CAS - ein Akkusystem für alle

Ein Akkusystem für neun Elektrowerkzeug-Hersteller.

Neun Elektrowerkzeug-Hersteller präsentieren mit CAS ein gemeinsames Akkusystem

Auf dem 246 Meter hohen Testturm präsentierte Metabo mit seinen Partnern das CAS-Akkusystem.
Blick von der Aussichtplattform in 232 Meter Höhe.
Kern des CAS-Systems: die innovative Akkutechnik von Metabo.
Holzbearbeitung mit Mafell Akku-Bohrschrauber.
Die Rothenberger-Presse verbindet Rohre.
Das Steinel-Heißluftgebläse (hier noch eine Netzversion) verschweißt Kunststoffe.
Mit der Haaga-Kehrmaschine wird alles wieder sauber. Fotos: Metabo und Parnter, Hallomedien

Doppelte Freiheit für professionelle Anwender in Handwerk und Industrie versprechen Metabo und acht weitere Elektrowerkzeug-Hersteller. Mit dem neuen CAS-Akkusystem sollen die Anwender nicht nur kabellos arbeiten, sondern können künftig auch die Maschinen verschiedener Hersteller nutzen.

Von weitem erinnert der thyssenkrupp-Testturm in Rottweil ein bisschen an einen riesigen Bohrer. Das passt, findet Horst W. Garbrecht, Geschäftsführer (CEO) von Metabo. Zusammen mit den Geschäftsführern der Unternehmen Rothenberger, Mafell, Eisenblätter, Collomix, Haaga, Starmix, Eibenstock und Steinel hatte er zu einer gemeinsamen Presekonferenz in 232 Metern Höhe auf den thyssenkrupp-Testturm geladen, um etwas zu präsentieren, das in der Branche bisher einmalig ist – ein herstellerübergreifendes Akkusystem.

Die Basis des Cordless Alliance System (CAS) ist die Akkutechnik von Metabo. Die Nürtinger haben sich in den vergangenen Jahren in diesem Bereich mit einer ganzen Reihe von Innovationen die Führungsposition in der Akkutechnik erobert. Die neueste Generation der Metabo LiHD-Akkupacks soll in der 18-Volt-Ausführung mit zehn Akku-Zellen bis zu 1.600 Watt Leistung bei einer Kapazität von 8.0 Amperestunden (Ah) liefern. „Mit LiHD haben wir selbst für die energieintensivsten Anwendungen genügend Leistung. Deshalb können wir heute jedes handgeführte Elektrowerkzeug als Akkumaschine bauen – und zwar so, dass sie den Anforderungen professioneller Anwender an Leistung und Ausdauer genügt“, sagt
Garbrecht.

Ein System mit großem Anwendernutzen

Die professionellen Anwender habe man auch im Sinn gehabt, als die Idee für CAS entstand. „Wir sprechen intensiv mit den Anwendern über ihre Anforderungen und Wünsche. Und in vielen dieser Gespräche steht ein Wunsch ganz oben: Die Flexibilität, mit nur einem Akkusystem und den Maschinen verschiedener Hersteller arbeiten zu können.

Bei kabelgebundenen Maschinen ist das ja auch kein Problem, da ist die Steckdose die Universal-Schnittstelle aller Hersteller. Aber die Akkusysteme der einzelnen Hersteller sind bislang nicht untereinander kompatibel. Das wollen wir zumindest für die Maschinen der CAS-Partner ändern. So haben die Anwender die doppelte Freiheit: Die des kabellosen Arbeitens – und die, Maschinen unterschiedlicher Hersteller wie bei Kabelmaschinen kombinieren zu können“, erklärt Garbrecht den Grundgedanken von CAS. „Dabei wäre aus technischer Sicht keine eigene Marke für die Kooperation notwendig. Die Kompatibilität von Akkupacks, Ladegeräten und Maschinen wäre auch gegeben, wenn alle Hersteller die entsprechenden Komponenten unter ihren angestammten Marken vertreiben würden. Aber natürlich ist die Kooperationsmarke für die Information der Anwender enorm wichtig. Ohne CAS könnten diese ja nicht ohne Weiteres erkennen, welche Hersteller mit demselben Akkusystem arbeiten und daher untereinander hundertprozentig kompatibel sind.“

Metabo habe eine gewisse Sonderstellung in der Branche, weil die Nürtinger Generalist und Spezialist in einem seien. Die Marke habe alle Klassiker im Programm, aber für ihre beiden Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung darüber hinaus auch eine ganze Fülle von Speziallösungen und Kompetenzprodukten. Garbrecht: „Aber es gibt eben außer den beiden genannten viele weitere Anwendungen, für die wir selbst keine Speziallösungen haben. Die CAS-Partner schon. Deshalb ist es aus unserer Sicht auch kein Problem, dass einige Kooperationspartner auf den ersten Blick Wettbewerber von uns sind. Zum einen sind die Überschneidungsbereiche sehr klein, und zum anderen vertreiben die Partner ihre Produkte teilweise über ganz andere Handelskanäle als wir. Unsere Vision ist, dass CAS die führende Schnittstelle für die Hersteller der Branche wird, die ihren Zielgruppen exakt auf deren Anforderungen zugeschnittene Speziallösungen und Kompetenzprodukte bietet. Für die großen Anbieter der Branche sind solche Produkte meist wenig interessant, weil sie nicht die Stückzahlen erreichen, die große Generalisten brauchen, um möglichst wirtschaftlich produzieren zu können. Schon jetzt umfasst das Angebot aller CAS-Partner rund 110 Maschinen, und diese Zahl wird sehr schnell weiter wachsen.“

Partnerschaft auf Augenhöhe

„Wir denken im System“, sagt auch Dr. Christian Heine, Geschäftsführer von Rothenberger. „Für die Profis in der SHK-Branche haben wir heute bereits ein umfassendes System an Rohrwerkzeugen. Aber mit CAS können wir ihnen darüber hinaus ein breites Portfolio an weiteren Akkumaschinen bieten.“ Bei der Wahl des Akkupartners habe sich Rothenberger gleich aus mehreren Gründen für Metabo entschieden, sagt Heine: „Metabo hat sich durch die Entwicklungen der vergangenen Jahre die Technologieführerschaft erobert und bietet das aktuell leistungsfähigste System der Branche, das nicht zuletzt in puncto Kompatibilität sehr durchdacht ist. Zudem hat Metabo die ideale Größe, um CAS weiter voranzutreiben: Groß genug, um den nötigen Entwicklungsaufwand leisten zu können – aber mittelständisch geprägt und dadurch schnell und flexibel.“ Auch der partnerschaftliche Gedanke war für Heine entscheidend: „Die Kooperation mit Metabo ist stets auf Augenhöhe. Diese Augenhöhe gestaltet sich dagegen eher schwierig, wenn die Größenunterschiede zwischen den Partnern zu massiv sind.“

Rothenberger ist nicht der einzige CAS-Partner, der punktgenau auf die Anforderungen ganz bestimmter Zielgruppen eingeht. Durch die verschiedenen Kompetenzbereiche der Unternehmen bietet das CAS nicht nur ein breites Angebot, sondern auch einzigartige Speziallösungen für viele Gewerke. Ob die Kappschienen- und Tauchsägen von Mafell, das Akku-Rührwerk von Collomix oder die Heißluftgeräte von Steinel – alle diese Maschinen sind für echte Spezialisten gemacht, und alle Akkupacks und Ladegeräte sind innerhalb des CAS zu 100 Prozent kompatibel.

Extrem leistungsfähige Akkutechnik

Für viele Kooperationspartner haben Leistung und Kapazität der Akkutechnik eine entscheidende Bedeutung. „Unsere Putzbearbeitungsmaschinen beispielsweise sind für den harten Baustelleneinsatz gemacht. Dafür war die Akkutechnik in der Vergangenheit noch nicht leistungsfähig genug“, sagt Hendrik Kreutel, Geschäftsführer des Elektrowerkzeug-Herstellers Eibenstock aus der gleichnamigen Bergstadt in Sachsen. Nicht nur die Putzbearbeitung, „auch heiße Luft zu produzieren, braucht enorm viel Energie“, weiß Steinel-Chef Ingo Steinel. „CAS liefert die passende Akkutechnik zu den schon von Haus aus sehr technisch ausgefeilten Steinel-Produkten“, sagt er.

Gemeinsam Stärke zeigen

Leistung und Qualität waren auch für den Oberndorfer Holzhandwerk-Spezialisten Mafell entscheidende Kriterien. „Wir stehen bei unseren Zielgruppen im Ruf, ein Hersteller mit qualitativ erstklassigen Produkten zu sein“, sagt Geschäftsführer Matthias Krauss. „Das müssen wir uns immer wieder hart erarbeiten, und natürlich darf auch ein Akkuwerkzeug von Mafell unsere Kunden und Anwender nicht enttäuschen. Deshalb kommt für uns nur ein Top-System in Frage, und selbst entwickeln können wir das bei unserer Spezialisierung und Unternehmensgröße nicht ohne Weiteres. Aber natürlich wissen wir genau, dass die Anwender unserer Maschinen gerade im Akkubereich ein komplettes Programm erwarten, weil sie nicht mit unterschiedlichen Akkupacks und Ladegeräten arbeiten wollen. Als Partner von CAS bieten wir ihnen zusammen mit den Maschinen der anderen Hersteller und auch mit dem breiten Programm von Metabo ein solches System. Nur gemeinsam können wir am hart umkämpften Akkumarkt bestehen“, sagt Krauss.

Die Zukunft liegt im Akkusegment

Die Akku-Handkehrmaschinen von Haaga liefen auch bisher schon mit Akku, allerdings mit der heute überholten Blei-Gel-Technik. „Die Akkuallianz bringt uns einen großen technischen Fortschritt“, sagt Stefan Sander, Geschäftsführer von Haaga. Auf der anderen Seite erweitern die Kehrmaschinen aus Kirchheim unter Teck das Portfolio der anderen Hersteller um ein Kompetenzprodukt. Im Gegensatz zu Haaga ist der Weg ins Akkusegment für andere der CAS-Kooperationspartner noch neu. „Wir wollen den Akkubereich sukzessive ausbauen“, sagt etwa Gerd Eisenblätter, Chef des gleichnamigen Familienunternehmens aus Geretsried in Bayern. Eisenblätter konzentriert sich auf metallbearbeitende Branchen und geht mit einem Akku-Winkelschleifer und einem Akku-Satinierer an den Start.

Auch für den Gaimersheimer Rührwerk-Spezialisten Collomix ist das Handrührwerk das erste Akkuprodukt. „Collomix arbeitet im Motorenbereich schon seit vielen Jahren erfolgreich mit Metabo zusammen. Da war es für uns klar, dass wir auch bei der Akkutechnik mit Metabo kooperieren wollen“, sagt Collomix-Chef Alexander Essing.

Beide Seiten profitieren

So versammelt CAS die unterschiedlichsten Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzbereichen. Das erleichtert nicht nur Profis die Arbeit –  auch die Unternehmen selbst profitieren von der Akku-Gemeinschaft. Mit den Saugern von Electrostar etwa, die unter dem Markennamen Starmix vertrieben werden, arbeiten Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen. „Wenn diese Handwerker mit unseren Akkupacks auch noch eine ganze Fülle von Elektrowerkzeugen betreiben können, ist das für uns ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt Electrostar-Geschäftsführer Roman Gorovoy.

CAS soll mit weiteren Partnern wachsen

Mit den bisherigen neun Unternehmen solle CAS, so Garbrecht, auch in den nächsten Jahren weiter wachsen und immer mehr kleine und größere Unternehmen im Namen der Akkutechnik unter einem Dach versammeln. Wie der Turm in Rottweil, in dem sie sich an diesem Tag versammelt haben, setzen die Unternehmen der CAS mit ihrer Akku-Schnittstellenpartnerschaft auf Weitblick und gute Aussichten.

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Die CAS-Partner im Überblick

Die Metabowerke GmbH in Nürtingen ist ein traditionsreicher Hersteller von Elektrowerkzeugen für professionelle Anwender aus den Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung. Metabo steht für leistungsstärkste Akkuwerkzeuge und ist mit seiner LiHD-Technik führender Anbieter im Akkusegment. So hat Metabo seine Vision der kabellosen Baustelle zur Wirklichkeit gemacht. Unter dem Markennamen Metabo bietet der Vollsortimenter Maschinen und Zubehör für alle gängigen Anwendungen, aber auch Kompetenzprodukte und Systemlösungen für spezielle Anforderungen.

Das Metabo Programm umfasst außer dem umfangreichen Sortiment an Akkugeräten auch kabelgebundene Netzmaschinen und Druckluftwerkzeuge. 1924 im schwäbischen Nürtingen gegründet, ist Metabo heute ein mittelständisches Unternehmen, das außer am Stammsitz Nürtingen auch im chinesischen Shanghai produziert. 25 Vertriebsgesellschaften und mehr als 100 Importeure sichern die internationale Präsenz. Weltweit arbeiten knapp 1.900 Menschen für Metabo. Sie haben im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 467 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Rothenberger Werkzeuge GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Rohrwerkzeugen und Maschinen. Der Vollsortimenter bietet Handwerkern mehr als 6.000 Produkte für die Bereiche Sanitär-, Heizungs-, Klima-, Kälte-, Gas- und Umwelttechnik. Rothenberger wurde 1949 als Handelshaus in Frankfurt am Main gegründet. Heute hat das Unternehmen Niederlassungen in 32 Ländern und ist mit einem Netz an Vertriebspartnern international vertreten. Die deutschen Gesellschaften des Unternehmens haben ihren Sitz im hessischen Kelkheim und gehören zur Rothenberger AG, deren 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2017 einen Umsatz von 400 Millionen Euro erwirtschaftet haben.

Der Spezialist für Elektrowerkzeuge für das Holzhandwerk wurde 1899 als Maschinenfabrik Fellbach in Stuttgart-Fellbach gegründet und konzentriert sich ganz auf die Zielgruppen Zimmerer, Tischler und die angrenzenden Gewerke bis hin zum Trockenbauer und Gipser. Seit 1935 ist die Mafell AG in Familienbesitz und hat ihren Hauptsitz in Oberndorf am Neckar. Dort wird auch ausschließlich produziert: Vom Spritzgussteil bis zum Hoch­leistungs­motor, von der Konstruktion bis zur Montage garantiert Mafell Qualität „Made in Germany“. Der schwäbische Maschinenspezialist hat ein interna­tionales Vertriebsnetzwerk mit Schwerpunkt Europa. Rund 310 Mitarbeiter haben im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 46 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Collomix GmbH gehört seit 1974 zu den führenden Spezialherstellern von mischtechnischen Werkzeugen und Maschinen für das Baugewerbe und die farbenproduzierende Industrie. Der Geschäfts­bereich „buildTEC“ des inhabergeführten Unter­nehmens entwickelt und produziert am Firmensitz im oberbayrischen Gaimersheim Rührer, Handrührwerke und Mischmaschinen. Der Geschäftsbereich „colorTEC“ fertigt technologisch führende und qualitativ hochwertige Abtön- und Mischmaschinen für internationale Farben- und Putzhersteller. Collomix vertreibt seine Produkte, teilweise mit eigener Vertriebsstruktur, in mehr als 45 Ländern weltweit und erreicht eine Exportquote von 53 Prozent. 110 Mitarbeiter haben im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 27 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Eisenblätter GmbH ist ein spezialisierter Schleifwerkzeughersteller für den Metall-, Stahl- und Anlagenbau, für Werften sowie für alle Metallbear­beitungsbranchen. Dafür entwickeln die rund 60 Mitarbeiter des inhabergeführten Familienunter­nehmens vor allem Winkel-, Längs- und Bandschleifer. Produziert wird am Firmensitz im oberbayrischen Geretsried, wo Eisenblätter 1972 gegründet wurde. Mit seinen robusten und leistungsstarken Maschinen erwirtschaftete der Metallbearbeitungsspezialist im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 14 Millionen Euro. Dabei stützt sich Eisenblätter auf ein breites Netz von nationalen und internationalen Partnern.

Die Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock ist ein traditionsreicher Hersteller von Profiwerkzeugen für zahlreiche Berufsgruppen: von Malern und Stuckateuren über Elektro- und Sanitärinstallateuren bis hin zu professionellen Anwendern im Hoch- und Tiefbau. Das 1919 in Leipzig gegründete Unternehmen hat jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und dem Bau von Elektrowerkzeugen unter dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ für Industrie und Handwerk. Hauptsitz und Produktion von Eibenstock sind heute im gleichnamigen Ort im sächsischen Erzgebirge. Dort arbeiten rund 250 Menschen für das Unternehmen. Mit einer Fertigungstiefe von mehr als 90 Prozent kann der Werkzeughersteller schnell und flexibel auf neue Entwicklungen reagieren. Eibenstock exportiert seine Produkte in mehr als 70 Länder und ist Mitglied der European Powertool Association (EPTA) und des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI).

Starmix ist eine Produktmarke der Electrostar GmbH, einem Sauger-Spezialisten mit Hauptsitz im baden-württembergischen Reichenbach an der Fils. Das Unternehmen wurde 1921 als „Elektrotechnische Spezialfabrik für Staubsauger und Gebläse“ gegründet und gehört heute zu der familiengeführten Algo-Gruppe. Seit seinen Anfängen konzentriert sich das Unternehmen ganz auf leistungsfähige Sauger für Handwerk, Industrie und den Privatbereich. Als Erfinder von Warmluft-Händetrocknern ist Electrostar ein Pionier in der Entwicklung des wirtschaftlichsten Systems zur hygienischen Händetrocknung und einer der bedeutendsten Hersteller weltweit. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschafteten 140 Mitarbeiter einen Umsatz von 34 Millionen Euro. Die Exportquote lag bei 48 Prozent.

Die Haaga Kehrsysteme GmbH ist ein spezialisierter Hersteller für Kehrmaschinen mit Sitz in Kirchheim unter Teck, am Fuße der Schwäbischen Alb. Hermann Haaga gründete die Firma 1969 als Betrieb für Formenbau und Kunststoffverarbeitung. Ein Jahr später spezialisierte sich das Unternehmen auf Hand-Kehrmaschinen. Das von Haaga 1974 entwickelte Prinzip der rotierenden Tellerbesen war ein Meilenstein in der Kehrtechnik. Bis heute konzentriert sich Haaga ganz auf die Entwicklung und Produktion von Kehrsystemen. Seit 2011 ist der Mittelständler im Besitz der familiengeführten Algo-Gruppe. Rund 35 Mitarbeiter haben im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 6,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Haaga exportiert seine Kehrmaschinen in mehr als 50 Länder.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1959 hat sich die Steinel GmbH konsequent vom einstigen Pionier zum Technik- und Innovationsführer in den Marktsegmenten Lichtsteuerung durch Sensortechnik sowie Heißluftgeräte und Heißklebepistolen entwickelt. In den eigenen Entwicklungszentren in Deutschland, Tschechien und der Schweiz entstehen Produkte, die über die deutschen Landesgrenzen hinaus für ihre innovative und intelligente Technik geschätzt werden. Produziert wird ausschließlich in den firmeneigenen Werken in Deutschland, der Schweiz, Rumänien und der Republik Moldau. Unter den Marken Steinel und Steinel Professional werden Produkte und Lösungen für Heimwerker und professionelle Anwender angeboten. Mit den Profiprodukten finden professionelle Anwender intelligente und durchdachte Systeme für ihren Bedarf. Sechs eigene Vertriebsniederlassungen in England, Frankreich, Italien, Österreich, Rumänien und den USA sowie ein umfangreiches Netzwerk eigenständiger Distributoren unterstützen die Steinel Vertriebsaktivitäten in mehr als 70 Ländern. Jährlich werden mehr als eine Million Heißluftgeräte und Heißklebepistolen verkauft.

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