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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 17:58 
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Ja klar ist ein neuer Stemmhammer leichter und stärker. Nur gehts in dem Thread ums Heimwerken, und naja für 600€, die ein neues Gerät vielleicht kostet stemm ich wieder gern mit der UBH :D

Nehmen wir den Makita 6371D und meinen DeWalt DCD795: Beide etwa 2kg. Der Makita schafft 60Nm, Leerlaufdrehzahl 400rpm. Der DeWalt schafft 60Nm, LL bei 600rpm. Leider gibt Makita keine Leistung an, aber der DeWalt holt vermutlich grob 50% mehr Leistung bei gleichem Gewicht.

Der 3Ah NiMH Akku hat 36Wh, der 4Ah Li-Ionen Akku hat 72Wh, ähnliche Größe. Mit 5Ah sinds 90Wh. Maximale Leistungsabgabe beim NiMH sind 12V*30A 360W. Beim 10 Zeller Li-Ionen 18V*40A 720W.

Das sind jetzt 8-10 Jahre, solche Unterschiede gibts bei Netzgeräten definitiv nicht. Und ich glaube von der Klasse her sind die Geräte in etwa vergleichbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 18:55 
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Ohje, was macht ihr nur, wenn alle Elektro-Auto fahren und nach ca. 10 Jahren ein neuer Akku fällig wird (wo auch jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht)?!
Und selbst die heutigen neuen 18V Li-Akku-Maschinen werden irgendwann sicher von besseren Maschinen abgelößt, wie ich heute auch schon viele meiner ollen Netzmaschinen nicht mehr nutzen möchte (einfach zu lahm, zu laut, zu olvern, usw.).

Aber da aus einem Akku oder Steckdose nichts anderes als Energie raus kommt, verstehe ich die Akkuvielfalt eh nicht!

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Akku-Thread: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?
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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 18:59 
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MrDitschy hat geschrieben:
Ohje, was macht ihr nur, wenn alle Elektro-Auto fahren und nach ca. 10 Jahren ein neuer Akku fällig wird (wo auch jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht)?!
Uns freuen weil ggü. herkömmlichen Autos die Luftgüte verbessert wird, der CO2 Fußabdruck kleiner ist und weil Elektromotoren im Auto sehr viel Spaß machen :D

Ich glaube aber bei der Diskussion gehts eher um Wirtschaftlichkeit und persönlichen Nutzen als um Umwelt und Ressourcen.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 19:35 
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m_karl hat geschrieben:
MrDitschy hat geschrieben:
Ohje, was macht ihr nur, wenn alle Elektro-Auto fahren und nach ca. 10 Jahren ein neuer Akku fällig wird (wo auch jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht)?!
Uns freuen weil ggü. herkömmlichen Autos die Luftgüte verbessert wird, der CO2 Fußabdruck kleiner ist und weil Elektromotoren im Auto sehr viel Spaß machen :D

Ja, und weil der Strom dafür aus der Steckdose kommt ... gab es da nicht mal ein Slogan in den 70igern?!
Du meinst also wirklich, dass dies alles so umweltschonend abläuft?



Zitat:
Ich glaube aber bei der Diskussion gehts eher um Wirtschaftlichkeit und persönlichen Nutzen als um Umwelt und Ressourcen.

Naja, wirtschaftlicher wäre man aber eher, wenn Hersteller mal wieder langlebigere Maschinen produzieren würden (egal ob Netz- oder Akku-Maschinen), denn wenn du dir heute eine neue ähnliche Maschine kaufst, glaub ich kaum, dass die so lange hält wie deine alte Maschine.
Denke dies spielt da viel mehr eine größe Rolle, dass Heimwerker deswegen auch dem Akku-Produkt evtl. abgeneigt sind (weiter gibt es wie erwähnt nicht immer alle Maschinen eines Herstellers).

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 20:04 
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MrDitschy hat geschrieben:
Ja, und weil der Strom dafür aus der Steckdose kommt ... gab es da nicht mal ein Slogan in den 70igern?!
Du meinst also wirklich, dass dies alles so umweltschonend abläuft?
Besser wie ein Verbrenner - ja, besser wie ein Fahrrad - nein. Wenn du dem auf die Spur gehen möchtest: Hier Tabellenblätter Linksammlung und CO2 Vergleich. Das näher zu erörtern wäre hier eher Spam.

MrDitschy hat geschrieben:
Zitat:
Ich glaube aber bei der Diskussion gehts eher um Wirtschaftlichkeit und persönlichen Nutzen als um Umwelt und Ressourcen.

Naja, wirtschaftlicher wäre man aber eher, wenn Hersteller mal wieder langlebigere Maschinen produzieren würden (egal ob Netz- oder Akku-Maschinen), denn wenn du dir heute eine neue ähnliche Maschine kaufst, glaub ich kaum, dass die so lange hält wie deine alte Maschine.
Denke dies spielt da viel mehr eine größe Rolle, dass Heimwerker deswegen auch dem Akku-Produkt evtl. abgeneigt sind (weiter gibt es wie erwähnt nicht immer alle Maschinen eines Herstellers).
Das stimmt auch wirklich, ja. Und ein guter Ersatzteilservice ist sehr wichtig, bei Bosch hab ich Kohlen für die UBH problemlos bekommen, sehr beispielhaft!

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 21:28 
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m_karl hat geschrieben:
Uns freuen weil ggü. herkömmlichen Autos die Luftgüte verbessert wird, der CO2 Fußabdruck kleiner ist und weil Elektromotoren im Auto sehr viel Spaß machen :D
Daran glaubst Du doch selbst nicht, oder? Die Quelle ist kritisch zu betrachten, aber zumindest bis "wilkommen in Nordkorea" liest sich der Artikel sehr plausibel: Klick.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 21:56 
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Dirk hat geschrieben:
m_karl hat geschrieben:
Uns freuen weil ggü. herkömmlichen Autos die Luftgüte verbessert wird, der CO2 Fußabdruck kleiner ist und weil Elektromotoren im Auto sehr viel Spaß machen :D
Daran glaubst Du doch selbst nicht, oder? Die Quelle ist kritisch zu betrachten, aber zumindest bis "wilkommen in Nordkorea" liest sich der Artikel sehr plausibel: Klick.
Hm ja, wir werden mehr Strom brauchen. Wo ist das Problem? Wir haben die Bohrinseln und die Raffinerie gebaut, jetzt sind es Akkus, Pumpspeicher, PV und Windkraftwerke. Idealerweise stellen wir nicht nur die Autos um sondern auch unsere Häuser, da brauchen wir nochmal mehr Strom. Ist doch ne nette Herausforderung aus dem Fossilen ins Solare Zeitalter zu kommen :) Aber der Artikel ist ganz gut. Weil ja immer die H2 Brennstoffzelle als saubere Lösung der Zukunft propagiert wird. Will man den Wasserstoff mit erneuerbaren Energieen gewinnen brauchen wir nicht ein Drittel mehr Strom sondern zwei Drittel. Sieht man gut wie wenig Sinn das macht :D

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 22:47 
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Zitat:
Hm ja, wir werden mehr Strom brauchen. Wo ist das Problem?

Das wurde im großen Maßstab in dem von Dirk verlinkten Artikel schon korrekt beleuchtet.
Ich möchte dazu noch ein paar Gedanken zum kleinen Maßstab im Ortsnetzbereich mit auf den Weg geben.
Hier im Ort sind etwa 20 - 30 Häuser an einer Ringleitung angeschlossen. Diese besteht aus 95 oder 120mm² Aluminium und ist mit 200A abgesichert.
Jetzt ist Feierabend, 10 Familienväter kommen mit ihrer Ökokutsche nachhause und schließen die mal eben anderen heimischen mit 32A abgesicherten Schnellladeeinheit an. Nebenbei läuft der Herd bei mindestens 15 Familien mit vielleicht 5A auf Hochtouren damit der Vatter das Essen frisch auf den Tisch bekommt... Du ahnst worauf ich hinaus will :glaskugel:
Der feierabendliche Stromblackout!
Da hilft auch kein ach so toll dahergeredetes Smartgrid nicht wenn man keine Ahnung von solchen Dingen hat(meine jetzt nicht Dich sondern denke da an eine Diskussion in der eine ältere Dame von Smartgrid geredet hat ohne zu wissen was das ist)
Bei den eben dahergerechneten 400A Netzbelastung, also 200A zu viel, braucht es in der Tat smarte, nein, intelligente Lösungen. Und die können mit der derzeitigen Infrastruktur nur über "intelligente" Leistungszuteilung funktionieren. Und da wird es immer welche geben die den Strom gerade dringender benötigen als Du. Auch gehört zu einem intelligenten Netz, dass dein Supercharger dann keine Einbahnstraße ist, sondern auch bei Bedarf Batteriekapazität ins Netz zurückspeist! Kommt ganz toll wenn Du gerade dann nachts in Urlaub fahren willst, dein Akku dem Netz aber signalisiert Kapazität übrig zu haben weil Du vergessen hast das lukrative Energiesharing zu deaktivieren.
Achso, was in der Bilanzierung noch gar nicht mit drin ist, ist der Umstand, dass wir uns gleichzeitig auch noch vom fossilen Heizen verabschieden wollen. Der Strom muss auch noch aus der Steckdose kommen. Das sind bei meinen 2000l Heizöl/anno nochmal 20000kWh/anno, also durchschnittlich 54kWh pro Tag! Davon fallen vielleicht 80% im Winter an und 20% im Sommer. Ein Haus von 30... In Ampere sind das während der kalten Jahreszeit wohl auch noch einmal durchschnittlich 150A aus dem Kabel nur fürs Heizen.
Jetzt höre ich besser auf mit schwarzmalen ind warte ab was da kommen wird. Smartgrid, abgeschaltete AKWs, stillgelegte Kohlemeiler, fehlende Stromtrasse und Windflaute werdens schon richten.

PS

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 23:26 
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Naja, im Grunde geb ich dir Recht. Das sind Herausforderungen. Die größte ist vermutlich der angesprochene Winter-Sommer Unterschied. Im Winter haben wir weniger Sonnen- und Wasserstrom, die Autos brauchen deutlich mehr, das Heizen kommt dazu. Bis jetzt haben wir einfach weniger vom guten Zeug verfeuert, das war praktisch.

Ansonsten sind die Größenordnungen ein bisschen übertrieben. Niemand muss mit 32A über Nacht laden, niemand muss am Abend laden. Wenn der Bedarf nach Ausgleich da ist wird der Energieversorger schon was daran setzen. Das passiert jetzt auch schon wenn in der Nacht die Versorger ihre Kohle und AKW Grundlast nicht weiterbekommen und man gerne den Ladetimer auf 0Uhr stellt für günstigen Nachtstrom. Schon ist die Stromleitung der Nachbarschaft perfekt geeignet für die Zukunft.

Stromtrassen wären vermutlich praktisch ja, aber zumindest hierzulande streitet man lieber 10Jahre wegen einer Erdleitung anstatt seit 8 Jahren eine profitabel zu nutzen. Aber da Maße ich mir eigentlich auch kein Urteil an, ich habe zu wenig Infos diesbezüglich.

Den eigenen Akku vom Auto als Netzspeicher zur Verfügung stellen wird nicht passieren glaub ich. Du willst deinen Akku im Auto nicht unnötig belasten. Der kann dann nach 10 oder 15 Jahren immernoch mit 20% Entladehub ein Second Life in Akkuspeichern vom Netzbetreiber machen. Eher dass du einen PV-Speicher haben willst weil "autark" und "dem Betreiber schenk ich nix" Einstellung. Dafür wäre das Auto eh ungeeignet weil es über Tag nicht zuhause steht.

Heizen wirst du auch nicht direkt mit Strom weil es zu teuer ist, dafür gibts dann ne Wärmepumpe mit 1:3 oder 1:4 bei Luft.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 23:48 
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m_karl hat geschrieben:
Niemand muss mit 32A über Nacht laden, niemand muss am Abend laden.
Ehm, Du willst anderen vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben? Mein Lieber, das sehe ich aber ganz anders!
Ich z.B. fahre sehr viel und oft und unterschiedlich Auto fast immer mit voll belegtem Auto (3P+Gepäck). Da muss unter jedem Fahrzustand eine Tagesreichweite von 500Km drin sein, wie es mein Benziner vor ein paar Jahren auch geschafft hat. Und zwar dann, wenn ich ihn brauche (was zumeist ab morgens ist), und nicht wann der Herr m_karl meint, wann ich ihn zu brauchen hätte. Alles andere könnte der Herr m_karl ja meinem AG erklären.
Zitat:
man gerne den Ladetimer auf 0Uhr stellt für günstigen Nachtstrom.
Das erfordert, daß man überhaupt Nachtstrom bekommt. Das widerum beantragt man beim EVU, welches das dann in ihre Lastprognosen mit einberechnet. Dabei kann es auch durchaus passieren, daß man keinen Nachtstrom bekommt, jedenfalls nicht ohne Modifikationen am Netz.
Zitat:
Schon ist die Stromleitung der Nachbarschaft perfekt geeignet für die Zukunft.
Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär...
Zitat:
Du willst deinen Akku im Auto nicht unnötig belasten.
Ich befürchte, wenn dieses Utopia käme, hättest Du da gar keine Wahl.

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