Hilti TE 17

15.06.2010

Die erste Hilti

Die legendäre Hilti TE 17 über den Dächern von Paris.
Hilti TE 17

1967 führte Hilti das elektropneumatische Prinzip für Bohrmaschinen ein und revolutionierte damit die Steinbearbeitung. Der inzwischen legendäre Bohrhammer TE 17 mit dem neuartigen Flugkolbenprinzip bedeutete für Handwerker ein Gerät ohne ermüdenden Rückstoß, aber mit gewaltigem Vortrieb. Der Ausspruch „die geht ja rein wie Butter“ entstand und „die Hilti“ wurde zum Synonym für den Bohrhammer schlechthin.

Vor der Einführung des elektropneumatischen Prinzips war das Bohren in Beton, Mauerwerk und anderen harten Materialien äußerst mühsam. Nur mit der Kraft des Anwenders musste sich die bis dahin gängige Schlagbohrmaschine durch die extrem widerstandsfähigen Werkstoffe arbeiten. Das war anstrengend und zeitraubend. Doch vor mehr als vier Jahrzehnten brachte Hilti mit der TE 17 den ersten baustellentauglichen Bohrhammer auf den Markt. Sein Herzstück: das elektropneumatische Schlagwerk, dank dem sich Bohrer und Meißel wie von selbst in den Untergrund hämmern.

Damit die Hilti-Geräte den harten Baustellenalltag viele Jahre lang bestehen, wurden sie von Anfang an nicht nur mit dem ersten verlässlichen elektropneumatischen Schlagwerk ausgestattet: Das robuste Einsteckende mit Walzenverriegelung sorgte für eine bessere Kraftübertragung auf den Bohrer, und durch das geschlossene System konnte der Staub nicht eindringen. Es ermöglichte zudem die wartungsarme Dauerschmierung. Die Sicherheit des Anwenders hatte bei Hilti schon damals einen besonderen Stellenwert: Bereits die TE 17 hatte eine mechanische Sicherheitskupplung, die das Ausschlagen des Geräts bei Eisentreffern verhinderte.

Die Hilti TE wurde bis 1980 gebaut. Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar.

Archiv-Beitrag

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