergangenheit zunehmend verschärfenden weltweiten Lage rund um das Auftreten des Corona-Virus Rechnung. 

Inzwischen ist neben asiatischen Ländern nun mit Italien erstmals auch ein europäischer Staat von Infektionsfällen betroffen. Auch die europäischen Gesundheitsminister beraten am heutigen 25.02.2020 in Rom zu der aktuellen Situation und gegebenenfalls möglichen Maßnahmen. Zudem haben die Aussteller aus der Werkzeugbranche seit dem Wochenende nochmals verstärkt ihre große Sorge um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zum Ausdruck gebracht. Viele wichtige Werkzeughersteller hatten in den letzten zwei Wochen ihre Teilnahme an der Messe bereits abgesagt.

Angesichts dieser aktuellen Entwicklungen und des hohen Anteils asiatischer Aussteller auf der Eisenwarenmesse hat die Geschäftsführung der Koelnmesse die aktuelle Situation neu bewertet und in Abstimmung mit der Branche den neuen Termin festgelegt.

Zur alle zwei Jahre in Köln stattfindenden Eisenwarenmessedie, der weltweit wichtigstenInnovations- und Geschäftsplattform der Hartwarenbranche darstellt, waren etwa 3.000 Aussteller erwartet worden, darunter rund 1.200 aus China. Die angemeldeten Aussteller und Besucher werden aktuell von der Kölnmesse über die Verschiebung informiert.

Der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) begrüßt die Entscheidung

Der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) hat die Entscheidung zur Verschiebung der diesjährigen Internationalen Eisenwarenmesse mit Respekt zur Kenntnis genommen. „Im Lichte der jüngsten Entwicklungen ist diese Entscheidung absolut nachvollziehbar“, so FWI-Geschäftsführer Stefan Horst.

Der FWI stand in den letzten Tagen im ständigen Kontakt sowohl mit Mitgliedsfirmen, die weiterhin ausstellen wollten, aber auch mit denjenigen, die ihre Teilnahme bereits abgesagt hatten. „Von daher waren uns die Argumente für und gegen eine Präsenz in Köln, aber auch die verbreitete Unsicherheit zum richtigen Umgang mit dieser bislang einmaligen Situation sehr bewusst, und sind bei uns auf volles Verständnis gestoßen“, so Horst weiter.

„Wir begrüßen es sehr, dass durch die Entscheidung der Koelnmesse nun Klarheit für alle Beteiligten geschaffen wurde“, betont der FWI-Vorsitzende Michael Kleinbongartz, der bis zuletzt zu den Befürwortern einer Messeteilnahme zählte.

Der FWI begrüßt die Ankündigung der Koelnmesse, dass die für viele FWI-Mitglieder wichtigste Messe im Februar 2021 nachgeholt wird.Rund 110 Werkzeug- und Dübelhersteller mit Produktion in Deutschland sind im FWI organisiert.

28.02.2020

Nächste Eisenwarenmesse: 21. bis 24.02.2021

Die in diesem Jahr verschobene Internationale Eisenwarenmesse hat einen neuen Termin. Sie findet vom 21. bis 24.02.2021 in Köln statt.

Der neue Termin wurde laut Koelnmesse in Abstimmung mit der Branche festgelegt und findet unter den Ausstellern breite Zustimmung. Alle bestehenden Verträge mit den Ausstellern behalten ihre Gültigkeit, die Hallenbelegung 2021 bildet 1:1 die bestehenden Planungen aus 2020 ab.

2021 gibt es in Köln nur eine Leitmesse der Hartwarenbranche: Die für März geplante Asia-Pacific Sourcing wird in die Eisenwarenmesse integriert. Die übernächste Veranstaltung findet dann wie geplant im Frühjahr 2022 statt.

Alle bezahlten Tickets werden automatisch erstattet. Die Koelnmesse wird dies in den kommenden Wochen zentral veranlassen, die Käufer müssen nichts weiter unternehmen.