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 Betreff des Beitrags: Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
BeitragVerfasst: 10. Feb 2013, 20:25 
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Wohnort: Gauting bei München
–Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
– Wann angeschafft? 12/2012
– Wo gekauft? Werkzeug-news Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 249,00 Euro

Ausstattung
Die Maschine wird in einem robusten großen Kunststoffkoffer geliefert. Lieferumfang ist die Maschine mit einem Sägeblatt FMA 7502 13 cm, 2 Li Ionen Akkus FMC 685L 18V 1.5 Ah, 1 Ladegerät Stanley Fatmax 9057620, Bedienungsanleitung 12 sprachig mit vielen Sicherheitshinweisen, technischen Daten. Die Bed. Anleitung ist im Koffer in einem Schlitz untergebracht. Der Koffer ist Standard, schließt sauber mit Metallschließen und kann mit einem kleinen Hangschloß gesichert werden.
Testergebnis: 6 Punkte

Handhabung
Die Bedienungsanleitung besteht aus vielen Sicherheitshinweisen und enthält keinen Hinweis auf das Wechseln/Einlegen des Sägeblattes, welche Sägeblattausführungen es gibt und welche verwendet werden dürfen, lediglich der Hinweis „bis 30 cm“ ist gegeben.
Die Maschine liegt griffig in der Hand, die gummierten Flächen geben guten Halt, das Gewicht ist mit 2420 g gut verteilt. Der Gasgebeschalter reagiert sehr kurz und knapp, nach langsam geht es abrupt in schnell über. Die Sägeblätter lassen sich über einen seitlichen Spannhebel wechseln, sie sind relativ locker und beweglich in der Aufnahme und haben vertikal Spiel.
Das Laden der Akkus wird mit einer grünen Diode angezeigt, das aufschieben der Akkus erfordert eine gewisse Übung bzgl. der Führungen.
Im vorderen Bereich der Sägeblattaufnahme bleibt immer eine erhebliche Menge an Sägespäne liegen; diese entleert sich beim Tragen oft ungewollt bzw. im Koffer (siehe vorletztes und letztes Bild).
Eine Einschaltsperre verhindert beim Blattwechsel einen versehentlichen Anlauf der Maschine. Die Maschine bleibt beim Loslassen des Schalters sofort stehen, kein Nachlauf.
Testergebnis: 6 Punkte

Leistung
Die Schnittleistung der Säge bis zu 3000 Hübe/min ist gut, das Ergebnis vom verwendeten Sägeblatt abhängig. Der Test erfolgte neben dem mitgelieferten Blatt mit einem Grünholzblatt (Schwedenform), einem gröberen Universalblatt sowie einem langen Blatt in Eiche 9x9 cm, Palettenmaterial und Blech mit einem zusätzlichen Metallblatt. Auch hier macht sich wieder der fehlende Hinweis auf mögliche verwendbare Sägeblatter in der Bedienungsanleitung bemerkbar.
Testergebnis: 5 Punkte

Umwelt
Die Angaben entsprechen weitgehend den üblichen EU Richtlinien, weltweit einsetzbare Verpackung die durch Aufkleber ihre nationale Beschriftung erhält (3 Jahre Garantie). Die Entsorgung kann über den Fachhändler erfolgen und ist außerdem herstellerunabhängig in D gelöst.
Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Die Leistung der Maschine ist gut, die Kapazität der Akkus sehr überzeugend. Der Preis für ein Gerät „Made in RPC“ gerade noch angemessen.
Testergebnis: 6 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
Die Regelung des Schalters sollte eine bessere Dynamik haben. Die Beschreibung müsste hinsichtlich der Bedienung und der verwendbaren Sägeblätter und deren Bezugsquellen verbessert werden. Schlechte Sicht auf die Schnittführung.
Positiv aufgefallen
Handliche Maschine, liegt kompakt in der Hand.

Verbesserungsvorschläge
Ein ausziehbarer Anschlag vorne damit Sägeblätter (besonders für Metall) nicht nur an einer Stelle abgenutzt werden. Weiters wäre im Koffer Platz für weitere Sägeblatter wünschenswert. Die missverständliche Ladeanzeige (grün=laden) sollte in orange sein, rot für Fehler beim Laden ist angegeben, grün dann für geladen.


Mein Testurteil
Die Maschine macht einen guten brauchbaren und robusten Eindruck und lässt sich gut handhaben. Die Verwendung wird hauptsächlich im gröberen Bereich des Aus-/Um- und Abbaues sein, Reparaturbetriebe und Entsorger. Einige zuvor schon angeführte Dinge sollten verbessert werden, der Schalter, der Hebel für die Sägeblattaufnahme könnte leichtgängiger sein, die Ansammlung der Späne vorne vermieden werden, die Beschreibung verbessert und die Unterbringung von Sägeblättern im Koffer gelöst werden.
Mein Testergebnis
Ausstattung: 6 Punkte 25%
Handhabung: 5 Punkte 25%
Leistung: 5 Punkte 25%
Umwelt: 7 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 6 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 5,9 Punkte
✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍


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es gibt keine Probleme, nur versteckte Lösungen


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 Betreff des Beitrags: Re: Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
BeitragVerfasst: 4. Mär 2013, 19:01 
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Wohnort/Region: UpperAustria -WL-
– Stanley Fat Max FMC 670 Säbelsäge
– Wann angeschafft? 12/2012
– Wo gekauft? Werkzeug-News Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 249,- Euro


Ausstattung
Der im Zubehör enthaltene Kunststoffkoffer wirkt zuerst ein wenig „billig“, stellt sich dann aber recht robust dar, wobei meiner bereits ein kleinen Verarbeitungsfehler aufwies (siehe Foto). Im Koffer enthalten sind: Stanley Fat Max Säge, mit einem Sägeblatt 13 cm, 2x Li Ionen Akkus 18V 1.5 Ah, 1 Ladegerät( Vorsicht beim herausnehmen, sehr leicht) und Bedienungsanleitung 12-sprachig (die sich als Standard kopiert und nicht nur auf das Gerät bezogen herausstellte).
Eine verbesserte und vor allem glaubwürdige BDA wurde seitens Stanley mittlerweile nachgeliefert.
Die Anleitung 1.0 ist also kein Grund mehr zur Kritik.

Testergebnis: 4,0 Punkte

Handhabung
Der erste Eindruck täuscht auch hier, die Säge wirkt im Koffer erstmal billig. Ist sie aber nicht.
Die Säge ist im Großen und Ganzen gut verarbeitet bzw. gut im Gewicht austariert, durch ihr eher geringes Gewicht, mit Sägeblatt rund 2445 Gramm (siehe Foto), im Gegensatz zu Elektrogeräten, ist auch das Überkopfarbeiten keine große Qual über längere Zeit. Durch die Gummierungen am ganzen Gerät liegt es relativ rutschfest in der Hand. Der Bügel für die Schnellspannung ist gut angebracht und lässt sich auch mit Handschuhen betätigen, für die Sicherheit sorgt auch eine Einschaltsperre über dem Betätigungsschalter. Das Sägeblatt selbst lässt sich auch am Kopf gestellt einspannen, sitzt aber mit leichten Spiel im Spannfutter.
Der Anschlagbügel ist sehr robust ausgeführt, lässt sich aber leider nicht in der Länge verstellen, und ist nur Abzuschrauben, und hinterlässt auch schon nach kurzer Arbeit, einige Spuren am Gerät (siehe Foto). Nach längerem Arbeiten empfiehlt es sich die Schrauben des Anschlagbügels festzuziehen, da sie sich durch die Vibrationen lockern. Die Hubgeschwindigkeit lässt sich nur über den Betätigungsschalter regulieren, für den man viel Gefühl für langsames Arbeiten benötigt. Das Ladegerät ist sehr leicht und meiner Meinung nicht sehr robust, die Anzeige erfolgt nur über eine kleine Grüne LED die Ihren Zweck erfüllt. Dem Ladegerät hätte Stanley ruhig noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken können, hier hat man eindeutig den Eindruck ein richtiges Ramschteil in den Händen zu halten.
Paßt im Gesamteindruck nicht zu der doch guten Säge.

Testergebnis: 5,0 Punkte

Leistung
Die Säge würde in verschieden Hölzern und Metallen getestet, und machte einen positiven Eindruck in der Geschwindigkeit, für präzise bzw. gerade Schnitte eher mittlerer Durchschnitt (siehe Fotos).
Bei Zuschnitt von Vollmetallen sollte der Akku voll geladen sein, da sonst öfters der Lastschutz auslöst.
Auch mit wenig Druckausübung sind die Vibrationen bei Vollmaterial sehr stark.
Beim Sägen von Holz ist die Maschine tadellos und mit nur geringen Vibrationen zügig durch jedes erdenkliche Holz gerauscht, von trockenem bis feuchten Holz von der kleinen Dachlatte bis zum massiven 120x100er Balken.
Die Leistung der Akkus ist auf jeden Fall ausreichend.
Das in der Beschreibung angeführte Vertikal- bzw. bündiges Schneiden ist nicht sehr zu empfehlen, da auf dem Fußboden starke Spuren hinterlassen werden. Dort wo das Sägeblatt schneidet bleiben unweigerlich starke Abriebspuren mit einem Durchmesser von rund 10mm.

Testergebnis: 5,0 Punkte

Umwelt
Die Säge wird in einem Tiefziehplastikkoffer mit Kartonaudruck geliefert.
Keine überflüssige Verpackung bis auf ein kleines Stück Schaumstoff-Folie welches wohl die Maschine beim Transport schützen soll aber sicher sofort nach dem Auspacken entsorgt wird.

Testergebnis: 6,0 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Stanley versucht mit der Fat Max-Serie in die Profiliga einzusteigen. Entsprechend wird sich auch der Preis zusammensetzen, denn Profigeräte gibt es nicht geschenkt.
Die Fat-Max Säbelsäge ist für mich aber kein Profigerät sondern ein gutes Mittelklassewerkzeug mit einigen Detailschwächen, daher ist der Preis für mich zu hoch.
Testergebnis: 3 Punkte


Ausgefallen?
Nein, allerdings des öfteren Selbstabschaltung bei Arbeiten die nicht brachial waren.

Besondere Kritikpunkte
Starke Spanablagerungen im Spannfuttergehäuse.
Anschlagbügel sollte verstellbar sein, bzw. für die Schaftreinigung abnehmbar.
Auch die Hubgeschwindigkeit sollte man verstellen können.
Die Bedienungsanleitung sollte mehr auf die Säge und deren Funktionen eingehen und nicht nur aus Sicherheitshinweisen bestehen

Positiv aufgefallen
Geringes Gewicht, leichte Handhabung, sehr gute Haptik und Rutschsicherheit, angenehmes Laufgeräusch, in Holz sehr durchzugsstark.

Verbesserungsvorschläge
Anschlagbügel verstellbar, variable Geschwindigkeit, Koffer unbedingt so konstruieren dass sich noch zusätzliche Sägeblätter verstauen lassen (zbsp. Im Fach für die BDA).

Mein Testurteil
Ein guter Anfang in der Welt der Profigeräte aber noch nicht fertig ausgegart.
Kleinigkeiten sind noch zu überdenken und in Sachen Optik sollte Stanley vielleicht nachdenken ob es so gut ist die Geräte denen von DeWalt derartig ähnlich sehen zu lassen.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 4 Punkte 25 %
Handhabung: 5 Punkte 25 %
Leistung: 5 Punkte 25 %
Umwelt: 6 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 3 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 4,6 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍


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Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...


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 Betreff des Beitrags: Re: Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
BeitragVerfasst: 16. Mär 2013, 18:29 
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– Stanley Fat Max FMC 670 Säbelsäge
– Wann angeschafft? 12/2012
– Wo gekauft? Werkzeug-News Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 249,- Euro



Ausstattung
Geliefert wurde ein schwarzer Tiefziehkoffer gefüllt mit der Säbelsäge, zwei Akkus, einem Ladegerät, Papiere zur Bedienung und Garantie und einem kurzen Sägeblatt. Auf den ersten Blick wirkt der Tiefziehkoffer vergleichbar einem Billigen aus Baumarkt und Co. Wenn man dann damit arbeitet, passen alle Werkzeuge ohne größeres Puzzeln hinein, auch die Scharniere und die metallenen Verschlüsse werten das Ganze dann auf. Im Koffer fehlt eine Aufbewahrungsmöglichkeit für weitere und vor allem längere Sägeblätter. Die Papiere sind absolut international, und damit für ihre Stärke relativ inhaltsleer. Jedoch ausreichend – so viel gibt es bei einer Säbelsäge nicht zu erklären.
Alles in allem kann man sagen, dass man mit dem Koffer, so wie er kommt, gleich losarbeiten kann.

Testergebnis: 5,0 Punkte

Handhabung
Die Säge lässt sich sowohl mit zwei Händen als auch mit einer bedienen. Dies wird zum einen durch den ergonomischen Griff ermöglicht, zum anderen durch das relativ geringe Gewicht und den zentralen Schwerpunkt. Der Wechsel der Sägeblätter geht einfach und schnell vonstatten, kein Vergleich mit den fummeligen Schraublösungen alter Maschinen. Dabei sitzen die Sägeblätter relativ lose in der Verankerung, worüber ich mir zuerst etwas Sorgen gemacht hatte. Beim Sägen gab es jedoch keinerlei Probleme, und im Nachhinein betrachtet ist es vermutlich besser so, da eine zu starre Einspannung einen Sägeblattbruch begünstigen kann.
Positiv finde ich ebenfalls die Sperre. Mit einer Hand bedienbar, ein beruhigender Schutz gegen versehentliches Starten gerade beim Arbeiten in weniger geschickten Umgebungen wie auf einer Leiter.
Leider ist es nur sehr schwer möglich, die Geschwindigkeit der Säge zu beeinflussen. Über den Gasgebeschalter ist zwar ein langsames Anfahren möglich, aber da sich dieser nicht feststellen lässt, ist eine dauerhaft geringere Geschwindigkeit kaum möglich.
Im Gehäuse hinter dem Sägeblatt sammelt sich, vermutlich auch bedingt durch die große Öffnung für den Sägeblattwechsel, eine größere Menge Sägespäne. Jedoch wird dadurch die Funktion nicht eingeschränkt.

Testergebnis: 5,0 Punkte

Leistung
Die Säge wurde in verschiedenen Hölzern getestet. Dabei hat sie sich immer gut geschlagen, es waren nie Leistungsmängel oder ähnliches feststellbar. Gerade bei stärkerem Holz war etwas mehr Zeit gefragt – dies ist jedoch bauartbedingt.
Die Säge wurde unter anderem zum Schneiden von Bäumen verwandt, wo bis vor kurzem eine Hand- und Kettensäge zum Einsatz kam. Die Kettensäge war natürlich deutlich schneller, jedoch kommt durch die bessere Dosierbarkeit der Säbelsäge ein deutlich sicheres Gefühl auf. Zeitlich ist die Säbelsäge etwa gleich schnell wie die Handsäge, jedoch wird durch die Säbelsäge das „Aufschwingen“ der Leiter beim Handsägen vermieden.
Das Ladegerät brauchte etwa 35 Minuten, bis die Anzeige von läd auf voll umgesprungen ist. Somit im Bereich der Angaben des Handbuchs, welches eine Ladezeit von 40 Minuten angibt. Bei dauerhaftem Gebrauch der Säge in stärkerem Eichenholz war der Akku nach 15 bis 20 Minuten entladen. Hierbei mag die Säge keinen Druck, entweder spricht der Lastschutzschalter an oder sie beginnt stärker zu vibrieren.

Testergebnis: 6,0 Punkte

Umwelt
Leider wird weiterhin alles in Folien und Schaumstoff eingepackt. So auch hier. Insgesamt macht die Säge aus umwelttechnischer Sicht einen guten Eindruck, sie kommt im nutzbaren Koffer ohne große Umverpackung, gesichert durch einen Kabelbinder. Im Inneren befindet sich dann jedoch ein Schaumstofftuch zur Rutschsicherung und alles ist in kleine Plastiktüten verpackt. Müsste meines Erachtens nicht sein.

Testergebnis: 5,0 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Ein ordentlich arbeitendes Gerät, jedoch auch ein ordentlicher Preis.
Im Vergleich zu anderen Herstellern erscheint mir der Preis jedoch gerechtfertigt.

Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
Nein.

Besondere Kritikpunkte
Späne im Gehäuse, Anschlagbügel nicht ausreichend starr (schlägt gegen Gehäuse), Geschwindigkeitseinstellung

Positiv aufgefallen
Geringes Gewicht, einfache Bedienbarkeit, wertige Haptik, keine Konstantelektronik (man bemerkt leer werdende Akkus)

Verbesserungsvorschläge
BDA etwas ausführlicher, eventuell BDA für bestimmte Staaten, so dass hier Seiten eingespart werden können, Platz für Sägeblätter im Koffer

Mein Testurteil
Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25 %
Handhabung: 5 Punkte 25 %
Leistung: 6 Punkte 25 %
Umwelt: 5 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 5,3 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍
Ein ordentliches, wenn auch noch nicht 100% „fertiges“ Gerät mit Potential für viele kleine Verbesserungen. Dennoch für Hobby- und Privatanwender absolut ausreichend. Ob die Säge industrielle/handwerkliche Dauerbelastung aushält, müsste noch getestet werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
BeitragVerfasst: 29. Mär 2013, 22:48 
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Wohnort: Raum Koblenz
Wohnort/Region: Raum Koblenz
–Stanley FatMax Akku-Pendelhub-Säbelsäge FMC670LB
– Wann angeschafft? 12/2012
– Wo gekauft? Werkzeug-News.de Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News.de Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 249,99 Euro


Ausstattung


Die Akkusäbelsäge wird im schwarzen Kunststoffkoffer (Tiefziehtechnik) samt Ladegerät und Ersatzakku (Beide Akkus 1,5 AH Li-Ion) sowie einem Metallsägeblatt geliefert. Die Kofferbeschriftung mit großflächigen Aufklebern bzw. eingesteckten Pappen hinterlässt nicht den professionellsten Eindruck.
Der Koffer an sich ist robust, die Metallverschlüsse und der Stabile Griff lassen eine recht hohe Halbwertszeit erwarten. Die Außenmaße des Koffers sind gerade für eine Säbelsäge durchaus kompakt und lassen zu, dass der Koffer Platzsparend in Montagefahrzeugen oder Werkstattregalen verstaut werden kann. Im Innern geht leider die Möglichkeit ab, eine größere Menge Sägeblätter mitzuführen oder vor allem diese ordentlich zu verstauen.
Die Sägemaschine macht einen gut verarbeiteten, wenn auch etwas robusten Eindruck, der aber sicher, auch durch die Gummischutzapplikationen rund ums Gehäuse, gewollt ist. Störende Grate oder zu scharfe Trennfugen waren am Gehäuse nicht feststellbar.
Das Ladegerät bietet leider einen recht kostenbewussten Gesamteindruck, besonders das Anschlusskabel dürfte nicht gerade Baustellengeeignet sein.
Die Bedienungsanleitung bietet vor allem viel Papier, schafft es dabei aber recht inhaltsleer zu sein und eher notwendige Dekoration als ernstzunehmende Anleitung zur Maschine selbst.
Bedienelemente- Hier sind an der Säbelsäge der satt rastende Akku mit Schiebeverriegelung, der Gasgebeschalter im Spatenförmigen, umfänglich gut ausgelegten (Handschuhgröße 10 passt) Handgriff sowie die werkzeuglose Sägeblattspannung per Hebelklappe zu erwähnen. Der Sägeschuh ist leider nicht in der Länge verstellbar, ein deutlicher Kritikpunkt! Allgemein wirkt dessen Ausführung in Dimensionierung und Montage nicht sehr durchdacht. eine Längsverstellbarkeit ist unabdingbar, um die Sägeblätter über die volle Länge wirtschaftlich auszunutzen sowie für Schnitte in engen Bereichen wie Installationen, wo ein zu weit ausladendes Sägeblatt Schäden verursachen kann. Laut der Website ist aktuell der Sägeschuh verstellbar ausgeführt.


Testergebnis: 4,7 Punkte


Handhabung
Die Balance der Maschine bei Einhandbenutzung ist durchaus handlich ausgelegt, das Maschinengewicht allgemein angemessen. auffällig ist, dass nahezu jeder Ausgleich der Säge gegen die Längsbewegung des Sägehubes fehlt und man hierdurch nicht unbedingt von einem ruhigen Lauf sprechen kann, eher von vibrieren. Das Laufgeräusch ist in Ordnung, man hört so gut wie keine Mechanischen Störgeräusche, was auf einen soliden Aufbau schliessen lässt.
Die Führung des Sägeblattes ist für ein Schnellspannsystem als sauber zu bezeichnen, allgemein ist eine Säbelsäge auch nicht als Präzisionssäge bestimmt. die Gehäusebauform ist Kompakt und beim Arbeiten sehr handlich. Die Softgripflächen geben bloßer Hand gleichermaßen wie Handschuhen guten Halt. Gutes Detail, wenn auch zu Lasten der Abmaße gehend, ist der Rand am vorderen Ende des Getriebehalses, der ein Abrutschen der 2. Hand ins Sägeblatt vermeidet.
Die Gasgebefunktion des Geräteschalters hat einen recht schmalen Regelbereich, der Leerweg des Schalters könnte kleiner sein und dafür einen niedrigere Starthubzahl erlauben, damit ein feinfühligeres Anschneiden in diffizilen Situationen möglich wird.
Sägeblätter zu wechseln ist leicht gemacht, die Entriegelung per Hebel funktioniert gut.


Testergebnis: 4,3 Punkte


Leistung
Akkumaschinen mit 18 V Lithium-Ionen werden zunehmend gerne als Ersatz für Netzgeräte beworben bzw genutzt. Die Schnittleistung dieser säbelsäge ist jedoch nicht ebenbürtig mit einer kompakten 230V Säge. Schnitte in Metall (getestet bis 1“ dickwandiges Eisenrohr) gelingen gut und sauber, in Holz (Nadelholzbalken, Birke-Bohlen 35mm) wird ein längerer Schnitt, trotz grobem (Nassholz)-Blatt eher mühselig. Generell merkt man, sobald eine große Anzahl Sägezähne im Eingriff ist, dass die Durchzugskraft erheblich abnimmt.
Ausdauer-diese besitzen die 1,5 AH Akkus ausreichend, um mit Akkuwechseln in der Werkstatt/Baustelle zu arbeiten. Für extensivere Einsätze abseits verfügbarer Stromversorgung wären jedoch Größere Akkukapazitäten von Vorteil. Die Ladezeit des Ladegeräts mit Akkudiagnose wird in der Anleitung nicht näher definiert, ist in der Praxis ausreichend kurz und im Rahmen der 40 Minuten laut Website (s.o.)


Testergebnis: 4,5 Punkte


Umwelt
Der Gerätekoffer ist ausreichend stabil, so dass man ihm zubilligen kann, mindestens die Gerätelebensdauer zu überstehen. Die Dauerbenutzung wird zeigen, wie ressourcenschonend, sprich Langlebig die Maschine ist.
Über die Ersatzteilversorgung und Nachkaufgarantie solcher schweigt sich die Website aus.
Weiter Oben wurde schon auf die fehlende Leerhubdämpfung/Kompensation eingegangen, hier wäre Verbesserung möglich.


Testergebnis: 5 Punkte


Preis und Preis/Leistungverhältnis
Die UVP von 249,95 € ist ambitioniert, aber im vergleichbaren Feld anderer Hersteller für diese Gerätegattung und liegt etwa auf dem Niveau von Netzmaschinen im Profisegment mittlerer bis großer Leistung. Diese kann die Säge jedoch nicht vollkommen ersetzen.
Da Stanley als Elektrowerkzeughersteller neu im Markt ist, kann man keine Erfahrungswerte zur Langzeithaltbarkeit von Werkzeugen dieser Marke aufbieten.
Online Registriert bietet Stanley 3 Jahre Garantie an.


Testergebnis: 4,5 Punkte


Ausgefallen?
Nein


Besondere Kritikpunkte
- Sägeschuh nicht verstellbar
- Durchzugsschwäche beim Sägen dickerer Werkstoffe
- fehlende Leerhubdämpfung


Positiv aufgefallen
Ordentliche Verarbeiten, Stabiler Koffer, Handling


Verbesserungsvorschläge
Durchdenken der Konstruktion bis ins Detail, siehe die Verbesserungsmöglichkeiten –die Maschine wird lt Website für Profis gemacht.
Die Wasserunempfindlichkeit (betrifft vor allem das Sanitär/Heizungshandwerk, in dem diese Geräte oft zu finden sind) wird nicht explizit vom Hersteller ausgewiesen.


Mein Testurteil
Gut Verarbeitete Säbelsäge für ambitionierte Heimwerker und bereichsweisen Einsatz im Gewerbe mit weggelassenen Details, die bei Wettbewerbsmodellen schon lange standart sind zu einem noch akzeptablen Preis.


Mein Testergebnis
Ausstattung: 4,7 Punkte 25 %
Handhabung: 4,3 Punkte 25 %
Leistung: 4,5 Punkte 25 %
Umwelt: 5 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 4,5 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 4,6 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍


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MfG Dominik


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 Betreff des Beitrags: Re: Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
BeitragVerfasst: 24. Apr 2013, 12:13 
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Registriert: 7. Jul 2005, 14:46
Beiträge: 580
Wohnort: Rheinland Pfalz/DÜW/SÜW
– Stanley Fatmax FMC 670 Säbelsäge
– Wann angeschafft? 12/2012
– Wo gekauft? Werkzeug-news Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 249 Euro

Ausstattung

Geliefert wird die 18 Volt Akku-Säbelsäge in einem schwarzen Koffer aus Kunststoff. Neber der Säge sind noch 2 Akkus „FMC685L 18V mit 1.5 AH“ und ein Ladegerät Stanley FatMax 90576520 enthalten. Desweiteren gibt es noch ein Sägeblatt 13 mm FMA 7502.
Die Bedienungsanleitung ist in 12 Sprachen verfasst, das meiste sind die mittlerweile gängigen Sicherheitshinweise. Die Garantiezeit beträgt 12 Monate, kann aber innerhalb 4 Wochen nach dem Kauf auf weitere 2 Jahre verlängert werden.
Im Koffer besteht die Möglichkeit die Anleitung mitzuführen. Der Koffer an sich ist robust, schließt gut und bietet ausreichend Platz.

Testergebnis: 6 Punkte

Handhabung

• Akkuspannung: 18V Li-Ion
• Gewicht: 2,4 kg
• Schnittleistung bis 30 cm
• 3000 Hübe pro min
Die Maschine liegt sicher in der Hand, die Gewichtverteilung ist gut gelungen. Der gummierte Griff bietet rutschsicherheit und auch lange Arbeiten können ermüdungsfrei ausfgeführt werden.
Der Gashebel ist sehr „ fein“ , die Dosierung der Geschwindigkeit benötigt etwas Übung.
Die Akkuaufnahme macht einen stabilen Eindruck, der Akku sitzt sicher in seiner Aufnahme.
Der Wechsel der Sägeblätter funktioniert Werkzeuglos, die Verriegelung an der Seite lässt sich gut bedienen.
Das Ladegerät lädt den Akku innerhalb von 40 Minuten.


Testergebnis: 6 Punkte

Leistung
Momentan nutze ich die Maschine für eine Renovierung eines alten Bauernhaus. Da viele alte Balken, Lehmdecken usw. zu entfernen sind, nutze ich die Maschine jeden Tag. Durch die schnelle Ladezeit und den 2 Akkus kann ohne Pause gearbeitet werden. Die Sägeleistung hängt von den Sägeblättern ab, ich Arbeite momentan mit einem Bi-Metall Sägeblatt. Bei der Arbeit hab ich mir oft gesagt, wie konnte ich nur die ganze Jahre ohne diese Art von Elektrowerkzeug arbeiten. Auch beim Wiederaufbau ( Rigips-Platten zuschneiden ) usw. arbeite ich ausschließlich mit der Säge. Ich habe bei einem Freund die Säge mit einer De-Walt Kabel Säbelsäge verglichen, die Leistungsunterschiede zwischen Akku und Kabel sind zwar vorhanden, jedoch bevorzuge ich die Akku Variante.

Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt

Garantie kann wie angesprochen um 2 Jahre verlängert werden. 3 Jahre sind damit ein guter Wert. Die Verpackung, sprich der Koffer, wird je nach Land neu beklebt.

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis

Für knapp 250 Euro erhält man eine solide verarbeitende Säbelsäge mit 2 Akkus nebst Schnellladegerät. Die Ladezeit ist mit 40 Minuten durchschnittlich. Für den Preis ist das Gerät durchaus Empfehlenswert und eine Erleichterung bei jeder Renovierung / Sanierung. Im Sommer findet die Säge sicherlich weitere Anwendungsbereiche im freien bei der Gartenpflege.

Testergebnis: 7 Punkte

Ausgefallen?

nein

Besondere Kritikpunkte

Die Späne bleiben in der Maschine liegen, dies führt häufig zum Verschmutzen des Koffers. Das Ladegerät wirkt billig.

Positiv aufgefallen

hohe Schnittleistung, ausreichend Leistung, sauber verarbeitet. Ein Vergleichsgerät fehlt mir, allerdings teste ich gern im Einsatz, hier ist mir nix negatives aufgefallen.

Verbesserungsvorschläge

s.Kritikpunkte

Mein Testurteil

Für den Preis ein empfehlenswertes Gerät, das eine ideale Ergänzung darstellt. Gerade bei den Aufgaben die ich erledigen musste, war die Säge eine große Hilfe. Durch die Vielzahl von Blättern kann für jede Situation die Maschine schnell umgerüstet werden
Mein Testergebnis


Ausstattung: 6 Punkte 25 %
Handhabung: 6 Punkte 25 %
Leistung: 7 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 7 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 6,5 Punkte
Ausgezeichnet ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱


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