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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 16. Sep 2017, 13:41 
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Dolles Deil :respekt: !

Hast du schon ausprobiert wie sich die Magneten bei dünnen Blechen verhalten? Ist da die Haltekraft geringer oder wäre das in Anbetracht der Stärke der Magneten garnicht soo relavant?

_________________
schöne Grüße
Timo


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 19. Sep 2017, 08:35 
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Servus tomtim,

nein, habe ich noch nicht ausprobiert... wäre mal ganz interessant herauszufinden, in welchem Rahmen sich Blech auf den Magneten bearbeiten lässt.

Ich habe allerdings schonmal mit einer Magnetbohrmaschine, ich glaube es war eine der KBM32Q, an einer dünnen Anhängerbordwand, denke mal 1,5-2mm verzinktes Blech, mehrere Löcher gebohrt... das ging, wenn man ganz piano gemacht hat. Vielleicht ist das Problem auch eher, dass sich des überstehenden, "freihängende" Stück vom Blech zu stark durchbiegt beim Bohren, denn direkt auf dem Magneten kannst es ja nicht bearbeiten.

-----------------------------------------------------

Hier mal noch ein paar Bilder von den Arbeiten der letzten beiden Abende:

Vorgestern habe ich den 2ten Teil der Steuerung gebaut.

Den Strom für die Magnete wollte ich mir direkt aus der Bohrmaschine klauen um nicht noch ein extra Kabel mit Stecker verlegen zu müssen.

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Die beiden Brückengleichrichter habe ich mittels M4 Kunststoffschrauben auf ein altes Stück PCB geschraubt, welches schlußendlich mit UHU Endfest am Boden des Alu Druckgußgehäuses verklebt werden sollte.

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Als nächstes wurden alle Bohrungen für Kabeldurchführungen, die Drucktaster und den Anschluß des Schutzleiters gebohrt.

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Nachdem die Brückengleichrichter auch verkabelt waren, wurden diese auf der Trägerplatte mit dem Gehäuse verklebt.

Nun konnte das fertig bestückte Gehäuse verschlossen werden und an der Bohrmaschine befestigt werden. Die 3 Leiter wurden hierbei durch ein extra für die Kabeldurchführung gebohrtes Loch ins innere der Bohrmaschine geführt... Nurnoch verkabeln und die 2te Box mit den Steckern an der Bohrmaschine verschrauben, schon kanns losgehen...

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Aber... aber... halt mal... Wasn das fürn Scheiss? Wo issn da der... der.. Blaue? Häh?

Ach kacke! Die Bohrmaschine ist ja nur mit einem 4x1,5mm² Kabel angeschlossen, der Drehstrommotor braucht ja keinen Neutralleiter... :crazy: :crazy:

Also... nächstes Level, Bohrmaschine neu verkabeln... So wurde die Bohrmaschine dann auch noch mit einem 5x1,5 H07RN-F versehen um die 230V Steuerung der Magnete mit Strom versorgen zu können... sprengte den vorgesehenen Zeitrahmen für diesen Abend nur leicht... und es war wieder mal weit nach Mitternacht bevor ich die Werkstatt zusperrte... :roll:

Nachdem ich noch alles auf korrekte Funktion durchgemessen hatte, montierte ich noch des Flanschgehäuse mit den beiden Buchsen am Gußkörper der Maschine. Damit wars dann durch für den Abend... :top:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 19. Sep 2017, 08:41 
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Zitat:
wäre mal ganz interessant herauszufinden, in welchem Rahmen sich Blech auf den Magneten bearbeiten lässt.

Zur Verbesserung der Haltekraft passende Stahlplatte unterlegen.

_________________
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 19. Sep 2017, 08:55 
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Nächster Abend, also gestern... Bin irgendwie saumüde, keine Ahnung warum... :mrgreen:

Aber es hat gereicht um den derhauten Gießharz der beiden Magnete zu erneuern...

Die Magnete werden, nachdem man die Spulenpakete ins Metallgehäuse eingesetzt hat, mit einem Epoxidharz ausgegossen... Dieser hält zwar erstaunlich gut her, doch natürlich hinterlassen die vielen Jahre Einsatz unter den schweren Bohrständern ihre Spuren im Harz, weswegen dieser schon recht brüchig und ausgerieben war.

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Ursprünglich war der Plan den Harz mit der Oberfräse ca. 4mm tief auszufräsen und neu auszugießen... des funktionierte auch bei beiden Magneten recht gut, kleine Berührungen mit dem Stahl des Gehäuses hinterließen auch am Fräser keine Spuren und des obwohl der Fräser schon etliche cm³ Aluspäne produziert hat... Bei dem älteren Magneten, bei dem der Harz jedoch stärker mit Rissen durchzogen war, bröselte dieser nach dem fräsen in großen Stücken heraus, wesegen von mir gleich alle losen Teile herausgebrochen und entfernt wurden.


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Nachdem die beiden Magnete dann gereinigt waren, richtete ich Sie so penibel wie möglich im Wasser ein um im Anschluß den Harz gleichmäßig einlaufen lassen zu können.

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Als Harz habe ich den 08/15 EP Gießharz von R&G verwendet. Der lässt sich einfach anmischen, verarbeiten, härtet zwar langsam, ziemlich schwundfrei aus, ist dafür anschließend ziemlich hart und schlagzäh.

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Nachdem ich die beiden Magnete mit ca 120g von der Pampe ausgegossen hatte, war auch wieder Feierabend.. jezt müssen die Teile bis Mittwoch Abend ruhen, dann werd ich die Oberfläche noch plan schleifen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 29. Sep 2017, 19:14 
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So... ein bisschen was aus den letzten Tagen....

Während der Giesharz noch durchtrocknete, wurden die beiden Magneten mit Stecker versehen, weiter ist nicht viel geschehen.

Vor ein paar Tagen war der Harz dann komplett getrocknet und der Überstand wurde mittels Installateursfeile abgetragen und anschließend verschliffen, bis die Oberseite der Magnete ganz plan war.

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Jetzt konnten die Magnete wieder auf die Trägerschiene gesetzt werden um alles final zu verkabeln... Dazu gabs dann noch ein bisschen optisches feintuning... :top: :wink:

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Jetz wars eigentlich soweit für einen ersten, kurzen Testlauf..

Als Übungsaufgaben standen das einbringen von zwei 7mm Löchern in ein 6mm Alustück, eine 22mm Kernbohrung in ein 40x40x3mm Quadrahtrohr sowie ein 21mm Bohrung mittels Spiralbohrer in ein Stück U-Schiene an.

Ich hab das ganze in meinem Enthusiasmus auf Video festgehalten und man kann es hier ansehen:

www.youtube.com/watch?v=hrTXbHTYOzg


Beim testen sind mir 2 Dinge aufgefallen, die ich, abgesehen davon, dass ich das Teil irgendwann nochmal optisch etwas aufhübschen möchte, noch ändern muss:

- Saublöd ist es, die Magneten mit den beiden seitlichen M10 Schrauben an der Schiene zu fixieren. Beim festziehen hebt es durch die Drehbewegung der Schraube die Magnete immer leicht von der Schiene weg, was dann natürlich keine gerade Auflage mehr ergibt... beim dritten Bohrtest kann mans beim abschalten des ersten Magneten sehen, dass es des rote Stahlteil etwas von dem ausgeschalteten Magneten weghebt.

Hier werde ich die beiden Aufnahmeplatten nochmal dahingehend ändern, dass die von unten auf die Schiene gespannt werden. Dachte mir halt, die seitlichen Schrauben zum arretieren sind schöner erreichbar, bringt aber nix, wenns nicht gescheit funktioniert.


- Etwas versteifen werd ich die Konstruktion von unten noch... der Test mit dem 21er Bohrer hat die ganze Halterung schon sauber schwingen lassen. Klar, ich musst auch drücken wie die sau, weil ich zu faul zum vorbohren war (0.30Uhr :zunge: ) ... Ich denke, dass ich des noch ein bisschen verbessern kann, wobei natürlich auch irgendwann mal die Grenze der Maschine erreicht ist, ist halt keine Alzmetall und das meiste an Bohrungen von 20 - 40mm mach ich ja eigentlich eh fast nurnoch mit HM Kernbohrern.

Die nächsten Tage bin ich zeitlich etwas knapp, aber ich halt euch auf dem laufenden, wenns weiter geht. :-)

der Schlorg


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 5. Dez 2017, 09:07 
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Zitat:

- Saublöd ist es, die Magneten mit den beiden seitlichen M10 Schrauben an der Schiene zu fixieren. Beim festziehen hebt es durch die Drehbewegung der Schraube die Magnete immer leicht von der Schiene weg, was dann natürlich keine gerade Auflage mehr ergibt... beim dritten Bohrtest kann mans beim abschalten des ersten Magneten sehen, dass es des rote Stahlteil etwas von dem ausgeschalteten Magneten weghebt.

Hier werde ich die beiden Aufnahmeplatten nochmal dahingehend ändern, dass die von unten auf die Schiene gespannt werden. Dachte mir halt, die seitlichen Schrauben zum arretieren sind schöner erreichbar, bringt aber nix, wenns nicht gescheit funktioniert.


Zumindest hier habe ich gestern etwas weitergemacht, komm zur
Zeit irgendwie zu nix.

Angedachte Lösung wurde so einfach wie möglich mit 2 Stückerln 20x12er Flachstahl umgesetzt, welcher mit je 2 M10 Gewinden versehen wurde... jetzt lassen sich die Magnete schön von unten auf dem Träger fixieren und sitzen somit auch perfekt eben. :top:


Vielleicht geht es sich über den Winter irgendwann raus, dann möcht ich des Teil nochmal optisch auch etwas aufhübschen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlorg's Magnetspannvorrichtung "Magnetospann®“
BeitragVerfasst: 6. Dez 2017, 22:52 
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Registriert: 7. Mai 2012, 07:18
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Cooles Projekt. Solche Metallarbeiten finde ich immer sehr faszinierend. :flex:


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