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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 16:44 
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Beiträge: 2479
@ Alfred:
Leider fehlt da eine Angabe des Lichtstroms in Lumen. LUX ist ein Maß für die Beleuchtungsstärke und nur aussagefähig, wenn die auszuleuchtende Fläche genannt ist. Das könnte man hier nur bedingt ableiten, wenn man über die 340Lux in 50cm Abstand und 45°-Abstrahlwinkel rechnet. Dazu müßte aber die Lichtverteilung homogen und scharf begrenzt sein, was man wie Du selbst schreibst vergessen kann.
Leuchtstoffröhren haben einen Wirkungsgrad um die 80lm/W. 120cm/36W-Leuchtstofflampen erreichen je nach (z.B. spektraler) Auslegung 2500...3500lm.

Zum Reflektor:
Das wird nichts werden. LED's sind keine (annähernden) Punktstrahler im Raum wie Glühlampen. Ihr Abstrahlwinkel ist zunächst durch die angegossene Linse bestimmt. Wenn Du den mit Amateurmitteln (Alufolie...) versuchst umzulenken bzw. besser zu streuen, sind die Verluste enorm.
Günstig wäre ein LED-Array mit einem exakt darüber positioniertem und gut berechneten Linsenarray - etwa so, wie man das bei den Rückleuchten moderner Auto macht.

Fahrradscheinwerfer:
Die von H. Gürth verlinkten Fahrradscheinwerfer von Busch&Müller nutzen den Weg über einen Reflektor, um den (veralteten) Zulassungsvorschriften für Fahrradscheinwerfer in Deutschland zu genügen und um Kosten zu sparen. Mit einem hochwertigen Reflektor lassen sich dabei auch die Verluste im Rahmen halten.

@ tommiausffb:
Tja, warum die Werbefuzis die Berechnung eine Reflektors - was man heutzutage natürlich mit Hilfe eines Computers (CAD...) macht - zu einer ingenieurstechnischen Großtat aufblähen, kann ich auch nicht nachvollziehen. Vermutlich will man die heftigen Preise irgendwie bemänteln. In der kompletten Lampe stecken keine 5 Euro HK und schlimmstenfalls ein halbes Mannjahr EK, wenn man nahe Null anfangen müßte und es richtig perfekt werden muß.
Wenn man nur gutes (und den Gegenverkehr nicht blendendes) Licht am Fahrrad haben will und einem die anachronistischen deutschen Vorschriften dazu Wurst sind, gibt es auch andere Lösungen, die preiswerter und/oder besser sind. Leider klappt das nicht immer, weil gerade in den Innenstädten Polizei und andere Häscher des Staates gern Radfahrer mit unorthodoxen Beleuchtungskonzepten abziehen - sehr gern auch Schulkinder. Ferner scheitert der private Import vernünftiger Lösungen nicht selten am Zoll. So liest man das zumindest in einschlägigen Foren. Händler, welche nicht zugelassene Fahrradscheinwerfer verkaufen, machen sich natürlich auch strafbar und bewegen sich auf ganz dünnem Eis, wenn sie die Dinger in der Bucht verscherbeln. Eigenbaulösungen sind entweder häßlich oder machen viel Arbeit und sind selbstverfreilich genauso illegal. Deshalb wird sich mancher überlegen, lieber die Wucherpreise von BUM & Co. zu bezahlen um dem fortgesetzten Straßenraub der Senfhemden zu entgehen.

Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 17:33 
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Wohnort: Gauting bei München
Hier noch ein Bild von den koppelbaren Unerbauleuchten

Bild
Bild wurde angepasst - Klicke auf das Bild, um es größer anzuschauen.

[img]Produktbeschreibung:
230V LED Light Bar

Zum Beispiel als Küchenbeleuchtung unter den Hängeschränken nutzbar. Anreihbar. Inkl. Abdeckung, Schalter ein/aus und Verbindungskabel.

• Leistung: 8 Watt
• Abmessungen (LxBxH): 550 x 36 x 35 mm
• LEDs: 121 Stk.
• Lichtfarbe: warmweiß
• Packungsinhalt:
- Unterschrankbeleuchtung
- 2 Dübel
- 2 Schrauben
- 2 Befestigungswinkel 90° Montage
- 2 Befestigungswinkel 135° Montage
- Euronorm Stromanschlußkabel
- Verbindungskabel zur Verbindung mehrerer Leuchten
- Montageanleitung

Verpackungsgewicht: 0.386kg
Technische Daten:

Allgemeines
Typ LED-Unterbauleuchte
Aufbau 121 LED´s

Ausführung
Ausführung anreihbar (inkl. Verb.-Kabel)
Farbtemperatur warmweiß

Elektrische Werte
Leistung 8 W
Spannung 230 V

Maße
Länge 550 mm

[/img]

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Ich bin für die Vereinfachung der Verdoppelung


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 19:07 
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Hi Alfred wie gut ist diese Unterbauleuchte und was kostet die so ca?
Haltbarkeit ??
Mfg der Homeworker


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 20:44 
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Beiträge: 10358
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Hallo,
die Unterbauleuchte gibt es in 3 Längen, 25 cm 27LED 19,65 Euro, 33 cm 65 LED 26,85 Euro, 55 cm 121 LED 38,35 Euro.
Ich habe sie noch nicht montiert, eine habe ich erst mal zurückgeschickt weil sie unterschiedliche Farbtöne hatten (empfehle immer warmweiß zu nehmen). Die ersten Versuche gegenüber einer 40 W Neonröhre die jetzt unter der Blendleiste in der Küche sitzt ist nicht 100% durch die LED zu ersetzen. Ich überlege die jetztigen Neonröhren zu belassen und die LED zusätzlich zu montieren. Meine Neonleuchten haben Schalter an der Fassung so dass man sie bei Bedarf zuschalten kann. Über die Haltbarkeit kann ich jetzt noch nichts sagen.

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Ich bin für die Vereinfachung der Verdoppelung


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BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 13:56 
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Falls jemand den Teil mit den Taschenlampen sucht, den gibts jetzt hier. In diesem thread bitte nur über Energiesparlampen weiter diskutieren.

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Akkuschrauber Auswahlhilfe
http://www.nutrimatic.ping.de/akkubohr.htm


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 Betreff des Beitrags: Ökotest
BeitragVerfasst: 30. Sep 2008, 12:33 
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Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Bericht in der aktuellen Ausgabe von Ökotest
Grüße
Thomas


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BeitragVerfasst: 5. Okt 2008, 12:45 
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Es werden ja hier allerlei Daten jongliert, aber Erfahrungsberichte sind eher Mangelware.
Hat denn noch jemand Erfahrung mit solchen LED-Lampen?
Sind die Teile in verschiedenen Lichtfarben erhältlich?
Kann man die Teile dimmen, ohne die Elektronik der Lampe zu beschädigen?


Zum Schluss noch ein bisschen Senf von meiner Seite:
Ich habe bisher nur ein wenig Erfahrung mit der LED-Technick in Form von Halogen-Einbauspots sammeln können, und bin vom Ergebnis sehr zufrieden. Die Lichtwirkung ist toll, und gefühlterweise sind die Teile genauso hell wie die herkömmlichen 25 bzw. 35 Watt-Halogenlampen, brauchen dabei aber wesentlich weniger Strom und bleiben kühl. Dadurch kann man (speziell im Möbelbau) sehr flache Einbauräume bauen, ohne dass das Möbel irgendwann anfängt zu rauchen. ;)
Auch bei der Lebensdauer kann ich bislang nicht klagen. Die drei Muster-Spots im Ausstellungsraum brennen jeden Tag knappe 10 Stunden, und das seit fast 1 1/2 Jahren. Verschleißerscheinungen (dunkler oä.) konnte ich noch nicht feststellen.
Leider sind die Teile noch ziemlich teuer, wenn man was hochwertiges haben will. (Der Ramsch vom Conrad hat schon vor nem halben Jahr schlapp gemacht - seitdem bieten wir sie garnichtmehr an).
Ich persönlich würde solche Strahler nur dann empfehlen, wenn man aus Konstruktionsgründen sehr kühle Leuchten braucht, oder den nötigen Geldbeutel dafür hat.
Man muss schon lange Zeit viel Energie sparen, und keine neuen Lampen kaufen müssen, dass sich die (teils enormen) Preise rechnen.

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Das Teil habe ich jetzt schon dreimal abgeschnitten, und es ist immernoch zu kurz...


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BeitragVerfasst: 2. Nov 2008, 12:58 
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Sind denn das diese Spots mit den beiden Stiften anstatt eines Gewindes? Solche hab ich in der Küche in einem Beleuchtungstunnel (aber als normale Spots) verbaut. Die sind leider nur für 20W ausgelegt.
Da wäre nun meine Frage, ob es LED Varianten dafür gibt, die dann nicht mehr als 20W ziehen und eine wesentlich bessere Ausleuchtung bringen (bin nämlich sehr unzufrieden mit den normalen...

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BeitragVerfasst: 23. Nov 2008, 22:16 
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Die Spots die ich meinte sind leider nicht mit "normalen" 12V-Trafos oder direktem Netzstrom kompatibel. Dafür gibt es Trafos mit 35V (?) Die Teile die wir verbauen sind von Würth. Nachdem wir keine fertigen Systeme haben, ist da die Fassung zweitrangig.

Wenn du gute LED-Technik für genormte Fassungen suchst, schau mal auf www.skylight-lampen.de vorbei. Ich habe letztens zwei GU10 Lampen bestellt. Mal sehen, wie die Qualitativ sind. (Teuer sind sie jedenfalls ;) )...

€dit: Link ausgebessert

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BeitragVerfasst: 26. Nov 2008, 18:16 
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Die Lampen sind letztens geliefert worden, und ich habe sie gleich zum Test in die Wohnzimmerbeleuchtung integriert.
Die LED-Spots sind schön hell, geben ein farblich angenehmes Licht und brauchen nur ~15% der Energie, die eine herkömmliche 25W-Lampe verbrennt.
Auch die Verarbeitung und Optik lässt von Außen nichts zu wünschen übrig.
Leider sind die Lampen jedoch auf 60° Abstrahlwinkel fokussiert. Das heißt, dass man mit einer Lampe einnen klar umrissenen, kreisrunden Bereich perfekt ausleuchten kann, rund herum jedoch kaum Licht abgestrahlt wird.
Anscheinend fehlt diesen Leuchtmitteln noch ein wenig Leuchtkraft, die ein diffuses Ausleuchten von Räumen ermöglicht.

Die Lampen sind jetzt in meinem Büro im Einsatz, da dort die wichtigsten Stellen damit ausgeleuchtet werden, und den Rest machen zwei Neonröhren, die als Schreibtischbeleuchtung fungieren. Da diese Lampen mit abstand am längsten pro Tag im Einsatz sind, erhoffe ich mir deutliche Energieeinsparungen.
Einen Erfahrungsbericht in Sachen Brenndauer muss ich hoffentlich erst in einigen Jahren schreiben. ;)

Als Fazit lässt sich festhalten:
Diese Lampen sind kein vollwertiger ersatz für einen herkömmlichen Halogenspot. --> Wir werden in unseren Möbeln weiterhin die Würth-Ware verbauen.
Wer bestimmte Flächen energiesparend ausleuchten will, der ist mit diesen Dingern jedoch sehr gut beraten. Mein Chef hat bereits ernsthaft darüber nachgedacht, ob die Teile wohl Regenfest wären, und man sie zur Beleuchtung des Firmenschilds verwenden könnte. Das fällt jedoch aus, da die GU10-Fassung nicht wasserdicht abgekapselt ist. ^.^

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