Wera Impaktor-Bits und -Bithalter

Das „Impaktor“-System von Wera verfügt über insgesamt drei Torsionszonen.

28.05.2011

Hohe Standzeiten unter harten Bedingungen

Impaktor-Bits und -Bithalter gibt es auch im Bitcheckset von Wera. Fotos: Wera

Schlagschrauber erreichen ein sehr hohes Drehmoment. Um den erheblichen Anforderungen an das Schraubwerkzeug bei der Benutzung eines Schlagbohrers gerecht zu werden, hat Wera das Impaktor-System auf den Markt gebracht.

Sogenannte Impakt- bzw. Schlagschrauber werden in Industrie, Handwerk und bei ambitionierten Heimwerkern immer beliebter. Sie sind vielseitig einsetzbar und ermöglichen ein schnelleres und leichteres Arbeiten, weil die Schraube durch permanente Schläge in Drehrichtung angezogen wird.

Allerdings stellen diese Maschinen erhebliche Anforderungen an das benötigte Zubehör. Durch ihre hohen Ausgangsleistungen und permanent auftretende Drehmomentspitzen werden die physikalischen Grenzen  vieler Bits und Bithalter überschritten. Das führt zu hohem Verschleiß oder Bruch herkömmlicher Bits. Zur Lösung dieses Problems hat der Wuppertaler Schraubwerkzeughersteller Wera das neue „Impaktor“-System entwickelt. Der Hersteller verspricht, je nach Antrieb, eine bis zu zehnmal höhere Standzeit im Vergleich zu Standard- oder Torsion-Bits.

Die „Impaktor“-Bits sind auf den jeweiligen Abtrieb und damit den individuellen Schraubfall abgestimmt, sowie mit einer Torsionszone ausgestattet. In Kombination mit dem „Impaktor“-Bithalter, der über zwei weitere Torsionszonen verfügt, entsteht das „TriTorsion“-System“. Je nach Stärke der aufgebrachten Drehmomentspitze reagieren automatisch zwei oder drei der unterschiedlich dimensionierten Torsionszonen, wodurch eine optimale Anpassung an den Schraubfall erzielt wird.

Durch die spezielle Konstruktion des Halters wird der Freiwinkel zum Abfedern der Drehmomentspitzen im Vergleich zum „BiTorsion“-Halter von Wera verdoppelt.

Normalerweise ist bei Impakt-Schraubern ein hoher Anpressdruck erforderlich, damit das Werkzeug nicht aus der Schraube rutscht. Mit Diamantpartikeln, die auf der Spitze der „Impaktor“-Bits aufgebracht sind, werden die sogenannten Cam-Out-Kräfte, die zum Herausrutschen aus der Schraube führen, deutlich reduziert; denn die Diamantpartikel „beißen“ sich regelrecht in der Schraube fest, sodass der nötige Anpressdruck verringert und demzufolge eine Ermüdung des Anwenders bei längerem maschinellen Verschrauben verzögert werden kann.

Der „Impaktor“-Halter ist ebenfalls an die Anforderungen der starkenSchlagschrauber angepasst. Deshalb wurde bei seiner Konstruktion bewusst auf die Verwendung zu empfindlicher Materialien verzichtet,  um eine hohe Standzeit des Halters zu erzielen. Für die manuelle Maschinenverschraubung ist der Halter mit einem Ringmagneten ausgestattet, der auch lange und schwere Schrauben sicher festhält. Für industrielle Schraubmontagen, wie beispielsweise mit Schraubrobotern, steht der „Impaktor“-Edelstahlhalter mit Sprengring und Magnet zur Verfügung.

Die „Impaktor“-Bits und der -Bithalter sind auch einzeln einsetzbar. Die besten Ergebnisse werden laut Hersteller jedoch in Verbindung der beiden aufeinander abgestimmten Werkzeuge erzielt. Die Preise im Fachhandel betragen: Impaktor-Bithalter: 14,40 Euro, sechs Impaktor-Bits: 19,50 Euro. Als Impaktor-Bitchecks (Bithalter und Bits in mehreren Varianten) kosten sie zirka 34,00 Euro.

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