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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 15:54 
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Sehe ich, trotz mittlerweile guter Ausstattung an Akkugeräten nicht ganz so.
Einen Stecker wechsle ich mal eben für 3€. Einen Akku nicht. Und an der Heimwerkermaschine muss auch nicht immer eine 25€ BQF irgendwas Leitung mit Panzerüberfahrresistenten Stecker dran sein.

PS

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 15:59 
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Servus!

Jesse und Dev haben aber nicht (primär) von der (technischen) Haltbarkeit von Akku-Geräten geschrieben:

jesse hat geschrieben:
Da nach ein paar Jahren auch der beste Akku kaputt ist, und dann sicher nicht mehr zu vernünftigen Preisen Ersatz zu bekommen ist, finde ich es unwirtschaftlich und umweltschädlich, zumindest nicht resourcenschonend, für alle Akkugeräte zu verwenden.

(Hervorhebung durch mich)

Dev hat geschrieben:
In sofern bin ich der festen Überzeugung, dass kabelgebundene Elektrowerkzeuge für Heimwerker sinnvoll sind. Sowohl aus Kostensicht als auch was die ökologischen Aspekte angeht.

(Hervorhebung durch mich)

Oder um bei Dirks Beispiel zu bleiben: Wie viel kostet eine neue Anschlussleitung im Vergleich zu einem Akku? Wie viele Ressourcen erfordert die Herstellung eines Netzkabels im Vergleich zur Herstellung eines Akkus?

Einen schönen Nachmittag!

Christian

Edit: Siehe auch die Antwort von powersupply.


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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 16:16 
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Selbst wenn man die Akkus mal gesondert betrachtet und davon ausgeht, dass man in 5-7 Jahren noch einen kompatiblen Akku nachkaufen könnte, gibt es dennoch für Gelegenheitsnutzer folgende Aspekte zu berücksichtigen:
1. Bei Umstellung auf Akkugeräte müsste man sich sinnvollerweise für ein Herstellersystem entscheiden. Das schränkt dann beim Zukauf neuer Maschinen ein, bei Netzgeräten kann ich mal Metabo, mal Bosch oder sonstiges kaufen, je nach dem, wie viel ich für den Einsatzzweck auszugeben bereit bin oder welches Gerät meiner Meinung nach die besten Eigenschaften hat.
2. Akkugeräte sind bei vergleichbarer Leistung meist in der Anschaffung teurer.
3. Die Leistung von Netzmaschinen ist meist besser als bei Akkugeräten, auch wenn dieses Argument immer mehr von besserer Akkutechnik überholt wird.

Für mich sind Akkugeräte nur dann 1. Wahl, wenn der Typ des Geräts oft ein freies Arbeiten erfordert und das Gerät oder zumindest der Akku eine gewisse Einsatzhäufigkeit überschreitet. Beim Heckeschneiden in 2,50 m Höhe störte mich das Kabel zum Bsp. erheblich. Beim Rasenmäher habe ich mir auch schon mal Gedanken über ein Akkugerät gemacht und mir wurde beim Fachhändler sogar ein Modell empfohlen, aber da bin ich noch nicht ganz von der Leistungsfähigkeit überzeugt, zumal mein normaler Elektromäher noch läuft. Mal schauen, wieweit die Akkutechnik ist, wenn der mal den Geist aufgibt. Benzinmäher möchte ich nicht wegen der Lautstärke.


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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 16:44 
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MrDitschy hat geschrieben:
Ja genau, auf dieses wollte ich hinaus ....
Ich weiß. Wir haben gleichzeitig geschrieben, du aber eher abgeschickt.
powersupply hat geschrieben:
Einen Stecker wechsle ich mal eben für 3€. Einen Akku nicht.
Du darfst aber nicht bei allem von Dir ausgehen. Einen Stecker wechselt eben nicht jeder "mal eben". Und von den meisten, die das "mal eben" machen, machen es noch 90% falsch.
ChristianA hat geschrieben:
Wie viel kostet eine neue Anschlussleitung im Vergleich zu einem Akku?
Genauso viel, wenn nicht sogar mehr, wenn Du es in einer Fachwerkstatt mit anschließender Prüfung machen läßt. Ein Akku ist explizit zum Eigenwechsel gedacht, eine Netzzuleitung eher nicht.
Zitat:
Wie viele Ressourcen erfordert die Herstellung eines Netzkabels im Vergleich zur Herstellung eines Akkus?
Mehr, das ist allerdings korrekt. Aber darum geht es nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 16:45 
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FrankH hat geschrieben:
3. Die Leistung von Netzmaschinen ist meist besser als bei Akkugeräten, auch wenn dieses Argument immer mehr von besserer Akkutechnik überholt wird.
Das ist nicht nur überholt, sondern schlichtweg so pauschal falsch. Ein Netzschrauber hat i.A. weniger Drehmoment als ein Akkuschrauber.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 16:49 
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Dirk hat geschrieben:
Ihr macht hier aber einen Denkfehler, denn ihr bezieht den Akku in die "Haltbarkeit" eines Gerätes mit ein. Ich halte diese Art von Vergleichs-Denken für unseriös, denn unter "Haltbarkeit" eines Gerätes verstehe ich die Zeit, in welcher ich es nutzen kann. Ansonsten wäre eine kabelgebundene Maschine auch als "nicht mehr nutzbar" zu bezeichnen, sobald Kabel oder Stecker kaputt sind.


Die beiden von mir genannten Geräte (Schlagbohrmaschine und Bohrhammer) haben 26 bzw. 28 Jahre gehalten.
Du setzt also voraus, dass man nach 20 Jahren noch kompatible Akkupacks nachkaufen kann. Das ist aber nicht wirklich realistisch.
Selbst wenn man irgendwo bei Ebay noch welche findet: Die liegen meistens auch schon 5 Jahre in einem Lager und sind dadurch schon halb tot.

Das Problem habe ich zum Beispiel gerade bei meiner DSLR. Die ist knapp 9 Jahre alt aber eigentlich noch vollkommen ok. Die Canon BP-511 Akkus kann man auch noch überall kaufen. Aber Canon und selbst die Fremdhersteller bauen anscheiennd seit vielen Jahren keine mehr neu, weil die nachfolgenden Kameras auf ein anderes Akkuformat setzen. Alles was ich finde ist alte Lagerware mit einer entsprechend geringen Lebensdauer.

Das passiert bei Akkuwerkzeugen genau so. Schau mal, wie die 14,4 V Schiene bei den meisten Herstellern gerade ausstirbt. Wer sich vor drei Jahren einen solche Maschinen gekauft hat, wird in 17 Jahren (also 2034!) mit Sicherheit keine passenden Akkupacks mehr kaufen können. Wenn man dann nur einen Akkuschrauber hat, ist das nicht so schlimm. Wenn man aber 5 oder 6 Geräte aus der Akkuschiene hat und das auch noch hochwertiger Kram von Typ einer Festool TS55 oder ähnliches ist, dann ärgert man sich ziemlich.
Und Packs selbst konfektionieren können hier im Forum vielleicht ein paar Leute, aber der Durchschnittsanwender kann das nicht.

Ein Kabel mit Schukostecker werde ich auch in 20 Jahren noch für wenige Euro kaufen können.
Und ja, Dirk hat Recht. Den kann auch nicht jeder selbst wechseln. Aber da hat wohl fast jeder jemanden im Bekanntenkreis, der das kann. (Jedenfalls ist die Chance höher, als jemanden zu kennen, der Akkupacks selbst baut).
Und selbst wenn nicht. Dann muss ich dem Elektriker eben 20€ in die Kaffekasse stecken. Dafür habe ich dann aber wieder eine funktionsfähige Maschine mit Nennleistung und keine mit einem gut abgelagerten, halbtoten Akku, der trotzdem teuer war.

Zitat:
Zitat:
Wie viele Ressourcen erfordert die Herstellung eines Netzkabels im Vergleich zur Herstellung eines Akkus?

Mehr, das ist allerdings korrekt. Aber darum geht es nicht.

Warum nicht? Für viele Leute dürfte das ein relevantes Kriterium sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 17:08 
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Dev hat geschrieben:
Du setzt also voraus, dass man nach 20 Jahren noch kompatible Akkupacks nachkaufen kann. Das ist aber nicht wirklich realistisch.
Doch, ist es. Für das DeWalt-Steckakkusystem, welches irgendwann Mitte der 1990er von Elu eingeführt wurde, gibt es immer noch Akkus zu kaufen.

Zitat:
Aber Canon und selbst die Fremdhersteller bauen anscheiennd seit vielen Jahren keine mehr neu, weil die nachfolgenden Kameras auf ein anderes Akkuformat setzen.
Das machen die mit Absicht. Egal ob Nikon, Canon, Sony oder wer auch immer. Nikon hat wohl mittlerweile 19(!) zueinander inkompatible Akkus im Programm.
Zitat:
Das passiert bei Akkuwerkzeugen genau so.
Nicht wirklich vergleichbar, also: nö.
Zitat:
Schau mal, wie die 14,4 V Schiene bei den meisten Herstellern gerade ausstirbt. Wer sich vor drei Jahren einen solche Maschinen gekauft hat, wird in 17 Jahren (also 2034!) mit Sicherheit keine passenden Akkupacks mehr kaufen können.
Für Elu SBA74 (14,4V) kann man immer noch Akkupacks kaufen, ca. 22 Jahre also.
Zitat:
Ein Kabel mit Schukostecker werde ich auch in 20 Jahren noch für wenige Euro kaufen können.
Und ja, Dirk hat Recht. Den kann auch nicht jeder selbst wechseln.
Diese Annahme ist falsch. Es darf noch nichtmal jeder, das ist der Trugschluß, dem ihr alle aufsitzt, weil kaum jemanden E-Richtlinien interessieren.
Zitat:
Dann muss ich dem Elektriker eben 20€ in die Kaffekasse stecken.
Stellst Du mir bitte einen Kontakt zu dem Elektriker her, der das für "20€ in die Kaffeekasse" inklusive vorgeschriebener E-Check-Prüfung macht? Dann lasse ich sowas bei dem immer machen, denn für 20€ setze ich mich nicht mehr selbst hin.

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 17:24 
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Dirk hat geschrieben:
FrankH hat geschrieben:
3. Die Leistung von Netzmaschinen ist meist besser als bei Akkugeräten, auch wenn dieses Argument immer mehr von besserer Akkutechnik überholt wird.
Das ist nicht nur überholt, sondern schlichtweg so pauschal falsch. Ein Netzschrauber hat i.A. weniger Drehmoment als ein Akkuschrauber.

Sorry, pauschal war es auch gar nicht gemeint, ich hatte eher Geräte wie Bohrhammer, Handkreissäge etc. im Sinn. Bei Schraubern ist die netzgebundene Alternative im Heimwerkerbereich sowieso eher unüblich. Da reicht die Akkuvariante natürlich, eher ist das Handgelenk der begrenzende Faktor. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 17:28 
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Das Problem bei Akkugeräten ist weniger die Ersatzteilverfügbarkeit sondern dass die Leistungsfähigkeit und Effizienz so stark zugenommen hat. Du kannst in jeden NiCd Schrauber einfach neue Zellen einbauen (lassen) und er geht wie neu bzw. dank NiMH sogar ein bisschen besser.

Nur ist da ein neuer brushless Li-Ion Schrauber einfach so viel leichter, stärker, deshalb werden die alten Geräte ersetzt. Bekannte haben im Haushalt einen Makita 6271D und einen 6317D beides 12V Nixx Geräte, 8 Jahre alt oder so. Sind jetzt mit 2 frisch überholten NiMH 3Ah Packs unterwegs, wegen dem 6271D wären es die 70€ in Zellen nicht Wert gewesen, beim 6317D mit austauschbaren Bürsten und 60Nm Drehmoment hingegen schon.

Bei Netzgeräten ist das Haltbarkeitsargument schon ein bisschen valide dadurch. Wenn ich was stemmen muss kommt jedenfalls Opas UBH 6/35 raus, BJ1982. Wer hat nen Akkuschrauber von 1982? Genauso wie das Praktikabilitätsargument sehr valide ist. Ich liebe meinen DeWalt 18V Bohrhammer. Nur ob ich den 2051 noch nicht gegen was moderneres ersetzt habe?

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 Betreff des Beitrags: Re: News: Heimwerker greifen wieder mehr zu Kabelgeräten
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 17:37 
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m_karl hat geschrieben:
Nur ist da ein neuer brushless Li-Ion Schrauber einfach so viel leichter, stärker,
Nicht wirklich, aber egal.
Zitat:
Wenn ich was stemmen muss kommt jedenfalls Opas UBH 6/35 raus, BJ1982.
Nu ja, und dann kommst Du mal in die Verlegenheit, einen modernen Stemmhammer auszuprobieren, mit viel besserem Handling dank besserer Antivibrationstechnik, erheblich leichter bei gleicher Leistungsfähigkeit oder erheblich leistungsfähiger bei gleichem Gewicht, und willst Oppas Teil nur noch loswerden...

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