Neue Detektoren von Hilti

26.11.2010

Voller Durchblick

Mit dem PS 30 findet der Handwerker eine sichere Position zum Bohren.
Der Ferrodetektor PS 35 zeigt Lage und Überdeckung von Bewehrungseisen genau an.
Der Multidetektor PS 38 ortet Metall, Plastik, Stromleitungen oder Holz.
Überdeckungsmessungen, Bewehrungsnachweise und -analysen bei Sanierungen oder Bauabnahmen mit dem PS 200.
Eine spezielle Software für den PS 200 unterstützt die Messdatenauswertung und Weiterverarbeitung am PC. Fotos: Hilti

Ortungsgeräte helfen im Baustellenalltag, viel Zeit und Geld zu sparen. Sie können Objekte im Untergrund orten und so teure Fehlbohrungen vermeiden. Sie lokalisieren Bewehrungseisen, Rohre, Kabel oder Ständerwerk. Im Rahmen von großflächigen Strukturanalysen zeigen sie die Lage und Überdeckung von Armierungen sowie eine Schätzung der Eisendurchmesser an.

Für diese drei Aufgabengebiete bietet jetzt Hilti passende Detektionsgeräte an. Je nach Einsatzzweck verwenden sie unterschiedliche Techniken. Die Bedienung der handlichen Geräte ist selbsterklärend. Ein großes Display erlaubt die klare und einfache Interpretation der Messergebnisse.

Einfach orten, sicher bohren

Die neuen Ferrodetektoren PS 30 und PS 35 von Hilti verhindern Probleme beim Bohren von Dübellöchern oder Durchbrüchen: gebrochene oder verhakte Bohrer, durchtrennte Bewehrungen, teure Treffer in eingebaute Leitungen sowie hoher Zeitverlust beim Setzen von Dübeln in armiertem Beton. Basierend auf Induktionstechnik lokalisieren die beiden Ferrodetektoren Bewehrungseisen in Beton bis zu einer Tiefe von 120 Millimeter sowie Kupfer- und Aluminiumrohre in Beton und Mauerwerk bis 80 Millimeter auf den Zentimeter genau. Der Ferrodetektor PS 35 zeigt zusätzlich zur Lage auch die Tiefe von Bewehrungseisen an. So kann der Anwender einfach und punktgenau markieren, wo und wie tief ein Dübelloch sein darf oder Bewehrungseisen für nachträgliche Anschlüsse bestimmen. Denn das Lokalisieren der bestehenden Armierung ist für einen zulassungskonformen Anschluss unerlässlich und kann ohne Ortungsgerät nur durch das teure, zeitintensive Öffnen des Betons erreicht werden. Die Preise für die Ferrodetektoren betragen: PS 30:236,81 Euro (199,00 Euro plus MwSt.), PS 35: 558,11 Euro (469,00 Euro plus MwSt.).

„Ich sehe was, was Du nicht siehst!“

Zum sicheren Bohren zeigt der Hilti Multidetektor PS 38 die Lage von Objekten bis zu 120 Millimeter Tiefe an. Durch die Kombination von Breitbandradar und Induktionstechnik unterscheidet der PS 38 automatisch zwischen Eisen, Nicht-Eisenmetallen sowie Nicht-Metallen wie Holz, PVC, Lufteinschlüssen und stromführenden Leitungen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind daher vielfältig: Vor allem Anwender im Renovationsbereich, in der Haustechnik oder Elektriker wissen so auf einen Blick, wo sie problemlos bohren, Dübel befestigen oder Durchbrüche erstellen können. Preis: 724,71 Euro (609,00 Euro).

Vom Orten von Objekten zur Bewehrungsanalyse

Die Detektoren Hilti PS 30, PS 35 und PS 38 kommen hauptsächlich in den Bereichen Hochbau, Stahlbau und Innenausbau sowie bei Elektrikern und Installateuren zum Einsatz. Als System zur großflächigen Bewehrungsanalyse schätzen Hoch- und Tiefbauplaner sowie Bauingenieure darüber hinaus den Hilti Ferroscan PS 200. Das tragbare, leicht zu bedienende Messsystem mit Scanner und Monitor hilft nicht nur, Anordnung, Tiefe und Durchmesser von Baustahl einfach sichtbar zu machen, sondern spart gleichzeitig Zeit und Kosten durch zerstörungsfreie Prüftechnik. Die Oberfläche der Bausubstanz muss lediglich mit dem Scanner abgefahren werden, um die Bewehrungseisen anzuzeigen oder aufzuzeichnen. Mit diesen Daten erhält der Anwender am Monitor ein zuverlässiges Bild für eine erste Analyse vor Ort. Ist eine genauere Auswertung erforderlich, kann mit Hilfe der PC Software eine großflächige Datenevaluierung und -visualisierung von der Statistik bis hin zum druckfertigen Gutachten erstellt werden. Preis des kompletten Systems aus Scanner und Software: 13.090,00 Euro (11.000,00 Euro plus MwSt.)

Geprüfte Präzision

Mit einem Kalibrierservice können Profis am Bau sichergehen, dass die Detektionsgeräte genaue Ergebnisse liefern. Eine regelmäßige Überprüfung gewährleistet die Zuverlässigkeit gemäß Normen und rechtlichen Anforderungen. Hilti empfiehlt bei normalem Gebrauch eine jährliche Überprüfung der Kalibrierung. Treten dabei an den Detektionsgeräten Ungenauigkeiten auf, wird im Rahmen des Kalibrierservice neu justiert. Das Kalibrierzertifikat bescheinigt, dass das Gerät die Spezifikationen erfüllt und eine entsprechende Plakette zeigt das Datum der letzten Prüfung. Der Kalibrierservice kostet für den Ferroscan PS 200 288,04 Euro (242,05 Euro plus MwSt) beziehungsweise 98,06 Euro (82,40 Euro plus MwSt.) für die kleineren Detektoren. Alle Preisangaben Stand 7/2011.

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