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BeitragVerfasst: 27. Dez 2007, 15:31 
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Hallo, ich habe sie von Reichelt www.reichelt.de
im Suchfenster LED E14 60 WW eingeben,
kostet momentan 9,95 Euro

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BeitragVerfasst: 27. Dez 2007, 17:14 
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von den led lampen hab ich auch schon jede menge erlebt, die kurz nach inbetriebnahme dahingeschieden sind.

MfG


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2008, 12:09 
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hej, eine threadleiche wiederbeleben macht spass :)

habe gute erfahrungen mit osram energiesparlampem gemacht. ausserdem gibt es auf die 3 oder 5 jahre garantie, je nach modell...


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BeitragVerfasst: 18. Feb 2008, 15:10 
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Hallo

Energiesparlampen sind Leuchtstoffröhren. Gegenüber "normalen" Leuchtstoffröhren haben sie zumindest theoretisch gewisse Vorteile bzgl. des Wirkungsgrades durch die hochfrequente Ansteuerung (was es allerdings für Standard-Leuchtstoffröhren auch gibt). Im Wirkungsgrad liegen LED und Leuchtstoffröhren z.Z. etwa gleichauf. LED's haben noch einiges an Potential und erreichen inzwischen schon deutlich bessere Werte. Zaubern können sie aber auch nicht.

(@ Alfred: Das mit den 0,6W glaube ich nicht. Bitte mal mit True RMS-DMM nachmessen.)

Wirkungsgrad bzw. Leuchtstärke von Leuchtstoffröhren nehmen während der Betriebszeit ab. Bei LED's ist das grundsätzlich genauso, allerdings bei vernünftiger Auslegung erst nach weit längerer Betriebszeit.
Für Energiesparlampen wird meistens eine Lebensdauer zwischen 8000...15.000h versprochen - im Vergleich zu Allgebrauchsglühlampen mit i.d.R. 1000h. Im haushaltsüblichen Betrieb mit entsprechend häufigen Schaltzyklen erreichen die Energiesparlampen die propagierte Lebensdauer i.d.R. nicht - insbesondere nicht in Bereichen, wo viel geschalten wird (Flur, Bad, Nebenräume). Das geben zuweilen auch die Hersteller zu; machen aber keine verwertbaren Aussagen zum erhöhten Verschleiß, so daß man nur schätzen kann. Energiesparlampen mit deutlicher verbesserter Schaltfestigkeit sind machbar und werden auch angeboten - natürlich zu höheren Preisen. Da muß man sich ansehen, wie das erkauft wird - leider oft durch längere Startzeiten. Wirklich gut wären CCFL - aber das verteuert das EVG erheblich (gut um vielleicht 50 Ct, aber es ist ein Wegwerfteil; da wird um 1/100 Cent "gekämpft").

Ausfälle des elektronischen Vorschaltgerätes (EVG) sind relativ selten und gehen dann meistens auf Netzüberspannungen durch Blitzeinschläge etc. zurück. Aus Kosten- und Platzgründen fehlen da entsprechende Schutzbeschaltungen. Technisch gibt es beim EVG kaum Unterschiede zwischen Marke oder no name. Es wird praktisch überall eine sehr ähnliche und einfache Schaltung verwendet, welche in den wesentlichen Teilen auf gleiche oder kompatible Bauteile zurückgeht.

Ob der Leuchtstoffröhrenteil der Energiesparlampen der Markenhersteller nun wesentlich länger hält, kann ich nicht sagen. Die Technischen Daten bzw. Werbeversprechen geben das nicht nachvollziehbar und damit glaubhaft her. Nach meinen Erfahrungen ist das auch in der Praxis nicht der Fall. Minimale Unterschiede mag es schon gehen - aber auf keinen Fall in vernünftiger Relation zu den teils doch ganz erheblichen Preisunterschieden.

Stromkosten: Wenn man Glück hat und die Leuchten eine übliche Lebensdauer von sagen wir mal 8000h (hoch gegriffen) tatsächlich erreichen, kann man über die Lebensdauer ca. 30...40 Euro pro Leuchte als Stromkosten einsparen. Das rechnet sich aber nur wegen der abgedrehten Stromkosten in D so schön gesund. Manche Rechnenbeispiele ergeben ein weit höheres Einsparpotential. Die gehen dann von den Typen mit max. Leistung und einer unrealistisch hohen Lebensdauer aus. Gern werden auch zu hohe Preise für Glühlampen angenommen, die übrigens ein Thema für sich sind.

Umwelt: In die Herstellung muß ein vielfaches der Energie gegenüber einer normalen Glühlampe investiert werden. Unter den Strich sieht es trotzdem noch sehr positiv aus. Nicht betrachtet werden die Entsorgungsprobleme von Energiesparlampen.

Allgemein haben Leuchtstoffröhrensysteme durchaus ihre Nachteile; um mal einige zu nennen: Startzeit, Probleme bei niedrigen Temperaturen, Lichtspektrum (lösbar, aber dann teurer), e-Smog (lösbar, gleichfalls teurer), Entsorgungsproblematik usw.
Die Vorteile sind bekannt. Wo es sinnvoll möglich ist, sollte man diese oder vergleichbar effiziente Lösungen einsetzen. Es gibt aber keinen Grund für eine weitere idiotische Gängelung der Bevölkerung - dem scheinbar geplanten Verbot von Glühlampen. Sobald wirklich gute Alternativen preiswert zur Verfügung stehen, regelt sich das alles von selbst.
Zum Thema preiswert: Die EU erhebt dreiste Strafzölle auf die Einfuhr von Energiesparlampen aus China (bzw. allg. Asien). Das ist mal wieder Protektionismus in Reinkultur - sicherlich erkauft durch Korruption - äh... Lobbyarbeit. Der Käufer von Markenware bezahlt und unterstützt dieses System durch hohe Preise, was vielleicht auch mal einen Gedanken wert ist. Mit Umweltschutz hat das jedenfalls nichts zu tun.

Prinzipiell vernünftig sind Systeme, bei denen nur die LS-Röhre ausgewechselt wird. Bei den Energiesparlampen konnte sich das u.a. dank des deutschen Steuerwahnsinns nicht durchsetzen. Am effizientesten sind z.Z. immer noch normale Standard-Leuchtstoffröhren vorzugsweise mit EVG, welche leider in diesem Bereich überproportional teuer sind. Dazu kommen die überteuerten Preise für die LS-Röhren selbst - zumindest im Einzelhandel. Natürlich ist das im Wohnbereich schon aus ästhetischen Beweggründen nicht immer realisierbar und so ist man dann schnell doch wieder bei der E27-Energiesparlampe - vorzugsweise einem Billigteil. Wer ca. 10 Euro oder gar mehr für eine Energiesparlampe ausgibt, bezahlt alles möglich - nur kaum für Herstellungskosten. Mehr als knapp 3 Euro muß man normalerweise nicht ausgeben, wenn es nicht gerade um Designaspekte geht - also wenn offen liegende Röhren ok sind. Sollte es sich um Schund handeln, stellt sich das i.d.R. schnell heraus und dann sollte man reklamieren können.

Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 18. Feb 2008, 20:12 
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Thomas.B hat geschrieben:
(@ Alfred: Das mit den 0,6W glaube ich nicht. Bitte mal mit True RMS-DMM nachmessen.)


das mache ich jetzt nicht :P
die Leuchte ist mit 1 Watt angegeben, die Leiste mit 130 Dioden zieht 3,6 W, 2 Stück gekoppelt 8 Watt.
Im Verhältnis zu einer 40 Watt Neonröhre ist die Leistung bei schlechter Reflektion schlecht, hier ist noch Entwicklungsbedarf.

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BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 19:28 
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@Thomas

Technisch kann ich den Unterschied zwischen Billiglampen und den teuren Osrams nicht beurteilen. Rein praktisch stellt es sich für mich schon so dar, dass die Osrams (verglichen mit Ikea-China-Billigenergiesparlampen) deutlich schneller hell werden und auch bei gleicher Wattzahl heller sind.


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 21:31 
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@ Alfred:
Gibt doch mal die Typen Deiner LED-Leuchten an - am Besten Links zu Datenblättern oder so. Irgendwie haut da etwas nicht hin. Wenn man 60 LED's einsetzt, wird man schon aus Kostengründen jede zumindest mit 20mA belasten und das ergibt dann ca. 4W. Auch wenn der Vergleich zu einer 40W (36W?) LS-Röhre nicht völlig deklassiert ausfällt, muß da mehr Leistung umgesetzt werden, damit die Sache irgendwie "rund" wird. Mag sein, daß modernste LED's etwa den doppelten Wirkungsgrad einer normalen LS-Röhre erreichen, aber da ist dann auch irgendwo Schluß - im Moment jedenfalls.

@ DurstigerMann:
Das mit dem schnell hell werden ist so eine Sache. Es kommt der Lebensdauer der LS-Röhre zugute, wenn man den Strom langsam hochfährt. Schaltungstechnisch wird das meisten primitiv mit einem PTC gemacht. Natürlich kann man das so oder so auslegen.
Zur Gesamthelligkeit ist eine Menge zu sagen, weil es die unterschiedlichsten Leuchtschichten und deren Auslegung gibt. Das kennen wir ja auch von den normalen LS-Lampen. Daraus resultiert eine unterschiedliche spektrale Zusammensetzung des Lichtes. Das ist letztendlich auch der entscheidende Grund für die subjektive Wahrnehmung der jeweiligen Lichtquellen. Es gibt Leute, die kommen mit LS-Licht - zumindest wenn die Röhren konventionell mit 50Hz betrieben werden - nicht zurecht. Da gehöre ich glücklicherweise nicht dazu, habe aber Verständnis für diese Menschen und mal wieder Null Verständnis für die Plage, die sich deutscher Staat nennt und mal alles vorschreiben, verbieten und überwachen will. Jeder soll das selbst entscheiden dürfen und solange ein Markt für Glühlampen vorhanden ist, soll er auch bedient werden. Der Strom ist in D wahrlich teuer genug und es ist zu allererst der Staat, der sich daran bereichert - das wollen wir mal nicht vergessen.

Zurück zur spektralen Zusammensetzung des LS-Lichtes: Man kann das durchaus verbessern bzw. der jeweiligen Anwendung anpassen. Aber das führt i.d.R. zu einem schlechteren Wirkungsgrad und teilweise zu (natürlich nicht wirklich gerechtfertigten) ärgerlich hohen Preisen für etwas speziellere Anwendungen. Wer ein Aquarium oder Terrarium mit LS-Leuchten hat, wird das kennen: Oder auch die Spezialisten, welche im Schrank "Kräuter" anbauen...

Zur Lebensdauer und Leuchtstärke:
Ich hatte mal eine OSRAM DULUX EL 15W. Die Lampe habe ich defekt geschenkt bekommen. Beim Vorbesitzer ist sie nicht lange in Betrieb gewesen. Ein Reklamationsversuch ist wohl durch einen verbummelten Kassenzettel gescheitert. Im wirklichen Leben klappt das mit der Garantie wohl nicht so besonders.
Die Reparatur war keine große Sache - eine kleine Drossel war defekt. Im direkten Vergleich mit einer älteren (und sicher auch schon etwas verschlissenen) 12W-Aldi-ESL war die OSRAM schon merklich heller - mehr Leistung und 3 statt 2 Schleifen, irgendwie ja auch logisch. Die Leuchte hat ca. 1 Jahr in unserer Küche über dem Eßtisch ihren Dienst versehen und war dann verschlissen. Nun ist da wieder eine Aldi-ESL drin - diesmal eine schönere Ausführung mit glühlampenmäßiger Außenkappe. Bei der fraglichen Lampe sieht das einfach besser aus. Die neue Aldi-ESL heißt VARILUX, hat 15W und ist bis auf die relativ lahme Startzeit sehr zufriedenstellend - also lichtmäßig der verflossenen OSRAM mind. ebenbürtig. Sie ist inzwischen auch wieder ca. 1 Jahr alt und momentan ist da kein Ende abzusehen. Sie war auch nicht ganz billig - ich glaube knapp 5 Euro. Die von mir normalerweise verwendeten Billig-ESL für (meistens) 2,79 Euro vom Discounter tun aber abgesehen von ästhetischen Gesichtspunkten genauso ihren Zweck.
Da LS-Leuchten wie bereits erwähnt auch verschleißen, fährt man wohl rein wirtschaftlich am besten, wenn man preiswerte Leuchten verwendet und ggf. mal etwas eher auswechselt. Schund mag es auch geben, aber darauf bin ich persönlich in diesem Bereich noch nicht gestoßen. Was IKEA da irgendwann mal vertickt hat, weiß ich natürlich nicht. Gut möglich, daß da Murks dabei war.

Bei normalen LS-Röhren ist auch allerlei Schund auf dem Markt. Ich habe vor einiger Zeit beim Praktiker Feuchtraumleuchten gekauft - gleich eine ganze Anzahl, damit es zum Schluß nicht so zusammengestoppelt aussieht. Der Preis war günstig und die Lampen selbst sind auch in Ordnung. Aber die mitgelieferten LS-Röhren sind Murks. Eine ging von Anfang an nicht. Eine weitere hat nach wenigen Monaten aufgegeben, drei weitere funktionieren und einige Leuchten müssen noch angebaut werden - mal sehen, was mich da erwartet. Beim Praktiker habe ich gar nicht erst nachgefragt - Leuchtmittel sind von der Reklamation ausgenommen - oder so. Allerdings wäre der Preis der Feuchtraumlampen auch i.O. gewesen, wenn gar keine LS-Röhren beigelegen hätten und so sehe ich das entspannt.

Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 11:12 
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[img]Produktbeschreibung:
LED-Strahler

Sockel: E14
Led´s: 60 Stk.
Leistung: 1,4 W/ 340 Lux
Maße (ØxL): 50 x 57 mm
Abstrahlwinkel: 45 Grad
Spannung: 230 V
Farbe: warmweiß

Verpackungsgewicht: 0.075kg
RoHS: konform[/img]

Offensichtlich treten hier die unterschiedlichsten Werte und Angaben auf, auf der Verpackung steht 230 V 1,0-1,6W
im Katalog steht 230 V 3,1 W
und online (siehe oben) 1,4 W
das Energiesparmessgerät zeigt 0,6 W und das war bei mTest mit anderen Energiesparlampen eigentlich immer recht stimmig.
Leider sind die Esl mit den 13 Starklichtdioden z.Zt.vergriffen,
Wie schon geschrieben leben diese Lampen von der Reflektion, wenn es die Zeit erlaubt werde ich mal mit einem Reflektor aus Alufolie testen, hier ist die Entwicklung glaube ich noch in der Stunde 0 (in Worten Null) :wink:

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 Betreff des Beitrags: Leuchten
BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 11:36 
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Beiträge: 6993
Wohnort: MKK
Zitat:
mal mit einem Reflektor aus Alufolie testen, hier ist die Entwicklung glaube ich noch in der Stunde 0 (in Worten Null)


Sorry Alfred, wer zu spät kommt.............................

Mal einen Blick hierauf verschwenden................
www.bumm.de (Neuheiten)

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Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 14:13 
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Was ist bitte der auf der bumm.de Seite beschriebene "CAD-Reflektor für optimale Lichtverteilung".
CAD reflektiert aber scheinbar besser als Alu :D


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