Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

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phawkes
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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von phawkes » 4. Dez 2017, 02:13

handmade hat geschrieben:In meinem rd. 15 Monate alten 5,2Ah Festool sind auch Sony Zellen drin.
Der war gerade zum Softwareupdate beim Service, weil das gute Stück nicht mehr geladen werden wollte.

Nun bin ich gespannt :glaskugel:
Darf ich ganz unbedarft fragen wo da ein Software update nötig sein könnte? Sind da nicht einfach dezidierte Schaltungen verbaut?
So dachte ich bisher zumindest?

Ist dein Akku ein normaler BPC 18 oder ein Airstream?
Meine sind gewöhnliche BPC 18 5,2AH mit der T-Nr. 10014393.
Laut Liste enthalten die 5,2 AS ja Sony VTC5, deswegen kam ich ja auf die Idee mal nachzusehen was die nicht AS so intus haben.

Allerdings erinnere ich mich auch dunkel das vor etwas über einem Jahr in den E-Zigaretten Läden die ich kenne ein akuter Lieferengpass von 18650ern herrschte und die Lieferanten die benötigten Stückzahlen einfach nicht beibringen konnte.
Da geht es dann ja auch um 100 stk. und mehr alle 2 Wochen.
Die Begründung war damals das es einen Engpass gibt da Großabnehmer mehr brauchen als üblich und bevorzugt beliefert werden und somit Kleinabnehmer wie Akkuteile.de (und die von dort beziehenden Einzelhändler) usw. die "nur" ein paar Hundert oder Tausend abnehmen das nachsehen haben.

Vl. wirkt sich so etwas auch auf größere Abnehmer wie Werkzeughersteller aus, so das diese einfach mehrgleisig fahren und gleichwertige Akkus anderer Hersteller mit in die Produjtion einfließen lassen... :glaskugel:

handmade
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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von handmade » 4. Dez 2017, 09:57

Klar darfst Du fragen.
Ich war auch von einem SW Update im DRC ausgegangen, aber nein auf Nachfrage kam heraus, dass manche Akkus diese Fehler generieren und dafür ein Update erfolgt.
Wat es nicht alles gibt......

p.s. ich habe keinen Airstream Pack
Gruß
handmade

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phawkes
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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von phawkes » 10. Dez 2017, 14:34

Es ist wieder eine Akku Knappheit voraus. Wer noch Zellen braucht sollte sich wohl Zeitnah eindecken.
Tesla hat wohl aktuell den Markt geleert da sie mit ihrer eigenen Akkufabrik nicht so richtig ans laufen kommen und Panasonic noch ein halbes Jahr braucht bis ihre neue Fabrik anläuft.
“It is impossible to purchase cylindrical batteries within Japan and we were even notified by Panasonic that they are not going to sell cylindrical batteries anymore.” said a representative for a Japanese battery distributor. “It has come to a point where we cannot even purchase products from Samsung and LG and even products from Samsung and LG that were produced in China.”
Number of demands for cylindrical batteries has recently increased from markets such as electric vehicles, power tools, electric bicycles, cordless cleaners, e-cigarettes, and power banks.
Zitat aus:
http://english.etnews.com/20171206200001

http://www.finanzen.net/nachricht/aktie ... uf-5858722

powersupply
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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von powersupply » 10. Dez 2017, 19:18

Solange Tesla die Produktion des Model3 nicht wie geplant gebacken bekommt brauchen die auch keine Akkus. :crazy:
Auch ist das mit der "Knappheit" wohl ein wenig zu pauschal daher gesagt, denn im Model3 sollen, dem Hörensagen nach, 20700 verbaut werden während die Mehrheit der Werkzeugakkus wird mit 18650 betrieben wird...

PS

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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von m_karl » 10. Dez 2017, 20:24

Das Problem bei der Model 3 Produktion sollen ja die Akkus sein, da hat sicher Panasonic CEO ja mal verplappert. In den Tesla Stromspeichern werden eh schon nur mehr Samsung SDI verbaut. Beim Model 3 wurds/wirds erwägt :D
Und es sind 21700 NCA Zellen beim Model 3 also kannibalisiert das nicht den Werkzeugakku Markt direkt, da hat man ne andere Chemie. Obwohl halt Panasonic/Sanyo vermutlich sich nicht auf die 20700 NMC Werkzeugakkus konzentrieren kann im Moment :D

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phawkes
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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von phawkes » 10. Dez 2017, 21:13

Scheinbar werden das Model 3+X mit 21700ern bestückt, das ältere Modell S dagegen mit 18650ern (noch?).
Gelesen habe ich auch irgendwo das Tesla gar keine 20700er verbaut da sie mit den Zellen nicht zufrieden sind also nur 21700er.
Außerdem habe ich auch noch gelesen das die 18650er wohl hauptsächlich für die "Powerwalls" und die riesigen industriellen "Powerpacks" sein sollen.

Ich hoffe natürlich das dass ganze übertrieben dargestellt wird und sich für uns Endkunden da nicht viel tut :glaskugel:
In E-Zigaretten kreisen geht schon die Kunde von gestiegenen Zellen Preisen. Also wollte ich das hier nicht vorenthalten :)

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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von m_karl » 10. Dez 2017, 21:53

Model S und X haben die gleichen Packs und sind bis auf
weiteres mit 18650 ausgestattet. Powerwall/Powerpack 1 waren fas auch (2 Model S/X Module)
Model 3, Powerwall und Powerpack 2 haben 21700 Zellen. Letztere eben hauptsächlich (oder vollständig) Samsung SDI Zellen. Vermutlich die 33J von denen ich mal das Datenblatt im ratschthread gepostet hab.

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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von powersupply » 10. Dez 2017, 22:01

Ahh, OK.
So weit waren die im Telsaforum mit ihren Informationen noch nicht als ich das letzte mal reingeschaut habe.
Dieser Umstand würde aber erklären warum die 21700 nahezu nirgends erhältlich sind.

PS

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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von robert_ » 16. Dez 2017, 14:10

Bosch "12V" 4,0Ah von 2017: Sanyo UR18650R (nicht RX!). Konnte bisher kein DB finden, laut Dampfakku-Tabelle 15A 2,1Ah.

BTW, den "Garantiesiegel" über der einen Schraube bekommt man raus, indem man einen Holzdübel mit wenig, sehr heissem Heisskleber draufklebt und das Ganze dann mit einer Zange rauszieht. Kann man näherungsweise spurlos wieder abpopeln und danach wieder reindrücken.

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Re: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Beitrag von powersupply » 16. Dez 2017, 15:27

Hi
robert_ hat geschrieben:BTW, den "Garantiesiegel" über der einen Schraube bekommt man raus, indem man einen Holzdübel mit wenig, sehr heissem Heisskleber draufklebt und das Ganze dann mit einer Zange rauszieht
Ah! :top:
Gute Idee. Ich habs bislang immer mit der "Brechstange" gemacht. Schraubendreher reinklopfen und rausfummeln.

PS

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