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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 4. Okt 2017, 17:21 
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Hallo

Zitat:
Meiner Meinung müsste es hier doch einen Unterschied zwischen den beiden Saugern geben, oder??? Ist das normal??
Wenn der Starmix hier deutlich besser wäre, würde ich mir den gerne zulegen. Aber wie kann ich das vorher testen?


Das wäre schlimm wenn es keinen Unterschied gäbe. Schlißlich hat der Starmix mit 1400W (Bitte nicht die Max-Leistung betrachten) mehr als 10% mehr Aufnahmeleistung als der Festool. Das schlägt sich entsprechend in der Saugleistung, am Sauger gemessen nieder wo der Festool mit 65l/sek und der STarmix mit 75l/sek angegeben ist.
Ich habe zwar nur einen unkalibrierten Absolutdruckmesser, messe aber nachher mal den Druckunterschied zwischen dem Starmix und dem alten WAP XL im Ansaugstutzen.

Wenn Du hier aus der Gegend wärst würde ich sagen komm mal vorbei und nehm den Starmix. Für einen Tag mit.

PS

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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 4. Okt 2017, 19:52 
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Hallo Manni,
Gut die Festool absauglösung ist etwas anders als meine von Metabo. Die Menge Staub/Späne bleibt bei mir auch über. Egal on Starmix oder Festo Sauger die fliegen halt vorne raus.

Man darf auch nicht vergessen das es Montagesägen sind. Solche Maschinen sind nicht so gebaut das 99,9999% der Späne abgesaugt werden, da müsste man die absaugstellen warscheinlich besser konstruieren. Was den Aufbau weniger kompakt macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 4. Okt 2017, 21:07 
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Registriert: 10. Apr 2005, 16:25
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So, nun hab ich mal mit meinen Mitteln nachgemessen.
Folgendes Setup liegt beiden Saugern zugrunde:
Schlauch für beide ist der vom WAP.
Den Drucksensor habe ich ca 2cm in ein auf der Saugseite angeschraubtes Anschlußstück hineingehalten. Da ist ein fühlbarer Rand an dem der Sensor in allen Messungen an der selben Stelle positioniert werden konnte. Ein geringer Winkelversatz hatte maximal 1mBar Differenz zur Folge.
Der gemessene Absolutdruck lag vor und nach den Messungen bei 992mBar.
Dateianhang:
IMG_20171004_210035.jpg

Dateianhang:
IMG_20171004_210059.jpg

Dateianhang:
IMG_20171004_210116.jpg


Als Erstes der Starmix. Der hatte mit und ohne gering gebrauchten Fließbeutel keinen Unterschied.
Stufe 1 lag bei 983mBar auf Stufe 2 bei 976mBar

Hier vielleicht gleich noch zur Erklärung:
Man muss jeweils die Druckdifferenz zum Umgebungsdruck berücksichtigen den die Sauger unter den selben Bedingungen erreichen. Wieviel das an Differenz beim Luftdurchsatz bedeutet kann ich leider nicht beziffern. Der Wert dürfte aber angesichts des großen Querschnittes beträchtlich sein.

Der WAP mit ehemals 1200W(da haben die den Blödsinn mit "max xxxxW" noch nicht mit dran geschrieben) hatte folgende Messwerte:
Die zuerst gemachte Messung mit 983 sowie 986mBar erstaunte mich, war aber dem eingesetzten Filterbeutel und der verschmutzten Filterpatrone geschuldet. Daher hatte ich noch eine zweite Messung ganz ohne Filterbeutel und -patrone gemacht:
Stufe 1 983mBar sowie Stufe 2 980mBar.
Das zeigt, dass der Starmix bei Stufe 1 die selbe Luftfördermenge am Ende des WAP 35mm Schlauches erzeugt wie der WAP bei Vollgas!


Noch was zur Korrektur hinsichtlich der antistatischen Eigenschaften in Motos Testbericht.
Das scheint sich zu bewahrheiten. Mit meinem Solartron Messgerät habe ich peinen Messwert von ziemlich konstanten Wert von ca 10,5MΩ pro Meter Schlauchlänge ermittelt.
Eine Vergleichsmessung am vorhandenen 27mm Antistatikschlauch ergab Messwerte zwischen 2,5MΩ und 7,5MΩ pro Meter.
Die Kontrollmessung am WAP-Schlauch ergab unendlich.

PS


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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 14. Okt 2017, 09:41 
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Registriert: 18. Mär 2014, 00:13
Beiträge: 23
Wohnort/Region: Duesseldorf
Hallo Starmix,

ich habe mir gerade mal die Bedienungsanleitung (http://www.starmix.de/sites/default/files/page_attachment/791098_082017_v04_ga_isp.pdf) des iPulse-Reloaded durchgelesen, dabei bin ich über die folgende Aussage gestolpert: "Nur die Sauger der Staubklassen M und H mit Spezialbehälter
und Drehschieber im Ansaugstutzen der Geräte iPulse M,
iPulse H und iPulse H-Asbest sind für die Verwendung von PE-
Entleer- und Entsorgungsbeuteln geeignet."

Im iPulse-Reloaded Serienprospekt (http://www.starmix.de/sites/default/files/page_attachment/ipulse_de_op_einzelseiten.pdf) steht dagegen, dass auch die L-Sauger über den "Drehschieber zum Einsatz des PE-Entleerbeutels" verfügen.

Zur Bedienungsanleitung allgemein möchte ich als Feedback geben, dass die ersten Seiten mit den Bildern und durch Mehrsprachigkeit sehr unübersichtlich werden. Ich würde empfehlen die Bilder am Anfang nur in Deutsch zu beschriften und dann vor dem Englischen Teil der Bedienungsanleitung mit englischer Beschriftung zu wiederholen.

Im Abschnitt "Schlauchdurchmesser einstellen" steht "Die Drehzahl kann nach Vorwahl des Schlauchdurchmessers individuell reguliert werden.". Leider steht nicht da wie das geht.

Im Abschnitt "Original-Zubehör" stehen zwar die diversen Filter und Beutel aufgelistet, von einer Bedienungsanleitung würde ich aber erwarten, dass dort aufgeführt wird, für welchen Anwendungsfall welcher Filter geeignet ist. Ein normaler Anwender weiß doch nicht, wann "Cellulosematerial", "Polyestermaterial" oder eine "Filterkassette mit Nano-Beschichtung" zu verwenden ist.

Viele Grüße
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 16. Okt 2017, 17:18 
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Registriert: 20. Dez 2010, 16:01
Beiträge: 289
Hallo Jörg,

danke für deine wertvollen Hinweise.

1) Drehschieber bei L – Sauger fehlt in der Tat. Uns ist ein Fehler unterlafen. Werden wir für den nächsten Druck einfügen.

2 & 3) Darstellung der Bilder und Schlauchdurchmesser. Wir werden prüfen, wie die Darstellung verbessert werden kann. Wir müssen natülich dabei auf den Seitenumfang achten. Die Bedienungsanleitung darf nicht zu umfangreich werden.

4) Die verschiedenen Filter sind nur wegen der Zulassung in der Bedienungsanleitung (Vorgabe der IFA für staubführende Teile) aufgeführt.
Die Erklärung sollte am besten auf der Homepage oder auf dem Beilageblatt für passendes Zubehör aufgeführt werden. Der Hinweis auf die Homepage ist schon in der GA enthalten und das Beilageblatt liegt jedem Gerät bei. Wir prüfen, ob die Anwendungsfälle ausreichend detailliert dargestellt sind. Falls nicht, werden wir Anpassungen durchführen.

Danke nochmals und einen schönen Abend!

Grüße,

Starmix


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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 16. Okt 2017, 22:12 
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Beiträge: 6360
Hallo Moto,

zu der Aussage "Filter liegen im Luftstrom"!?

Sind Saugerfilter nicht immer mit Luft durchströmt wenn der Sauger läuft?

Vermutlich meint es strömungsoptimiert?

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Gruß Dietrich

www.holz-seite.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 17. Okt 2017, 07:54 
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Registriert: 18. Mär 2014, 00:13
Beiträge: 23
Wohnort/Region: Duesseldorf
Hallo Starmix,

Starmix hat geschrieben:
1) Drehschieber bei L – Sauger fehlt in der Tat. Uns ist ein Fehler unterlafen. Werden wir für den nächsten Druck einfügen.


Kann man denn die PE-Entsorgungssäcke im L-Sauger ohne Drehschieber nutzen? Falls nicht, lässt sich der Drehschieber beim L-Sauger nachrüsten?


Starmix hat geschrieben:
4) Die verschiedenen Filter sind nur wegen der Zulassung in der Bedienungsanleitung (Vorgabe der IFA für staubführende Teile) aufgeführt.


Ich mag da ja etwas konservativer Ansicht sein, aber aus meiner Sicht sollte die Bedienungsanleitung für den Bediener geschrieben sein!
Wenn der Bediener die Information hat welcher Filter der richtige für Ihn ist, wird er mit dem Sauger zufriedener sein, als wenn er aus Unwissenheit den falschen kauft. Und diese zufriedenheit kostet Starmix nur eine Seite Papier pro Sauger.

Viele Grüße
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 17. Okt 2017, 16:59 
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Hallo Dietrich!

Beim Starmix prallt das Sauggut erstmal frontal gegen das Motorgehäuse und dann erst "gebremst" direkt in die Filter.

Beim Festool ist da kein Hindernis für das Sauggut.
Es fällt (sofern schwer genug) sofort in den Auffangbehälter und nur feinster Staub wird in den Filter gesogen.
Das kann man jetzt als Vorteil sehen, ich habe es als Nachteil kennengelernt.

Da mir die Sache keine Ruhe gelassen hat bin ich ja immer noch auf Ursachenforschung und habe mittlerweile sogar einen Verschlußschieber bestellt der für eine "noch effektivere Abreinigung" sorgen soll.
Den bekomm ich aber erst im Laufe der Woche erwarte mir von dem Teil allerdings keine Wunder, ist auch nicht viel mehr als würde ich den Schlauch zuhalten.

Was mir noch aufgefallen ist, ist das ich beim Festoolsauger zwar eine Abreinigung durch Drehen auf AC erzwingen kann, das jedoch immer händisch machen muß.
Beim reinen Saugbetrieb wo der Starmix permanent am Filterreinigen war ging beim Festool halt einfach nichts mehr.
Abreinigung nur lustlos und ohne Wirkung.

Mir ist schon klar das ich hier extreme Bedingungen geschaffen habe mit feinstem Holzstaub.
Wenn der Starmix auch so vergeigt hätte wie der Festool würde ich einfach sagen "sowas kann man halt nur mit Beutel saugen".

Hat er aber nicht...

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Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...


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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 17. Okt 2017, 19:30 
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moto4631 hat geschrieben:
Beim Starmix prallt das Sauggut erstmal frontal gegen das Motorgehäuse und dann erst "gebremst" direkt in die Filter.

Das gibt mir zu denken und muss ich beim Starmix genauer betrachten. Bei meinem alten WAP ist innen, direkt nach dem Lufteinlass, ein planes Prallelement aus Kunststoff. Das hat es mal, als ein Stein den Weg durch den Schlauch gefunden hat, fast zerschlagen. Und das als der Sauger noch ziemlich neu war. Zumindest gab es einen Riss der das Teil fast komplett spaltete. Dadurch, dass es plan ist konnte ich es mit einem Aluminiumblech zusammennieten.
Zitat:

Da mir die Sache keine Ruhe gelassen hat bin ich ja immer noch auf Ursachenforschung und habe mittlerweile sogar einen Verschlußschieber bestellt der für eine "noch effektivere Abreinigung" sorgen soll.

Ich will nun nicht das Haar in der Suppe beim Erfolg des Starmix suchen, aber ich könnte mir aber auch vorstellen, dass die Reihenfolge des Tests entscheidend war. Im Spänebehälter war der Staub so eingeschichtet wie er gesammelt worden war. Schön wechselweise. Beim Zurückleeren ergab sich vielleicht eine, für den Festool, ungünstigere Mischung bei der das den Filterverstopfende Feinmaterial zuoberst lag, so auch als erstes in den Sauger gelangte und den Filter zusetzen konnte.
Das ist jetzt aber nur eine Vermutung :glaskugel:


PS

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 Betreff des Beitrags: Re: Test: Neue Starmix Saugerserie iPulse
BeitragVerfasst: 17. Okt 2017, 21:19 
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Registriert: 7. Jul 2006, 18:45
Beiträge: 11605
Wohnort/Region: UpperAustria -WL-
Die Schichtung ist nicht zu Ungunsten des Festool ausgefallen da ich den Rotz genauso wie er im Starmix lag wieder zurückgesaugt habe, nicht geschüttet.
Du siehst ich habe wirklich versucht die Testbedingungen für beide Sauger so gut es geht gleich zu gestalten.

"Für" den CTL spricht eindeutig das er gegenüber dem Starmix weniger als die Hälfte an Filterfläche vorweist.
Ein für mich nicht von der Hand zu weisender Nachteil der natürlich dafür sorgt das der Filter schneller dicht ist und somit auch die Saugkraft drastisch nachläßt.
Ich hab ihm ja sogar eine zweite Chance gegeben und den CTL komplett gereinigt, mit einem blitzeblanken Filter den Test wiederholt und nicht wie beim ersten Mal gleich ins Volle gesaugt sondern ganz behaglich an der Oberfläche rumgesaugt.
Ihm sozusagen mehr Zeit gegeben so blöd das auch klingt (der CTL hat einen 1,5m kürzeren Schlauch und an der Düse deutlich mehr Durchgang, hier hab ich mir halt eingeredet das er dann auch mit mehr Material in kürzerer Zeit fertig werden muß. :roll: ).
Das Ergebnis war innerhalb von Sekunden wieder ein komplett zugewachsener Filter.

Das alles wär mir noch egal wenn er wenigstens versucht hätte den Filter abzureinigen, was er jedoch nicht oder nur extrem selten versucht hatte.

Der Starmix hat noch immer (eingeschränkt) gesaugt als der Dreck schon vorne aus dem Schlauch gefallen ist weil es IM Sauger keinen Platz mehr hatte. :shock:

Für mich hat dieser Test unabhängig von dem Testergebnis für den Starmix eindeutig gezeigt das der CTL ein grandioser Beutelsauger ist (Brutto = fast netto beim Beutelsaugen, der CTL36 stopft gut 34 Liter in den Sack bis nichts mehr geht).
Hier ist er dem Starmix doch mehr als deutlich überlegen und hier spielt er auch seine Vorteile aus mit dem liegenden Filter.
Beim Starmix ist der Beutelinhalt im Vergleich zur Größe des Saugers doch schon recht klein gehalten, geht halt auch nicht anders wegen der stehenden Filter.

Beim Saugen ohne Beutel sieht der CTL allerdings kein Land.

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