stihl ms180 Kettenschmierung reparieren/ bitte helfen

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Moderator: dolmar-sammler

luxp
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stihl ms180 Kettenschmierung reparieren/ bitte helfen

Beitrag von luxp » 3. Mär 2009, 20:30

Moin moin vereehrte Holzer!

Ich will die Kettenschmierung meiner MS180 selbst reparieren und habe schon folgendes gemacht:
1. durchgepustet- ohne Erfolg (auch das kleine Tankbelüftungsventil müsste noch funktionieren, klebte jedenfalls nicht zusammen oder wie kann man die Funktion prüfen?)
2. Kupplungsseitig auseinandergebaut und Schneckenrad sowie das Gegenstück mit dem Mitnehmer in 1a Zustand vorgefunden
3. Anziehvorrichtung abgeschraubt um an die Ölpumpe zu kommen- bleibe jedoch am Lüfterrad hängen. Die Mutter ist runter doch wie ich das Lüfterrad selbst abgekommen soll ist mir ein Rätsel. Bevor ich da planlose Gewalt anwende hät ich gerne eine berufenen Tip von der Welt da draussen... wie geht das?

es könnte auch sein, dass ich beim Reinigen mit einem Schrauberzieher den kleinen schwarzen Schlauch (den man sehen kann wenn man die Säge auf den Kopf stellt) beschädigt habe. Um diesen auszutauschen und um an die Ölpumpe ranzukommen muss ich das gute Stück dann sowieso noch weiter auseinanderreissen, was ohne Explozeichnung gar nicht so ohne ist- hat die vielleicht jemand und würd sie mir mailen?

ich weiss auch noch nicht wie ich die Schwarzen gummigelagerten Plastikgriffe abbekommen kann ohne was kaputt zu machen und ob das überhaupt nötig ist?

wer mir da ein paar Tips geben kann: bitte tut es!

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H. Gürth
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180

Beitrag von H. Gürth » 3. Mär 2009, 21:32

..... Anziehvorrichtung abgeschraubt um an die Ölpumpe zu kommen- bleibe jedoch am Lüfterrad hängen.
Bisher wusste ich garnicht, dass unter dem Polrad noch eine Ölpumpe sitzt.:lol:
Kenne nur die auf der Kupplungsseite.

Zunächst mal den Ansaugfilter aus dem Öltank fummeln und überprüfen bezw. reinigen.
Greift denn die Mitnehmerfeder auf dem Schneckenrad sauber in die Aussparung der Kupplungsglocke ?
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

luxp
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@ H.Gürth

Beitrag von luxp » 3. Mär 2009, 22:00

tja, wenn man seine Ölpumpe noch nie von Angesicht zu Angesicht gesehen hat weiss man ja auch nicht wie sie aussieht. .. Ich hab von der Ölpumpe bisher nur das Schneckenrad gesehen...

... Und dann war da noch so eine Springfeder auf der (Kupplungs-)Welle. Ich hab sie losgedrückt und wollt gucken, ob ich dann die Ölpumpe (oder was auch immer) da rausziehen kann. Leider ist dieser teuflische Ring dabei verschwunden- vermutlich genau da hinein wo das Schneckenrad sitzt weil er sonst nirgendwo anders hinkonnte und ich nix wegfliegen gehört habe (oder aufschlagen...)- weshalb ich mich da so oder so tiefer reinarbeiten muss, gell?!

Wie komme ich denn an diese ....Pumpe ran?

luxp
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Beitrag von luxp » 3. Mär 2009, 22:19

ach ja: der Mitnehmer macht den Eindruck, als hätte er seine Arbeit jederzeit an der richtigen Stelle gemacht und richtig gesessen. Ansonsten wären ja vermutlich irgendwelche Riefen o.ä. zu sehen....

und an den Ansaugfilter komme ich nicht wirklich ran. Sieht so aus als wäre der Ölschlauch zu kurz um Ihn ranzuholen. Aber beim Durchpusten müsste der doch auch gereinigt worden sein?

Die Säge hat beim Stehen immer etwas unten rausgeölt- ich dachte das wär normal...?

ach ihr götter: schickt mir doch mal ne explosionszeichnung. ich geb sie auch nicht den Chinesen weiter...

Hellwig
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Beitrag von Hellwig » 4. Mär 2009, 00:59

Die haben die Explosionszeichnungen schon alle. Sonst wird es mit dem Nachbauen zu schwierig... 8)
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TimoAmann
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Beitrag von TimoAmann » 4. Mär 2009, 11:51

@luxp
Wenn du ein Fax hast, kann ich dir die Explosionszeichnung faxen. Wenn nicht, müsste ich sie halt mal einscannen und dir per Mail zuschicken. Also sende mir doch deine Faxnummer bzw. deine EMail-Adresse.
Gruß Timo

nick
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Beitrag von nick » 4. Mär 2009, 23:32

Hallo!
1. Den "Floh" mußt Du finden. Wenn der in der Säge ist, kann es dumm ausgehen.
2. Das Ölfilter kommt schon raus. Schweißdraht o.ä. zum kleinen Haken biegen und fummeln.
3. Die Antriebsschnecke aus Kunststoff mag gut aussehen. Wenn da aber auch nur 1/10tel fehlt, ist Essig mit Kettenöl (kostet neu bei 5,00 €).
4. Zum Ausbau der Pumpe und Kontrolle des Ölschlauchs mußt Du den Griffbügel abbauen: Ich glaube, der ist an drei Schwingungsdämpfern befestigt. dazu die Plastekappen rausprokeln (kleiner Schraubendreher) und die Schrauben rausdrehen (27er Torx). Bügel abnehmen.
5. Ölschlauch rausprokeln und passende Schraube (M5) einschrauben. Jetzt kannst Du die Pumpe ziehen. Aber: unbedingt vorher Einbaurichtung der Pumpe beachten UND Einbautiefe messen!!! DAS IST GANZ WICHTIG! Die Werkstätten haben dazu ein passendes Werkzeug.
Die Nachbaupumpen (kosten fast 1/10 des Sägenpreises: bei 15,00 €) sind bei der Einbauhöhe weniger empfindlich als die Originalteile, einfach besser konstruiert.

Ich gehe davon aus, daß Du bereits Gemisch in den Öltank gefüllt und mindestens einen Tag lang hast stehenlassen. Das löst etwaige Verharzungen. Puste, wenn Du alles ausgebaut hast auch mal den Kanal Pumpe-Schiene durch. Da "klemmt" es gern.
Ach ja: Solltest Du Bio-Kettenöl verwendet und die Säge längere Standzeiten haben, nimmt der Defekt keinen Wunder. Bei mineralischem öl gibt es die probleme der Verharzung nicht. Ist aber Scheiße. besser: das billigste Rapsöl aus dem Supermarkt.
Nick

willisp
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Beitrag von willisp » 5. Mär 2009, 19:09

Kuck' ma' hier:
Motorsägen-Portal

luxp
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@ NICK und überhaupt

Beitrag von luxp » 5. Mär 2009, 23:23

hi nick,
danke für deine Antwort! (und für alle anderen auch!)
Wollte mich grade dranmachen und beschreiben wie die Profis vom Landhandel da rangehen- die ham mir nämlich freundlicherweise ne menge tips gegeben und ein paar Tricks verraten.
Das läuft alles darauf hinaus, was Du geschrieben hast:

Öl ablassen, mal durchpusten von der Kettenseite her Öltankdeckel dabei öffnen), checken...
wenn immer noch nichts kommt:
Diesel in den Öltank (oder dünnflüssiges Motoröl tuts auch) und stehenlassen - das hats bei mir gebracht- es ölt wieder!
Mitnehmer und Schneckenrad auf Abnutzung checken, ggfs austauschen.

bei mir war ausserdem - wohl vom Durchpusten - der Schlauch den man sehen kann wenn man die Säge umdreht, rausgerutscht (deshalb lief unten so viel Öl raus..). Dazu musste ich die Plastikgriffe abbauen, Schlauch wieder reindrücken- fertig.

Die Springfeder, die auf der
Kupplungswelle saß und verschwunden war- klebte interessanterweise am Magneten vom Polrad. Die hab ich nur gefunden weil mir der Mechaniker noch gezeigt hat wie man das Polrad runterbekommt- nämlich Mutter lösen, hochschrauben (nicht runterschrauben.. ) dass man mit etwas draufhauen kann ohne die Welle zu beschädigen, einmal draufhauen- natürlich nicht zu doll- fertig...

Hoffe irgendwem nützt das alles nochmal!

macht et jut und sägt schön vorsichtig!

Nicht vergessen: immer beim Baum bedanken!

luxp
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Beitrag von luxp » 5. Mär 2009, 23:29

ach ja,

wenn man tatsächlich das Polrad runterhat muss man es ja wieder festmachen und dabei den richtigen ABstand zu dem Zündgeber (oder wie immer das Ding heisst) sicherstellen. Ganz einfach: Die Muttern von dem "Ding" lösen- die Schrauben stecken in einem LAngloch- ein Stück dünne Pappe (von einer Verpackung) um das Polrad legen, festschrauben, PAppe raus, FERTIG

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