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 Betreff des Beitrags: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Besuch
BeitragVerfasst: 9. Dez 2011, 15:54 
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Über die Werkstatt auf dem Bauernhof berichtet die Österreichische BauernZeitung.

Siehe: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Besuch

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 3. Mai 2012, 21:51 
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An unseren höheren Schulen für Landwirtschaft (z.B. Grabnerhof) die ja auch mit Matura abschließen lernt man viel über die Instandhaltung, viele Nebenerwerbsbauern kommen auch z.B. aus dem Mechanikergewerbe.

Gibts solche "Bauernschulen" überhaupt in Deutschland?

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 22:52 
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Zitat:
Gibts solche "Bauernschulen" überhaupt in Deutschland?
Matura entspricht ja wohl dem Abitur. Und in D gibt es tatsächlich "Agrarwissenschaftliche Gymnasien", die zu einem Fachabitur führen. Welchen Einschränkungen dieses Fachabitur derzeit unterliegt, weiß ich allerdings nicht.
Von diesen Schulen gibt es überraschend viele - wahrscheinlich zu viele gemessen am realen Bedarf. Ebenso wie es meiner Ansicht nach zu viele Studienplätze an landwirtschaftlichen Hochschulen gibt, die meist geradewegs in die Arbeitslosigkeit führen. Wer kann schon einen diplomierten Landwirt bezahlen?
Für einen Hoferben ist das sicher eine sehr prima Sache. Aber wer sich hinterher irgendwo verdingen muß....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 23:03 
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Bei uns absolvieren viele die einen Hof haben ihre Ausbildung dort, man muss als Bauer heut ja genauso was von Buchhaltung als auch vom Mechanikertum verstehen. Wenn dann noch "Urlaub am Bauernhof" dazukommt ist auch die Gastronomie von Vorteil. Auch vor der Lehre machen das einige weil sie einfach mal mehr kennen lernend und dann noch immer den Beruf wählen können.

klassisch hat geschrieben:
Ebenso wie es meiner Ansicht nach zu viele Studienplätze an landwirtschaftlichen Hochschulen gibt, die meist geradewegs in die Arbeitslosigkeit führen.

Da fällt mir spontan nur die Boku (Universität für Bodenkultur) in Wien ein, da die aber ein sehr weit gefächertes Spektrum haben hält sich das in Grenzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 23:10 
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Ja, der Bauernberuf ist einem ständigen Wandel unterworfen.
Da gibt es das Kerngeschäft Ackerbau oder Viehzucht. Ständig ändernde Kulturen mit Spezialanforderunngen.
Dann viel Betriebswirtschaft, viel Technik -liegt aber nicht jedem- Hofladen, Direktmarketing, Gastronomie, Hotellerie, Biosprit, Biogas, Solaranlagenbetrieb, Windenergiebetrieb. Alle paar Jahre ist etwas anderes angesagt...
Kein Wunder, daß hin und wieder eine Biogas-Anlage in die Luft fliegt. So viele unterschiedliche Berufe kann kaum ein Mensch in seinem Leben fachgerecht ausüben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 10:08 
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Hallo,
und wenn der 180.000 Euro Schlepper auf dem Feld nicht mehr auf den Joystick reagiert dann kommt der Service aufs Feld, wie das heute so mit der Elektronik ist.

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ich liege lieber grob richtig als exakt falsch (F. J. Strauß)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 10:13 
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Das hat bei uns so gut wie keiner. Genau 2 Bauern haben einen großen Fendt, deren Mähwerke sind aber so breit dass sie oft nicht dem Gelände folgen können und man eigentlich fragen müsste ob es nicht möglich wär da nachzumähen... naja "haben wollen" und nicht brauchen eben.

Bei uns sind immer noch "Steyr" und "Lindner" die gebräuchlichsten Traktormarken, im Gebirge gibts auch noch viele Maschinen von Reform.

Sicher hast du Recht, bei den wirklich großen ist es so, die haben aber in der Regel weder Zeit noch Geld sich selbst mit solchen Sachen zu beschäftigen. Wenn der Mähdrescher im Morgengrauen die Arbeit anfängt und bis in die Nacht fährt dann bitte ohne Stehzeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 10:19 
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Alfred hat geschrieben:
und wenn der 180.000 Euro Schlepper auf dem Feld nicht mehr auf den Joystick reagiert dann kommt der Service aufs Feld, wie das heute so mit der Elektronik ist.

Geht das noch nicht online? Fernwartung übers Internet :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 10:33 
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"Mein neuer Traktor hat Windows 7 und 6GB RAM!!!"
"Meiner nur Windows 98...."

:mrgreen:

Beim Traktor handelt es sich dann doch eher um einen "Hardwarefehler" den die Software aber bemerkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Werkzeug am eigenen Hof erspart manchen Werkstatt-Be
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 08:08 
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Alfred hat geschrieben:
wenn der 180.000 Euro Schlepper auf dem Feld nicht mehr auf den Joystick reagiert dann kommt der Service aufs Feld, wie das heute so mit der Elektronik ist.


Selbst schon so erlebt.
Ist ähnlich wie bei modernen Autos: Es gibt immer mehr elektronische Komponenten und Helferlein an den Schleppern, die das Arbeiten zwar einfacher und komfortabler machen, aber im Fehlerfall ist man dann fast immer auf fremde Hilfe angewiesen...


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