Kity-Übernahme

01.04.2004

Kity wiederbelebt

Scheppach, deutscher Hersteller von Stationärmaschinen, übernimmt Kity, den französischen Spezialisten für Kombimaschinen.

Die französische Firma Kity, Hersteller von stationären Maschinen und vor allem Kombimaschinen, musste im letzten Jahr Insolvenz anmelden. Das Unternehmen gehörte seit einigen Jahren zur italienischen Stayer-Gruppe. Gründe für die Insolvenz waren nach Insiderberichten wohl vor allem unbezahlte Rechnungen der maroden Muttergesellschaft und anderer Stayer-Tochtergesellschaften.

Anfang März hat ein französisches Gericht entschieden, das Übernahmeangebot der Firma Scheppach in Ichenhausen anzunehmen.

Der deutsche Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen übernimmt damit die Rechte an der Marke Kity sowie das vorhandene Lager und alle Konstruktionsunterlagen. Die bisherige Produktionsstätte in Bischwiller/Elsass wurde geschlossen. Eine neue Firma Kity SAS am bisherigen Standort ist bereits in Gründung. Sie wird als weltweite Vertriebsorganisation Geräte der Marke Kity vertreiben, die künftig bei Scheppach in Ichenhausen produziert werden. Auch Service und Ersatzteilversorgung sind damit künftig gewährleistet.

Unklar ist zur Zeit jedoch noch, ob die Firma Laufer in Villingen-Schwenningen, die bisher Kity- und Tormek-Maschinen in Deutschland vertrieben hat, dies weiterhin tun wird.

Für Scheppach ist die Übernahme der vor allem in Frankreich sehr bekannten Marke ein hilfreicher Einstieg in den französischen Markt. Im neuen Kity-Prospekt für Frankreich tauchen neben altbekannten Kity-Maschinen bereits einige Scheppach-Geräte auf, wie zum Beispiel die Nassschleifmaschine Tiger, aber auch Häcksler und Holzspalter, die dort künftig unter dem Namen Kity angeboten werden.

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