demopark, 26. bis 28. Juni 2011 in Eisenach

21.06.2011

Hier trifft sich die Grüne Branche










Fotos: demopark und Hersteller

Mit rund 250.000 Quadratmetern Fläche und fast 400 Ausstellern präsentiert sich die demopark+demogolf 2011 vom 26. bis 28. Juni bereits zum vierten Mal auf dem Flugplatzgelände in Eisenach-Kindel im Wartburgkreis. Damit hat sich die demopark zu Europas größter Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen entwickelt.

Die demopark zeigt viele Hightech-Lösungen für den Praktiker. Dass Eisenach die Innovationszyklen vieler Hersteller bestimmt, ist schon lange kein Geheimnis mehr – werden doch die innovativsten Maschinen und Geräte von einer Fachjury mit den begehrten demopark-Gold- und Silbermedaillen ausgezeichnet und im Rahmen der großen Neuheitenschau präsentiert.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Megatrends Elektronik und Elektrifizierung. So zeichnet sich beispielsweise in der Streutechnik ein klarer Trend zu elektronischen Steuerungen ab, was die Performance der Maschinen deutlich optimiert. Präzises Dosieren reicht aber längst nicht mehr aus: GPS-gestützte CAN-Bus-Systeme machen komplexe Steuerungen und Datenerfassungen zum Kinderspiel.

Kleine, elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge mit verschiedenen Aufbauten verfügen inzwischen über beachtliche Ladevolumina. Leise, abgasfrei und kabellos, so zeigen sich auch Ast- und Heckenscheren, Kettensägen sowie Freischneider mit Akkubetrieb. Hochwertige Lithium-Ionen-Akkus sorgen dabei für Power und Durchhaltevermögen. Erste akkubetriebene Aufsitzmäher für den Profieinsatz verdeutlichen, wie weit die Elektrifizierung bereits vorangeschritten ist.

Auch wirtschaftlich stehen alle Zeichen auf Erfolg. So wurden in Deutschland im vergangenen Jahr Maschinen und Geräte für den Garten- und Landschaftsbau im Wert von zirka 500 Millionen Euro gefertigt – ein sattes Wachstum um rund 17 Prozent. Für 2011 erwartet die Industrie einen Umsatzanstieg im Inland von plus 10 Prozent. Damit zeigt sich der GaLaBau als veritable Wachstumsbranche. Und das nicht allein dank der Konjunkturpakete der letzten Jahre. Auch und gerade bei privaten Investoren setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Zukunftsfähigkeit nur durch kontinuierliche Investitionsbereitschaft möglich ist.

Die Entwicklung auf dem deutschen Markt war mit einem Plus von 18 Prozent auf 741 Millionen Euro ähnlich positiv. Weit überdurchschnittlich zeigte sich dank der rauen Witterung das Winterdienstgeschäft, wobei der Absatz von Winterdienstgeräten um 30 Prozent anstieg. Aufgrund gut gefüllter Auftragsbücher ist mit einem weiteren Wachstum von 10 Prozent für dieses Jahr zu rechnen.

Auch für Sommerdienstgeräte wird ein ordentlicher Bedarf prognostiziert: 29 Prozent der Maschinenhersteller erwarten eine hohe Kaufbereitschaft  bei ihren Industriekunden; 21 Prozent sehen eine solche bei den GaLaBau-Betrieben, während der kommunale Bedarf nur von 14 Prozent der Hersteller als hoch eingeschätzt wird. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass die Kommunen in den vergangenen zwei Jahren mithilfe der Konjunkturpakete bereits kräftig investiert haben.

Generell setzt sich jedoch bei allen Kundengruppen der Trend durch, den Maschinenpark stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dabei steht Technik „Made in Germany“ nach wie vor hoch im Kurs. So sehen 86 Prozent der hiesigen Hersteller kaum einen Einfluss von neuen Anbietern aus Fernost auf das Profisegment. Diese Diagnose ist nur konsequent, betrachtet man die hohen Ansprüche auf Kundenseite. „Gerade vor dem Hintergrund innovativer Produktfeatures und komplexer Einsatzfelder erwarten die Anwender bedienerfreundliche Maschinen, die schnell verfügbar sind und tadellos funktionieren“, sagte Scherer. Wer an eine Investition denkt, sollte sich daher einen umfassenden Marktüberblick verschaffen. „Dafür sollte man Zeit mitbringen, am besten zwei Tage nach Eisenach kommen“, so der VDMA-Geschäftsführer. „Entspannter kann der demopark-Besuch nicht sein, zumal unser Angebot schon jetzt fast zu umfangreich ist, um es an einem Tag zu bewältigen.“

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Infos

Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise: 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro, inkl. Katalog

Shuttlebus: kostenloser Shuttlebus-Verkehr vom Busbahnhof Eisenach zum Ausstellungsgelände von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr (der letzte Bus vom Ausstellungsgelände Kindel fährt um 18:30 Uhr ab).

Website: www.demopark.de

Schneller zur Messe

Um Ausstellern wie Besuchern bereits die Anreise so entspannt wie möglich zu gestalten, hat der VDMA in enger Abstimmung mit den Entscheidungsträgern vor Ort ein umfangreiches Infrastrukturpaket auf den Weg gebracht. „Wir haben ein völlig neues Verkehrskonzept entwickelt und auch personell einiges in Bewegung gesetzt, um eine Entspannung der Verkehrslage zu erreichen“, sagte VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer. Durch die Verlegung der Autobahn A4 nach Norden hin können ab sofort mehrere Abfahrten für die demopark genutzt werden. Die wichtigste Abfahrt, Eisenach-Ost an der B84, ist nur drei Kilometer vom Ausstellungsgelände entfernt. Die Messe kann deshalb morgens recht zügig erreicht werden. Der stundenlange Stau auf der letzten Meile soll also künftig vermieden werden.  Auch der Verkehrsabfluss am Abend wird dank der östlichen Abfahrt in Richtung Behringen optimiert. Somit ist insgesamt von weniger Rückverkehr auf der Strecke von Westen her auszugehen, da nicht mehr alle Fahrzeuge über eine Straße durch das Industriegebiet fahren müssen.

Ein weiterer Pluspunkt für die Besucher ist, dass der Flugbetrieb während der gesamten Ausstellungsdauer ruht. Somit können die betonierten Landebahnen als Parkplatz genutzt werden, was komfortabler ist und auch eine schnellere Belegung der Flächen ermöglicht. Für Bahnreisende wird es wie bisher einen kostenlosen Bustransfer vom ICE-Bahnhof Eisenach zur demopark geben.

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