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 Betreff des Beitrags: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 24. Dez 2016, 00:40 
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Das PVHmagazin (Das Fachmagazin für den Produktionsverbin­dungs­handel) hat in einem Inerview mit dem Metabo Vorstandsvorsitzenden Horst W. Garbrecht über die Position des Herstellers zum Fachhandel, aber auch über die Anforderungen an den Fachhandel gesprochen.

Siehe: Metabo setzt auf den Fachhandel

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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 24. Dez 2016, 10:11 
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Hallo,

eine mutige Entscheidung von Herrn Garbrecht Amazon nicht zu beliefern. :top:

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Gruß Dietrich

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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 24. Dez 2016, 10:36 
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Hmm, der Kunde kommt doch aber nicht mehr ahnungslos in den Laden, der informiert sich ja zuvor schon durch Internetrecherche und weiß dann eigentlich was er will .... wobei die Akku-Systemwahl bei Metabo sicher das einfachste ist, was man bei mancher Maschinenauswahl (Akku-Schrauber) mit ihren verschiedenen Bezeichnungen nicht immer sagen kann. :wink:

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Ditschy
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Akku-Thread: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?
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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 24. Dez 2016, 17:37 
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Dietrich hat geschrieben:
Hallo,

eine mutige Entscheidung von Herrn Garbrecht Amazon nicht zu beliefern. :top:

Finde ich auch. Allerdings hat er, meiner Meinung nach, Recht damit. Denn die Händlerlandschaft wird durch den, mittlerweile alles verkaufenden, Buchhändler ohnehin schon immer dünner.

@ Ditschy: Hast Du eine Ahnung! Da heist es in den meisten Fällen noch ganz pauschal: Der Akku mit der größten Kapazität ist der stärkste. Dabei stimmt das mit Ausnahme der LiHD gar nicht wenn da die aktuellen 3Ah Zellen im 18650 Format verbaut sind. :zunge:


PS

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―Michail Kalaschnikow


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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 25. Dez 2016, 19:59 
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Der Handel hat hier ein Interessenkonflikt. Entweder wirklich ehrlich, und Fachkundig zu beraten, und dann ist aber nötiger weise nicht immer Metabo, oder der Händler selbst die Gewinner, oder, wenn es unehrlich wird, ist der Vertrauen verspielt.

"Die Baustelle der Zukunft ist kabellos. Diese
Vision hatten wir schon 2009. Jetzt ist die
Technologie so weit. Die nächste Generation
Anwender wird nur noch mit Akku arbeiten!
Das muss man erkennen, akzeptieren und
dementsprechend handeln. Die Verantwortung
des Handels liegt heute darin, den Kunden
so gut zu kennen, dass man ihm das bestmögliche
Gesamtsystem für seine Bedürfnisse
empfehlen kann."

Hier noch ein Interessenkonflikt. Mit der jetztige Akkutechnoligie is es so einfach nicht wahr, auch wenn die Herstelleer es gerne so hätten. Also Kunde, und Händler/Hersteller gegeninteressiert. Der Händler muß also die Käufer gegen ihre Interessen beraten.

Ich denke MEtabo will alles ein bischen Richtung Hilti bewegen, ohne aber die "unangenehme" Seite der Hiltidienstleistung zu bieten. Ich habe da meine Zweifel ob es so klappen kann.
Das ist da nähmlich der einzige Grund warum die Hilti-Bindung einen Sinn macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 25. Dez 2016, 22:44 
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-Zoli- hat geschrieben:
Der Handel hat hier ein Interessenkonflikt. Entweder wirklich ehrlich, und Fachkundig zu beraten, und dann ist aber nötiger weise nicht immer Metabo, oder der Händler selbst die Gewinner, oder, wenn es unehrlich wird, ist der Vertrauen verspielt.
Der Handel hat keinen Interessenkonflikt.
Sobald bei einem Kunden mehrere Geräte zur Auswahl stehen, welche sich in den grundlegenden Eigenschaften (Qualität, Ausfallsicherheit, Leistung uswusf.) ähneln, wird der Händler grundsätzlich und immer die Marke empfehlen, bei welcher er die größte Gewinnspanne und den geringsten Ärger hat.
Alles andere wäre der Garant zur Insolvenz.

Anders gesagt: wer sich als Kunde nicht vorab selbst informiert, ist selbst Schuld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 28. Dez 2016, 14:17 
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-Zoli- hat geschrieben:
Mit der jetztige Akkutechnoligie is es so einfach nicht wahr, auch wenn die Herstelleer es gerne so hätten.

Doch! Und da hat Garbrecht Recht, mit der LiDH-Technik kann Metabo Akkuwerkzeuge bis 2.400 Watt betreiben, wie der große Winkelschleifer beweist. Weitere Maschine in dieser Leistungsklasse werden wohl im Laufe des Jahres folgen.
Die anderen Elektrowerkzeughersteller können da bisher noch nicht mithalten.
Für den Fachhandel heißt es künftig, die Kunden so zu beraten, dass sie das richtige System für die Anforderungen ihres Betriebes auswählen. Ein Händler, der nur wegen der hohen Marge kurzfristig ein paar angebliche Schnäppchen verkauft, könnte bald im Abseits stehen, wenn der Handwerker erkennt, dass er mit der Kaufentscheidung ins Abseits geschickt wurde. Deshalb ist die Frage nach den Gesamtanforderungen des Handwerkers und den dafür am besten geeigneten Systemen so wichtig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 28. Dez 2016, 14:45 
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H.-A. Losch hat geschrieben:
Doch! Und da hat Garbrecht Recht, mit der LiDH-Technik kann Metabo Akkuwerkzeuge bis 2.400 Watt betreiben, wie der große Winkelschleifer beweist.


Für das Konzept der Kabellosen Baustelle ist nicht nur die maximale Leistung der Geräte relevant, sondern insbesondere auch die Nutzungsdauer.
2,4 kW können für wie lange Zeit zur Verfügung gestellt werden? Wenige Minuten. Ob es jetzt 5 oder 10 Minuten sind, ist dabei recht egal.

Beton-/Estrichschleifgeräte liegen bei 150mm Schleifkopfdurchmesser z.B. meist auch nur bei 2 bis 2,4 kW. Ich glaube aber nicht, dass die sich in naher Zukunft als Akkugeräte durchsetzen werden. Dafür werden die Geräte zu lange Zeit am Stück benutzt. Sanierfräsen liegen sogar meist nur bei 1200 W, werden aber locker mal zwei Stunden am Stück betrieben.

LiHD-Akkus sind toll, wenn das Gerät kurzzeitig viel Leistung abgeben muss. Sobald es um längeren Dauerbetrieb geht, wird das häufige Akkuwechseln schnell nervig.

Betonmischer brauchen auch nicht viel Leistung. Trotzdem wird wohl niemand, der nicht vollkommen verrückt ist, einen Betonmischer mit Akkus betreiben wollen...

Selbst bei Winkelschleifern muss man schon sehr genau schauen, ob das eigene Nutzungsprofil passt. Da lohnt die Akkuversion in meinen Augen nur, wenn man das Gerät sehr wenig nutzt und das Stromkabel wirklich stört. Der Dachdecker, der über den Tag verteilt 15 Dachpfannen an 5 unterschiedlichen Stellen auf dem Dach schneidet, ist da sicherlich ein guter Kandidat.
Beim Fliesenleger, der über den Tag verteilt 50 Pflastersteine schneidet, behaupte ich, der Aufwand einmal eine Kabeltrommel auszurollen ist geringer als fünf Mal den Akku zu wechseln und ihn zum Ladegerät zu bringen (das dann ja auch ein paar Meter weiter weg steht. Sonst wäre ja keine Kabeltrommel für das Natzbetriebe Gerät notwendig...).

Oder anders gesagt: Es gibt Anwender, für die Akkugeräte eine sinnvolle Investition sind. Es sind aber bei weitem nicht alle.

Das Hersteller und Händler gerne Akkumaschinen anpreisen, ist nicht weiter verwunderlich. Immerhin haben sie den wunderbaren Vorteil, dass der Anwender durch die Akkus an einen Hersteller gebunden wird und regelmäßig alle paar Jahre neue Akkus braucht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 28. Dez 2016, 14:50 
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Registriert: 20. Apr 2014, 18:01
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Wohnort/Region: Budapest
Dirk hat geschrieben:
Der Handel hat keinen Interessenkonflikt.
Sobald bei einem Kunden mehrere Geräte zur Auswahl stehen, welche sich in den grundlegenden Eigenschaften (Qualität, Ausfallsicherheit, Leistung uswusf.) ähneln, wird der Händler grundsätzlich und immer die Marke empfehlen, bei welcher er die größte Gewinnspanne und den geringsten Ärger hat.
Alles andere wäre der Garant zur Insolvenz.

Anders gesagt: wer sich als Kunde nicht vorab selbst informiert, ist selbst Schuld.


Ja, aber ich meine, die Metabo Strategie sollte sein, daß die Händler besser informiert über die Geräte sein sollen,
und so einen Mehrwert an die Kunden zu bieten, die dann aber bereit sind diese zu bezahlen.
Da ist der Konflikt, weil nicht immer die Metabo Geräte die beste für die Kunden sind. Also wenn die Kunden immer dazu
geraten werden, wird dann keiner mehr glauben daß es da lohnt sich aufklären zu lassen.
Wenn die Geräte einfach teurer verkauft werden als nötig um damit die Händler zu unterstützen, dann stimmt es aber mit der
Preis/Leistungsverhältnis nicht. Bei Hitachi ist es momentan so, und keiner kann für die Kunden erklären warum die mehr Wert sind, also nur die kaufen es, die keine Ahnung haben.(Mindestens die wenige Geräte, die ich kenne)
Dazu kommt jetzt noch die Akkumania, und jeder sollte aufgelkärt werden, daß er für jeden Zweck ein Akkugerät kaufen soll.
Das ist aber wieder kein Mehrwert für die Kunden.
Ich denke nicht, daß auf Verarschung langzeitige Strategien aufgebaut werden können. Wer für den Partner keinen echten
Mehrwert bieten kann, wird nicht benötigt. Der vorort-Reparatur ohne teuere hin und herschicken wäre etwas positives,
aber darüber hört man nicht.

H.-A. Losch hat geschrieben:
-Zoli- hat geschrieben:
Mit der jetztige Akkutechnoligie is es so einfach nicht wahr, auch wenn die Herstelleer es gerne so hätten.

Doch! Und da hat Garbrecht Recht, mit der LiDH-Technik kann Metabo Akkuwerkzeuge bis 2.400 Watt betreiben, wie der große Winkelschleifer beweist. Weitere Maschine in dieser Leistungsklasse werden wohl im Laufe des Jahres folgen.
Die anderen Elektrowerkzeughersteller können da bisher noch nicht mithalten.
Für den Fachhandel heißt es künftig, die Kunden so zu beraten, dass sie das richtige System für die Anforderungen ihres Betriebes auswählen. Ein Händler, der nur wegen der hohen Marge kurzfristig ein paar angebliche Schnäppchen verkauft, könnte bald im Abseits stehen, wenn der Handwerker erkennt, dass er mit der Kaufentscheidung ins Abseits geschickt wurde. Deshalb ist die Frage nach den Gesamtanforderungen des Handwerkers und den dafür am besten geeigneten Systemen so wichtig.


Die Tatsache daß es Geräte mit große Akkukapazitäten gibt, bedeutet nicht daß die deswegen in alle Bereiche
die NEtzbetriebene Maschinen ersetzen können, oder daß es sich lohnt. (Sichtbetrieb mit einem 2400 Watt Akkuwinklelschleifer???)
Bei größere Geräte gibt es Probleme mit dem Gewicht, und bei kleinere ist es viel teurer als die netzbetriebene
MAschinen. (Ich denke daß bei MAkita -Händler?- es eine bewusste Entscheidung ist die kleine td0101f nie auszustellen.)

Fachhandel: Große MArgen: Gut für die Verkäufer, Schlecht für die Kunden. (und Hersteller)
Kleine MArgen:Gut für die Kunden, schlecht für die händler.
Markenbindung: Gut für die Hersteller, nicht aber für die Händler, und die Kunden. Schließt nämlich das Wettbewerb aus.
(Genau wie die Akkukundenbindung.)

Man sollte sich als Händler etwas abseits von diesen Dreieck einfallen lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Metabo setzt auf den Fachhandel
BeitragVerfasst: 28. Dez 2016, 15:47 
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@Dev
Sicher wird es auch in naher Zukunft Anwendungen geben, für die Akkumaschinen nicht ideal sind. Allerdings werden es mit der Zeit wohl immer weniger werden.
Ging es in den letzten Jahren vor allem darum, mit höherer Kapazität den Akkuwerkzeugen mehr Ausdauer zu verschaffen, so steht jetzt die erreichbare Leistung der Akkumaschinen im Vordergrund. Metabo hat da mit LiHD einen Anfang gemacht. Andere Hersteller werden mit gleicher oder auch anderer Technik nachziehen.
Metabo zeigt, dass mit LiHD nahezu alle Elektrowerkzeuge ohne Leistungseinbußen betrieben werden können und die Ausdauer ist für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend. Beispiele für den großen Winkelschleifer findet ihr unter Der erste große Akku-Winkelschleifer kommt von Metabo. Der von dir genannte Dachdecker könnte mit einer Akkuladung eine ganze Woche arbeiten und der Plattenleger bräuchte wohl den Akku auch nur in der Mittagspause aufladen.
Dennoch wird es wohl noch ein wenig dauern, bis man auf den Baustromkasten ganz verzichten kann.

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