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 Betreff des Beitrags: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
BeitragVerfasst: 30. Mär 2015, 20:15 
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Registriert: 7. Jul 2006, 18:45
Beiträge: 11605
Wohnort/Region: UpperAustria -WL-
– DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
– Wann angeschafft? Jänner 2015
– Wo gekauft? Werkzeug-News-Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 213,- Euro

Ausstattung

Der DeWalt DVC582 wird mit allem was man zum Saugen benötigt ausgeliefert. Direkt am Gerät befinden sich zusätzlich zum Saugschlauch noch eine Fugendüse und eine Schwalldüse zum Nassaugen.

Die Qualität des Zubehörs ist mindestens auf gehobenem Durchschnitt, keine Billigteile wie man sie von günstigen Staubsaugerherstellern kennt, alles fasst sich recht wertig an und ist es auch.

Zusätzliches Zubehör ist nicht lieferbar und auch nicht wirklich nötig, denn der Saugeranschluß ist kompatibel mit jeder gängigen Staubsaugerdüse von Fremdherstellern,

Die Bedienungsanleitung ist DeWalt typisch ein mittleres Telefonbuch, es steht viel drin und wird wenig gesagt. Sicherheitswarnungen in allen Sprachen seitenweise, zwischendurch gibt’s auch mal kleinere Infos zum Gerät. Wieder bemängelt werden muß die typische Unart auf den ersten Seiten eine Übersicht der einzelnen Gerätespezifikationen abzulichten und 40 Seiten weiter befindet sich die Beschreibung dazu. Das artet regelmässig in einem lästigen Blätterwald aus. Bei dem Sauger spielt das noch keine übergeordnete Rolle da die Bedienung auch ohne Anleitung auf den ersten Blick schlüssig ist, bei einem komplizierterem Gerät ist das nicht sehr informativ und verleitet dazu die BDA erst gar nicht zu beachten.

Testergebnis: 5 Punkte

Handhabung

Der DCV582 ist schön kompakt (LxBxH ca. 40x30x30cm) und vor allem leicht (4490 Gramm ohne Akku) der Auffangbehälter fasst 7,5 Liter.
Dafür das er komplett aus Kunststoff ist fasst er sich sehr wertig an, lässt sich auch mit gut gefülltem Behälter ausbalanciert tragen. Es hängen keine Zubehörteile am Gerät runter, es klappert nichts und scheppert nichts.

Die beiden Verschlussschnallen seitlich am Gerät halten den Auffangbehälter sicher und zuverlässig am Oberteil, hier wurde nicht gespart, die Lösung ist 1a. Was den Eindruck ein klein wenig trübt sind die sehr lieblos verarbeiteten Schnittkanten des Auffangbehälters. Diese sind stellenweise derartig rustikal zurechtgeschnitten das man sich durchaus dran die Finger aufschneiden kann wenn der Behälter im vollen Zustand aus den Händen gleitet.

Sämtliches Zubehör ist durchdacht und platzsparend am Gerät angebracht, die Fugendüse verschwindet im Tragegriff und der Nassaugadapter wird seitlich eingeclipst. Der Schlauch selbst ist sehr weich und biegsam und lässt sich dadurch perfekt seitlich am Gerät herum wickeln und in die passende Klemme einstecken. Ebenso das Kabel, welches auf der integrierten Aufwicklung am Tragegriff einfach aufzuwickeln ist, eine Kabelklemme verbindet dann Stecker und Kabel, eine runde Sache.

Der Akku (es können Akkus mit 14,4V und 18V verwendet werden) liegt gut geschützt in einer üppigen Vertiefung am Gerät, selbst die größte Bauform der Akkus steht nicht über die Gehäusekanten heraus und kann somit nur schwer bis gar nicht beschädigt werden. Das Einsetzen der Akkus klappt DeWalt-typisch immer beim ersten Mal. Kein Gefummel und keine Sucherei bis man endlich die Kontaktleiste erwischt hat. Dafür hat es DeWalt auch beim Staubsauger wieder geschafft was ich schon beim Akku-Bohrhammer bemängelt habe, der Akku liegt auch hier mit der Ladestandsanzeige nach unten, eine Kontrolle zwischendurch ist nur möglich wenn man den Akku entnimmt.

Der Sauger hat übrigens keine Ladefunktion, im Netzbetrieb wird der eingesetzte Akku nicht geladen, sehr schade. Hätte man in dieser Preisregion ruhig drüber nachdenken können.

Der Ein-Ausschalter ist meines Erachtens etwas ungünstig unter dem Tragegriff platziert.
Klar, an der Stelle ist es montagetechnisch am einfachsten da hier die beiden Gehäusehälften zusammen stoßen und wenn man so will kann man das auch noch als zusätzlichen Schutz des Schalters sehen gegen unbeabsichtigtes Schalten.
Für mich ist er dort einfach nur deplatziert da man den Schalter immer visuell suchen muß, man findet ihn nie auf Anhieb wenn man nur ungefähr unter den Griff langt. Von der Haptik her erinnert der Schalter massiv an KFZ-Schalter aus den 80er Jahren – ein wenig old school.

Zum Filterelement, dieses ist im Inneren des Saugers über den Saugkorb gestülpt der auch die Plastikkugel enthält welche den Sauger beim Nassaugen abschaltet falls der Pegel im Behälter zu hoch wird, aber dazu später mehr. Der Filter ist ein klassischer Faltenfilter aus Papier welches sich lt. BDA auswaschen lässt, im Verlauf meiner Testzeit hab ich den Filter nicht waschen müssen, ich glaube aber das der Filter durchaus mehrere (schonende) Waschgänge aushält.
Den Filter kann man sehr einfach in drei Rastungen stecken und via Bajonettverschluß mit einer kleinen Drehung im Uhrzeigersinn einrasten. Entgegen dem Uhrzeigersinn lässt er sich auch genauso leicht wieder demontieren.

Zum Nassaugen, der DCV582 hat hier die klassische Sicherheitseinrichtung schlechthin, steigt der Pegel zu hoch schwimmt eine Kunststoffkugel nach oben welche den Saugkanal abdichtet.
Die Folge ist ein Hochdrehen des Motors da dieser keine Luft mehr kriegt und der Benutzer schaltet instinktiv ab da das entstehende Geräusch äußerst ungesund klingt. Diese Lösung ist ebenso billig wie effektiv, in dieser Preisklasse sollte man auch keine elektrischen Schutzschaltungen erwarten, dafür gibt es andere Sauger, insofern alles im grünen Bereich.

Der DCV582 kann übrigens auch zum Ausblasen verwendet werden, dafür lässt sich der Saugschlauch auf der anderen Seite des Gehäuses in den Luftaustrittsstutzen einschieben und fungiert dann als Bläser.
Die Austrittsöffnung ist übrigens nicht sehr praxisorientiert gewählt, stellt man den Sauger mit der Öffnung in Richtung des zu saugenden Bereiches passiert es schon mal das der Staub schon weg ist bevor man ihn eingesaugt hat, denn man hat ihn einfach weggeblasen.
Da hat der Sauger durchaus Potential, auch wenn das nicht wirklich der größte Kritikpunkt werden soll.

Der Saugschlauch selbst lässt sich lt. DeWalt auf eine Länge von max. 2m ausziehen. Tja, Herstellerangaben sind Schall und Rauch heißt es so schön, es stimmt schon, der Schlauch lässt sich auf 2m ausziehen, nur kann man diese Länge höchstens ausnutzen wenn der Sauger frei unten dran hängt, denn dadurch das der Sauger sehr leicht ist hat er die unnütze Eigenart dem Schlauch hinterherzulaufen statt dort stehen zu bleiben wo man ihn gerne haben möchte. Das führt dann meistens zu einem Aha-Erlebnis wenn der Sauger auf der Werkbank steht und es hinter einem plötzlich raut scheppert, dann weiß man das der Schlauch wohl doch nicht so lange ist wie man ihn gerne hätte.

Das Entleeren des Behälters wird durch den sehr wulstigen Rand deutlich erschwert. Es ist nicht möglich den Behälter wie einen Kübel oder einen normalen Werkstattsauger zu entleeren.
Die Wulst hindert immer den letzten Rest aus dem Behälter zu fallen, man muß den Behälter dafür deutlich drehen und wenden und die Reste rausklopfen was gerne eine staubige und unnötige Angelegenheit wird. Beim Nassaugen hingegen ist das nicht so ein Problem.

Testergebnis: 6 Punkte

Leistung

DAS wird jetzt der größte Kritikpunkt. :?

Der DCV582 enttäuschte mich im ersten Augenblick in punkto Saugleistung auf voller Länge.
Das soll ein Sauger sein?
Ungläubig verglich ich den Sauger zuerst fälschlicherweise mit den in meiner Werkstatt befindlichen Saugern, Starmix… Das ist natürlich mehr als unfair. Trotzdem waren die ersten belanglosen Versuche sehr ernüchternd.
Die größten Augen hab ich bekommen als es der Sauger nicht schaffte ca. 5-6mm große Müslikörner komplett einzusaugen, er saugte sie zwar bis in den Schlauch dort hörte man sie dann allerdings lustlos rumwirbeln und beim Ausschalten kamen sie wieder raus. Null Punkte.

Trotzdem hab ich den Sauger für alle möglichen Zwecke eingesetzt und hab durchaus auch Tätigkeiten gefunden die ihm liegen, zbsp. überraschte er mich äußerst positiv beim Autosaugen. Ja gut, man braucht schon ein wenig länger als mit dem Monstersauger von der Tankstelle, aber es klappt recht gut.
Und auch die Königsdisziplin, das Saugen von Krümeln aus dem Kofferraumboden (Filzmatte) war nur unwesentlich langsamer als sonst.

Angeschlossen an diverse Holzbearbeitungsgeräte wie Handkreissäge, Stichsäge, Kappsäge, etc. war die Saugleistung durchaus annehmbar wenn auch nicht wirklich sehr gut. Die Kappsäge seh ich ihm aber komplett nach, Kappsägen sind generell furchtbar schlecht abzusaugen das das dann ein so kleines Gerät besser macht wäre Science-Fiction.

Im Nassaugmodus hat mich der DCV582 dann doch überzeugt, er saugt sehr kraftvoll und mit viel Hunger seinen Behälter in wenigen Sekunden voll. Bravo. Ich versteh es zwar nicht das ein Sauger der beim normalen Saugen doch deutliche Schwächen offenbart beim Nassaugen derartig überzeugen kann aber bitte.
Gefallen hat mir auch das nach dem Nassaugen der Schlauch nicht voller Wasser blieb sondern schon nach 2-3 Sekunden Leerlauf wieder völlig wasserfrei gewesen ist, da hätte ich wirklich damit gerechnet das mir noch reichlich Flüssigkeit entgegenkommt, aber nicht ein einziger Tropfen kam retour.

Es gibt auch keine Stellen am Sauger die nach dem Nassaugen ewig nass bleiben, alles trocknet in wenigen Minuten wieder völlständig ab, der Behälter perlt von selbst ab (mal schauen wie lange) und die Gehäuseunterseite ist völlig plan ohne Vertiefungen wo sich Wasser oder Schmutz gut festkrallen könnten.

Ein weiterer Kritikpunkt in der Rubrik Leistung ist leider ein nicht unerheblicher. Der Sauger hat im Akkubetrieb wesentlich mehr Leistung als am Netz.
Das ist mir leider völlig unverständlich. Umgekehrt würde ich es eher noch begreifen, aber warum kastriere ich einen Sauger der eh schon in gewissen Situationen nicht überzeugen kann noch künstlich in dem ich ihm am Netz die Leistung nehme?
DeWalt verbaut einen 12V-Minimotor der so klein ist das jeder billige Akkuschrauber heutzutage ein größeres Modell spendiert bekommt.
Warum man bei einem Gerät das von 14,4V über 18V bis hin zum Netzbetrieb arbeiten kann einen derartigen Spielzeugmotor verbaut wissen wohl nur die Entwicklungsingenieure.
Da wäre noch einiges mehr gegangen meine Herren!

Akkulaufzeit: Der Sauger saugt mit einem neuwertigen, frisch geladenen 18V 4Ah-XR-Akku ziemlich genau 20 Minuten. Ohne Belastung, also im Leerlauf wenn man so will.
Im echten Saugbetrieb (als Referenz nehme ich jetzt meine Autosaugaktion her) waren es 14 Minuten.
Beim Nassaugen habe ich keine Messwerte, ich hätte den Behälter aber sich einige Male dazwischen entleeren müssen.

Hier kommt auch eine (ich vermute) Schutzelektronik zum Einsatz die den Sauger bereits abschaltet wenn der Akku noch 1/3 Kapazität hat. Sprich der Sauger geht nie bis ans Limit – ein leerer Akku – sondern schaltet schon nach 2/3 der Akkulaufzeit ab, warum auch immer.
Vermutlich da die angegebenen 300W Aufnahmeleistung sich wohl in der Region um max.240W Abgabeleistung(*) abspielen werden und das auch nur bei randvollem Akku, je weniger umso weniger Leistung, logisch.
Bevor dann gar nichts mehr geht und der Sauger nur noch lustlos vor sich hinbummelt schaltet man ihn eben ab. Ist auch kein Fehler, vermutlich könnte man mit der verbleibenden Leistung sowieso nicht mehr von Saugen sprechen.

(*) Danke an dieser Stelle an unseren User Powersupply der mir diese Werte zumindest annähernd anhand meiner zur Verfügung stehenden Infos ausrechnen konnte.

Testergebnis: 3 Punkte

Umwelt

Der DeWalt DCV582 kommt ausgesprochen in einem dreifarbig bedrucktem sehr stabilen Karton ohne jedes überflüssige Verpackungsmaterial. Vorbildlich!
Das das Gerät aus China kommt ist heute schon so normal das man es schon gar nicht mehr als Umweltbelastung interpretieren könnte.

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis

DeWalt wagt sich mit dem Listenpreis des DCV582er schon sehr weit in das Revier von vollwertigen Saugern die vieles besser können.
Mal abgesehen von der Möglichkeit das Gerät mit Netz und Akku zu betreiben kann der Sauger nichts was nicht alle anderen auch können. Da der Straßenpreis aber wie gewohnt deutlich unter den Listenpreis fallen wird (oder schon gefallen ist) ist er durchaus eine Alternative für Menschen die eben genau so einen Sauger suchen.

Testergebnis: 4 Punkte


Ausgefallen?

Nein

Besondere Kritikpunkte

Ein-Aus-Schalter könnte ergonomisch besser platziert werden, Leistung in gewissen Bereichen zu schwach (liegt wohl an der Mischung Mini-Motor mit riesigem Schaufelrad),
Schlauch lässt sich nicht wirklich merkbar ausziehen ohne das Gerät nachzuziehen,
Akkuladefunktion anbieten (ggf. gegen Aufpreis)

Positiv aufgefallen

Haptik, Optik (sieht einfach cool aus),
sehr durchdachtes Zubehörkonzept,
Kabel- und Schlauchaufbewahrung top,
Betriebsgeräusch für einen Staubsauger angenehm bis gut erträglich,
sehr gute Saugleistung beim Nassaugen,
Verschleißteile sind hochwertig und vermutlich langlebig

Verbesserungsvorschläge

Gummileisten an die Unterseite des Saugers montieren um das Nachrutschen beim Ausziehen des Schlauches zumindest zu verringern.
Schalter links oder rechts vom Tragegriff anbringen.
Den Auffangbehälter mit ein wenig mehr Liebe ausführen, evtl. eine Tropfnase in eine Ecke einbringen, erleichtert das Ausleeren ungemein,
Leistung bei Netzbetrieb mindestens auf Akkuniveau oder höher bringen.
Netzteil und Trafo schutzisolieren, was ist wenn der Sauger mal mit gefülltem Behälter umfällt?

Mein Testurteil

Ich besitze eine Menge Werkzeuge von DeWalt und bin mit jedem davon ausnamslos zufrieden.
Der DCV582 hat mich vom ersten Eindruck her überhaupt nicht überzeugt und kam mir Anfangs vor wie ein teures Spielzeug das keiner wirklich braucht.
In den vergangenen Wochen hab ich mich aber trotzdem intensiv mit ihm befasst und wenn man sich vor Augen hält das das eben kein Profi-Werkstattsauger um das doppelte oder dreifache Geld ist dann kommt man auch zu dem Entschluß das dieser Sauger ein absolutes Nischenprodukt ist.
Niemand wird mit diesem Sauger als Werkstattsauger glücklich werden und ich denke das sollte man von ihm auch nicht erwarten.
Allerdings bin ich durchaus der Meinung das der DCV582 in gewissen Bereichen durchaus seine Berechtigung hat.
Er ist klein, relativ leise, und saugt für die ihm zur Verfügung stehende Hardware nicht wirklich grandios aber ausreichend.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 20 %
Handhabung: 6 Punkte 20 %
Leistung: 3 Punkte 40 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 4 Punkte 10 %
Gesamtergebnis: 4,5 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍

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Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...


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 Betreff des Beitrags: Re: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
BeitragVerfasst: 6. Apr 2015, 13:54 
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Registriert: 21. Dez 2004, 10:29
Beiträge: 958
– DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
– Wann angeschafft? Januar 2015
– Wo gekauft? Werkzeug-News-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 213,01 Euro

Ausstattung
Der DeWalt DVC582 wird neben dem Saugschlauch mit einer Fugen- und einer Bodendüse ausgeliefert. Sämtliches Zubehör und auch das Netzkabel lassen sich sauber aufgeräumt am Gerät verstauen. Sowohl flexible Schlauch als auch die Aufsatz-Düsen machen einen hochwertigen Eindruck. Für einen mobilen Sauger dieser Klasse finde ich den Zubehörumfang ausreichend.
Eine Bedienungsanleitung ist vorhanden, besteht jedoch überwiegend aus Sicherheitshinweisen und wirkt insgesamt sehr unübersichtlich. Auf Fotos des Gerätes habe ich aufgrund der umfangreichen Bilder meines Vorposters verzichtet.
Testergebnis: 5 Punkte

Handhabung
Der Sauger ist als Akku-Gerät auf einen mobilen Einsatz ausgelegt und daher mit einem Gewicht von etwa 4,5 kg relativ leicht und handlich. Der etwas schwergängige Einschalter wäre einfacher zu erreichen, wenn er nicht durch den Tragegriff verdeckt würde.
Der Tragegriff wirkt sehr robust, ebenso wie die Verschlussschnallen für den Auffangbehälter. Dank des flexiblen Schlauchs geht das Saugen oder durch Umstecken alternativ auch Blasen leicht von der Hand. Das Zubehör ist am Gerät verstaut und daher stets griffbereit.
Die Akkuaufnahme ist vorbildlich, allerdings ist wie schon von meinem Vorposter geschrieben die Ladestandsanzeige bei eingestecktem Akku verdeckt. Für mich nicht wirklich schlimm, aber trotzdem eine ärgerliche Kleinigkeit.
Die Leerung des Auffangbehälters und die Reinigung des Faltenfilters sind denkbar einfach und werkzeuglos möglich. Durch einen Rand an der Innenseite des Behälters kann ein kleiner Rest Staub im Behälter zurück bleiben, was mich persönlich nicht groß gestört hat. Das Nasssaugen habe ich noch nicht ausprobiert, hierzu werde ich meinen Bericht ergänzen, sobald ich erste Erfahrungen gesammelt habe.
Der Saugschlauch selbst lässt sich lt. DeWalt auf eine Länge von max. 2m ausziehen. Tja, Herstellerangaben sind Schall und Rauch heißt es so schön, es stimmt schon, der Schlauch lässt sich auf 2m ausziehen, nur kann man diese Länge höchstens ausnutzen wenn der Sauger frei unten dran hängt, denn dadurch das der Sauger sehr leicht ist hat er die unnütze Eigenart dem Schlauch hinterherzulaufen statt dort stehen zu bleiben wo man ihn gerne haben möchte. Das führt dann meistens zu einem Aha-Erlebnis wenn der Sauger auf der Werkbank steht und es hinter einem plötzlich raut scheppert, dann weiß man das der Schlauch wohl doch nicht so lange ist wie man ihn gerne hätte.
Testergebnis: 5 Punkte

Leistung
Hier muss ich meinem Vorredner zustimmen, die Saugleistung ist insgesamt leider etwas enttäuschend, insbesondere auch angesichts des Preises. Natürlich darf man von so einem kompakten Gerät nicht die Leistung eines ausgewachsenen Werstattsaugers erwarten, etwas mehr hätte es aber schon sein dürfen.
Das von meinem Vorposter beschriebene Leistungsplus im Akkubertrieb kann ich bestätigen, auch wenn es mir nicht ganz so extrem vorkommt. Mit einem 2,0 Ah-Akku bin ich auf Laufzeiten von um die 10 Minuten gekommen. Ein größerer Akku wäre hier sinnvoll, stand mir für den Test aber nicht zur Verfügung.
Wo ich mir für mich persönlich einen sinnvollen Einsatz des Gerätes vorstellen kann, ist als mobiler Sauger an der (Akku-)Sticksäge - nur brauche ich dort nur selten einen Sauger. Zum Auto-Aussagen ist er vom Konzept her als Akku-Sauger eigentlich ideal, aber man muss etwas Zeit und Geduld mitbringen. Schade, dass DeWalt dem ansonsten durchdachten und interessanten Gerät nicht etwas mehr Leitung spendiert hat. Angesichts der Bauklasse bekommt er von mir dennoch ein „Befriedigend“, also 4 Punkte.
Testergebnis: 4 Punkte

Umwelt
Der Sauger kommt vorbildlich nur in einem Karton ohne extra Verpackungsmaterial. Einen Punkt Abzug gibt es wegen der Transportwege und potentiell schlechteren Umweltstandards bei der Produktion für „Made in China“ und für das im Vergleich zur Leistung hohe Betriebsgeräusch.
Testergebnis: 6 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Der Listenpreis des DCV582 von über 200 Euro ohne Akku und Ladagerät ist für die gebotene Leistung aus meiner Sicht zu hoch, im Internet ist er aber aktuell schon für unter 170 Euro zu bekommen. Ein Paket mit Akku und Ladegerät zu einem attraktiven Preis wäre für potentielle Nutzer ohne weitere DeWalt Akku-Geräte eventuell interessant.
Testergebnis: 4 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
Die Leistung ist insbesondere im Netzbetrieb zu schwach und eine Akku-Ladefunktion wäre wünschenswert.

Positiv aufgefallen
Sehr handliches Gerät mit geringem Gewicht, gut verstautem Zubehör und aufgeräumter Optik.

Verbesserungsvorschläge
Leistungsstärkerer Motor und ein Paket mit Akku und Ladegerät zu einem attraktiven Preis anbieten.

Mein Testurteil
Der DeWalt DCV582 ist ein vom Konzept her interessantes Gerät mit kompakten Abmessungen und geringem Gewicht, das mit ein wenig mehr Leistung sicher viele Fans finden würde.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25%
Handhabung: 5 Punkte 25%
Leistung: 4 Punkte 25%
Umwelt: 6 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 4 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 4,7 Punkte
Gut


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 Betreff des Beitrags: Re: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
BeitragVerfasst: 15. Apr 2015, 09:49 
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Registriert: 7. Jul 2005, 14:46
Beiträge: 580
Wohnort: Rheinland Pfalz/DÜW/SÜW
– DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
– Wann angeschafft? Januar 2015
– Wo gekauft? Werkzeug News Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Testaktion Euro
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 213 Euro

Ausstattung
Saugschlauch ausziehbar ( Flexschlauch), Bodendüse und Fugendüse. Anleitung vorhanden , Hauptaugenmerk auf Sicherheitshinweise, technische Details muss man suchen. Alles in allem ausreichend Zubehör für einen Staubsauger.
Testergebnis: {5} Punkte

Handhabung
Gewicht 4,5 kg ca. Der Sauger ist als Mobiler Helfer entwickelt, und erfüllt diesen Zweck aufgrund seiner Abmessungen von 40x30x30. Der Inhalt des Auffangsbehälter beträgt 7,5 Liter und ist für Nass und Trockensaugen ausgelegt. Der Saugstopp wird über die klassische Kugel gesteuert. Der Filter ist als Patronenfilter Papier ausgelegt, und ist laut Hersteller Reinigungsfähig.
Der Schlauch ist am Gerät befestigt, die Düsen wurden Sinnvoll untergebracht. Störend ist der Knopf zum An- und Ausschalten unter dem Tragegriff. Der Auffangbehälter kann über zwei stabile Klammern schnell entleert werden, die Kunstoffkante behindert etwas das entleeren.
Der Schlauch selber hat eine Länge von 2m , allerdings muss hierzu der Sauger festgehalten werden, da dieser aufgrund seines geringen Gewichtes nicht stehen bleibt. Der Schlauch kann auch auf den Ausgang gesteckt werden, so kann der Sauger auch ausblassen.

Testergebnis: 5 Punkte

Leistung
Die Saugleistung ist leider nicht so wie ich dies erwartet habe. Ich kann mich meinen Vorredner hier nur anschließen. Als kleiner Sauger um hier und da mal was zu saugen ok, aber für das Geld und den Einsatz für den er entwickelt worden ist, ist mir dies zu wenig.
Testergebnis: 3 Punkte

Umwelt
Saubere Verpackung, wenig Plastikmüll, passt
Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Tolles kompaktes Gerät, das jedoch nicht seinem Preis und den Anforderungen gerecht wird.
Testergebnis: 3 Punkte


Ausgefallen?
Nein

Besondere Kritikpunkte
Saugleistung sollte dringend verbessert werden.
Wie kann man den Ausgang und den Eingang auf die gleiche Seite legen? Der Schmutz wird durch die Abluft schneller weggeblasen als er aufgesaugt wird!

Positiv aufgefallen
Leicht, kompakt, gut aufgeräumt

Verbesserungsvorschläge
Erhöhung der Saugleistug

Mein Testurteil
Als Hobbysauger und um mal schnell was zu saugen ist er okay, als Werkstattsauger finde ich das er meine Zwecke nicht erfüllen würde. Dafür müsste die Saugleistung ein wenig höher sein. Um mal ein Loch zu bohren und den Staub zu fangen langt er, für Metallspäne zu saugen z.b. ist er zu schwach

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25 %
Handhabung: 5 Punkte 25 %
Leistung: 3 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 3 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 4,4 Punkte
Befriedigend ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍ ❍

_________________
Handel für Forst und Landwirtschaft


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 Betreff des Beitrags: Re: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
BeitragVerfasst: 12. Dez 2015, 13:12 
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Moderator

Registriert: 9. Apr 2004, 14:38
Beiträge: 2792
Wohnort: Österreich
– DeWalt Nass-/Trockensauger für Akku- und Netzbetrieb DCV582
– Wann angeschafft? Jänner 2015
– Wo gekauft? Gar nicht, das Gerät wurde dankenswerterweise kostenlos von DeWalt (Alleinvertrieb Black & Decker GmbH) zur Verfügung gestellt.
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis kostenloses Testgerät
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät EUR 179 (exkl. USt.)/214,80 (inkl. 20 % USt.) laut DeWalt Gesamtübersicht Elektrowerkzeuge 2015 für Österreich

Vorweg: Ich hatte im Vorfeld des Tests klargestellt, dass ich den DCV582 nur im Netzbetrieb benutzen könne. Im Lieferumfang des Geräts sind nämlich weder Akkus noch ein Ladegerät enthalten. Auch besitze ich dergleichen nicht. Ich durfte den DCV582 dennoch testen und möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich meine Ausführungen ausschließlich auf die Verwendung des Saugers im Netzbetrieb beziehen.

Ausstattung

Der DeWalt DVC582 wird im Karton geliefert. Direkt am Gerät untergebracht sind neben dem ausziehbaren Schlauch eine Fugendüse und eine "Bodendüse" (Artikelbeschreibung auf der DeWalt Website)/"breite Düse" (Bedienungsanleitung, S. 22). Das ebenfalls am Sauger verstaute Netzkabel hat eine Länge von ca. 2 m. Akku(s) und Ladegerät zählen nicht zum Lieferumfang. Eine für den Nass- und Trockenbetrieb gleichermaßen geeignete Filterpatrone ist betriebsbereit montiert. Betriebsanleitung und Explosionszeichnung liegen bei.
Zur Ausstattung im Einzelnen:
Die Bedienungsanleitung umfasst gut 160 Seiten; der deutschsprachige Teil findet auf den Seiten 16 bis 28 Platz. Die für alle Sprachen einheitlichen Abbildungen auf den Seiten 1 bis 3 lassen sich leider nicht ausklappen. Dementsprechend muss man mühsam zwischen Textteil und Abbildungen hin- und herblättern. Neben (allgemeinen) Sicherheitshinweisen und Erläuterungen zu Akkus und Ladetechnik enthält die Betriebsanleitung auch Hinweise zur eigentlichen Benutzung des Staubsaugers. Diese verstehe ich mitunter nicht: "In der Saug-Betriebsart kann das Gerät auch als Staubfänger eingesetzt werden, falls bei Anwendungen Staub oder Unrat entsteht." Nach Lektüre des englischsprachigen Originaltextes vermute ich folgende Bedeutung: Der DCV582 kann auch zur Absaugung von Werkzeugen ("dust collector") verwendet werden.
Für meine Bedürfnisse ist das Netzkabel (H05RN-F) mit 2 m Länge zu kurz geraten. Ich würde ein 4 bis 5 m langes Netzkabel begrüßen.
Mit den mitgelieferten Düsen finde ich nicht das Auslangen. Angesichts seiner kompakten Abmessungen wäre der DCV582 eigentlich ideal, um als "Montagesauger" kleine Staubmengen aufzusaugen, z. B. Bohrstaub, wie er beim Bohren von Dübellöchern entsteht. Um derartiges Bohrmehl insbesondere im Bereich von Sockelleisten und von Hartböden zuverlässig und unter Schonung der Oberfläche aufzunehmen, wäre meines Erachtens eine Bürstdüse erforderlich. Eine solche Düse wird allerdings nicht mitgeliefert und ist (gegenwärtig) von DeWalt auch nicht als Zubehör erhältlich. Das Zubehör aus meinem Fundus (u. a. Miele, Festool, Alto Nilfisk) passt überwiegend nicht auf den Stutzen (die Muffe) des DeWalt Schlauchs.
Wer mit dem Sauger (ein paar Quadratmeter) Fußboden saugen will, wird sich - wie ich - nach einer adäquaten Bodendüse mit Handrohr sehnen.
Ebenso wünschenswert wäre eine Bohrstaubdüse (siehe z. B. Starmix Bohrfixx). Meine D 27-BSD von Festool passt zwar auf den Schlauch; die Saugkraft des DCV582 reicht aber kaum, um die Düse sicher an Decken (und Wänden) zu halten.
An weiterer Ausstattung würde ich mir für den DCV582 einen Trage-/Umhängegurt und die Möglichkeit, diesen unkompliziert am Gerät zu befestigen, wünschen.
Schlauch: siehe Handhabung
Einzelheiten zu der von DeWalt gewährten Garantie lassen sich hier nachlesen.

Testergebnis: 4 Punkte

Handhabung

Der kompakte Sauger (siehe Motos Testbericht) lässt sich samt mitgeliefertem Zubehör gut transportieren. Schlauch, Kabel und die Düsen können sicher und gut zugänglich am Gerät untergebracht werden. Der bereits angesprochene Gurt würde zusätzlichen Komfort bedeuten.
Die Funktionalität wichtiger Bedienungselemente (Schalter; Verschlüsse, mit denen Auffangbehälter und Motorgehäuse verbunden werden; Zubehörunterbringung; Ein-/Ausbau der Filterpatrone etc.) ist durchwegs gut. Da und dort sehe ich Verbesserungspotential. Ich teile Motos Auffassung, die Anordnung des Ein-Ausschalters hat Vor- und Nachteile. Nicht ideal finde ich die Anbringung des Saugschlauchs. Die Anschlussmuffe wird saugerseitig mit einem Bajonett-Verschluss fixiert. Da die Muffe dicht am Gehäuse des DCV582 anliegt, kann ich sie nur schlecht greifen und die Bedienung des Verschlusses gestaltet sich etwas mühsam. Wer allerdings nicht laufend zwischen Saug- und Blasbetrieb wechselt, wird nur selten in die Verlegenheit kommen, den Schlauch zu demontieren.
Die Schwachpunkte, die sich mir bei der eigentlichen Verwendung des DCV582 offenbart haben, wiegen aus meiner Sicht weitaus schwerer.
Der Schlauch lässt sich (theoretisch) auf eine Länge von ca. 2 m (siehe Printkatalog; auf der DeWalt Website habe ich zur Schlauchlänge keine Informationen gefunden) ausziehen. In der Praxis tritt jedoch das von den Kollegen bereits geschilderte Problem auf: Meist lässt sich der Schlauch nicht auf volle Länge ausziehen, sondern man zieht (eher) den Sauger hinter sich her.
Selbst wenn es gelingt, den Schlauch auf 2 m auszuziehen, ist die Länge für typische Montagearbeiten (z. B. Absaugung von Bohrstaub beim Montieren von Decken-/Wandlampen, Gardinenstangen etc.) zu kurz. Wenn der Sauger auf dem Boden steht, erreicht man mit dem Schlauch in keinem mir bekannten Wohnraum die Decke. Man könnte den Sauger mit einer Hand halten oder auf eine Leiter stellen. Im Arbeitsalltag wird sich beides kaum bewähren. Abhilfe könnte (auch hier) ein Tragegurt schaffen. Ein solcher ist jedoch, wie bereits ausgeführt, von DeWalt weder erhältlich noch befinden sich am Gerät entsprechende Befestigungsmöglichkeiten.
Auch der Einsatz des Saugers zur Absaugung von Elektrowerkzeugen ist nach meiner Einschätzung mit Hürden verbunden. Grund dafür ist vor allem der am Schlauch befindliche Stutzen. Er weist einen Durchmesser von ca. 31,5 mm (außen) bzw. 25,5 mm (innen) auf und ist aus relativ hartem, unnachgiebigem Kunststoff gefertigt. Ich habe versucht, den Stutzen mit den Absauganschlüssen einiger Werkzeuge zu verbinden: Bosch GDE 16 Plus, Bosch GKS 10,8 V-LI, Festool ES 150/3 EQ, Mafell KSS 400 und selbst DeWalt DW621 - an keines der genannten Werkzeuge kann ich den Schlauch des DCV582 (problemlos) koppeln. Der Schlauch meines Festool Saugers lässt sich hingegen an jedes der Geräte schließen - ohne zusätzlichen Adapter.
Wie manche Kollegen musste auch ich die unliebsame Erfahrung machen, dass die Abluft des Saugers dazu führen kann, dass Staub und Späne in der Arbeitsumgebung aufgewirbelt werden.

Testergebnis: 2 Punkte

Leistung

Vorweg möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich den DCV582 ausschließlich im Netzbetrieb verwendet habe. Außerdem bot sich mir bis dato keine Gelegenheit, das Gerät zum Saugen von Flüssigkeiten zu benutzen.
Die Saugleistung des DeWalt liegt, so mein subjektiver Eindruck, weit unter dem Niveau, das ich von größeren Werkstattsaugern (z. B. Festool CTL Midi) und Haushaltsstaubsaugern gewohnt bin. Dem entsprechen auch die hoffentlich vergleichbaren Herstellerangaben: DeWalt DCV582: (max.?) 15,9 l/sec (954 l/min) und 60 mbar (6000 Pa), Festool CTL Midi: max. 3700 l/min und 24000 Pa
Damit ist der DCV582 jedoch keineswegs unbrauchbar. Ich habe ihn insbesondere zum Aufsaugen von Holzspänen/-staub in der Werkstatt und zum Aussaugen von Autos verwendet. Gewiss wäre eine höhere Saugleistung vorteilhaft, weil sie den Arbeitsfortschritt steigern würde und weil man Sauggut auch aus größerer Distanz zur Düse zuverlässig einsaugen könnte. Den Holzstaub- und die -späne, die auf einem der Fotos zu erkennen sind, hat der DeWalt aber ohne nennenswerte Schwierigkeiten aufgenommen. Auch Schmutzpartikel aus dem Teppich im KFZ-Innenraum hat er neben Splittkörnchen klaglos eingesaugt.
Die Saugleistung reicht, wie eingangs erwähnt, nicht, um meine Festool Bohrstaubdüse D 27-BSD zuverlässig und sicher an Wänden und Decken zu halten. Das ist insofern nachteilig, als das Absaugen von Bohrstaub bei kleinen Montagearbeiten aus meiner Sicht eine der Paradedisziplinen für einen kompakten, leicht transportablen (Handwerker-)Sauger sein könnte. Vielleicht ließe sich mit einer speziell auf den DCV582 abgestimmten Bohrstaubdüse Abhilfe schaffen. Derzeit ist von DeWalt allerdings keine derartige Düse erhältlich.

Testergebnis: 5 Punkte

Umwelt

Der DCV582 wird laut Typenschild in China gefertigt und wird grundsätzlich in einer farbig bedruckten Verpackung aus Karton geliefert. Zum Versand wurde dieser Karton in eine weitere Schachtel gepackt. Diese war sehr großzügig dimensioniert.
In Anbetracht der Saugleistung könnte das Betriebsgeräusch nach meinem Empfinden durchaus etwas dezenter ausfallen. Das betrifft sowohl die Lautstärke als auch den Klang an sich.

Testergebnis: 6 Punkte

Preis und Preis/Leistungsverhältnis

Die unverbindliche Preisempfehlung von DeWalt für den DCV582 liegt gegenwärtig bei EUR 214,80 (inkl. 20 % USt.). Bei entsprechendem Bedarf wäre ich durchaus bereit, für einen Montagesauger, der meinen Bedürfnissen entspricht, diesen Betrag auszugeben, vielleicht sogar etwas mehr. Aus den bereits ausführlich dargelegten Gründen hat mich der DCV582 von DeWalt nicht überzeugt. Er entspricht in einigen für mich wesentlichen Punkten nicht meinen Anforderungen an einen Montagesauger. Daher wäre mir der DCV582 EUR 214,80 nicht wert.

Testergebnis: 3 Punkte


Ausgefallen?

Nein.

Besondere Kritikpunkte

Aufgrund mehrerer Aspekte, die keineswegs die Grundkonzeption des Geräts (als Montagesauger) betreffen, sondern die sich auf die konkrete Ausführung beziehen, finde ich in meinem Arbeitsumfeld kaum Aufgaben, bei deren Bewältigung mir der DCV582 eine große Hilfe sein könnte.

Positiv aufgefallen

  • kompakt, gut zu transportieren
  • Unterbringung von Kabel, Schlauch und sonstigem Zubehör

Verbesserungsvorschläge

  • Ich unterstütze Motos Vorschlag, dass an der Unterseite des Saugers Gummileisten angebracht werden sollten. Dies hätte nicht nur den von Moto genannten Effekt, sondern würde auch den Untergrund, auf dem der Sauger steht, schonen.
  • Zubehörangebot ausbauen, um das Einsatzgebiet des Saugers zu erweitern (insbesondere Düse mit Bürstenkranz, Bodendüse samt Handrohr, Bohrstaubdüse)
  • Schlauch mit einer Muffe ausrüsten, die ohne Adapter auf den Absauganschluss vieler Elektrowerkzeuge passt und mit möglichst viel Saugerzubehör kompatibel ist
  • Ösen für die Befestigung eines Tragegurts am Gehäuse anbringen; Tragegurt dem Gerät als Standardausstattung beilegen
  • Eine höhere Saugleistung würde ich begrüßen, sie genießt bei mir aber nicht oberste Priorität.

Mein Testurteil

Als ambitionierter Hobbywerker bin darum bemüht, gerade bei Arbeiten in bewohnten Räumen (z. B. Lampen, Gardinen, Bilder, Regale anbringen) die Umgebung möglichst wenig durch Staub und Schmutz in Mitleidenschaft zu ziehen. Für einen kompakten, einfach zu transportierenden, leichten Sauger, mit dem sich z. B. Bohrstaub (ohne eine dritte Hand, die das Saugrohr hält) wirkungsvoll absaugen lässt und mit dem man lokale Verschmutzungen rasch beseitigen kann, interessiere ich mich daher schon länger. Auf dem Papier vermittelt der DCV582 den Eindruck, als könnte er exakt der Sauger sein, der diesen Anforderungen entspricht: kompakte Abmessungen, mit ca. 4,2 kg nicht zu schwer, durchdachte Zubehörunterbringung etc. Im praktischen Einsatz hat sich mir jedoch offenbart, dass der DCV582 für meine Zwecke kaum geeignet ist. Unter der Prämisse, dass der DCV582 als Montagesauger konzipiert wurde (und für eine andere Konzeption sehe ich keine Hinweise), gelange ich zu folgendem Schluss: Ein interessantes und durchaus vielversprechendes Konzept wurde meines Erachtens unzureichend durchdacht umgesetzt.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 4 Punkte 25 %
Handhabung: 2 Punkte 25 %
Leistung: 5 Punkte 20 %
Umwelt: 6 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 3 Punkte 20 %
Gesamtergebnis: 3,7 Punkte
Befriedigend ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍ ❍

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