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 Betreff des Beitrags: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 15. Jun 2012, 21:11 
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Mit der Stichsäge PST 650 bietet Bosch ein neues Einstiegsmodell für Heimwerker an. Die Maschine ist rund 20 Prozent kleiner und 300 Gramm leichter als das Vorgängergerät und besonders handlich. Zum Ein­satz kommen soll die PST 650 vor allem bei einfachen Sägearbeiten in Holz, Me­tall oder Aluminium.

Siehe: Bosch Stichsäge PST 650

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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 15. Jun 2012, 21:43 
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Ohne Pendelhub... über 60mm Schnitttiefe in Holz bei 500W Leistung...

Applaus für Bosch grün, sie haben es geschafft Werkzeug zu bauen das ich eigentlich den 19€-Billigdingern auch nicht mehr vorziehen würd.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 18:50 
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Hi,

Raubsau hat geschrieben:
Ohne Pendelhub... über 60mm Schnitttiefe in Holz bei 500W Leistung...


Pendelhub wird m.M. sowieso überbewertet, wo soll das Problem bei der Schnitt-Tiefe sein ?

Finde eigentlich gut, daß Bosch auch wieder in Richtung klein&handlich geht.
Wer braucht schon wirklich diese Brocken von Stichsägen ?

Gruß, Glatisant


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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 19:05 
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Wie du vielleicht weißt hab ich eine GST 60 PE - Leistung und Schnitttiefe vergleichbar, gebaut wie n Panzer, 20 Jahre alt.

Will man damit mit ausgeschaltetem Pendelhub 50mm Fichte sägen wirds zäh, sehr zäh, das Blatt wird unnötig warm...Ich sag jetzt nicht dass sie es nicht schafft, Spaß machts aber keinen mehr.

Du weißt ich bin kein Freund der fast 3kg schweren Sägen mit über 700W Leistung aber das Ding ist für mich Spielzeug. Dass Bosch so auf den Billigmarkt geht... tja, anscheinend gibts da noch Kohle zu holen. Richtig schwer ist ja die größere PST 800 PEL die ich mal hatte auch nicht, im Gegenteil. Aber mit der wars schon nicht mehr ganz so einfach 40er Bohlen zu sägen (wurden Zierelemente für den Stall eines bekannten) und das trotz Pendelhub. Lieber würde ich meinen alten, blauen Panzer diesem Grünling vorziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 19:11 
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Naja - für den klassischen Baumarktkunden, der eine Stichsäge genau 20 Minuten im Jahr braucht wird sie wohl ausreichen. Und weil sie die restliche Zeit im Keller rumliegt hält sie dann auch 20 Jahre - oder länger.

Und da sag noch einer, Markenware ist teuer :mrgreen: :mrgreen:

Ganz abgesehen davon: Hätte ich an meiner Stiche keinen Pendelhub - er würde mir nicht großartig fehlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 20:19 
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Hi,

Raubsau hat geschrieben:
Will man damit mit ausgeschaltetem Pendelhub 50mm Fichte sägen wirds zäh, sehr zäh, das Blatt wird unnötig warm...Ich sag jetzt nicht dass sie es nicht schafft, Spaß machts aber keinen mehr.



hmm - hatte ich ja schonmal gepostet : klick

... ist 40mm Fichte - gesägt mit meiner alten, grünen Bosch. Diese besitzt nicht 500W, sondern sogar nur 270W.
Vor einiger Zeit mußte ich vor Ort eine 40mm-Werkbankplatte aus Buche kürzen - ging auch prima.
'Zäh' war der ca. 70cm lange Sägeschnitt in 60mm-Fichte - mit der der Maserung (Ausklinkung Kantholz), aber wann macht man sowas ?
Mein Vater hat seinerzeit beim Hausbau die anfallenden Arbeiten mit dieser 350W-AEG erledigt klick - auch natürlich ohne Pendelhub (45mm Schnitttiefe steht drauf).

Fein gibt bei der 450W-Stichsäge, ohne Pendelhub, ebenso 60mm in Weichholz an :
http://www.fein.de/de_de/saegen-und-fra ... 638-09486/


Aber egal mit was die bei Bosch da werben - hauptsächlich werden die meisten Nutzer Holz um die 20-30mm und dünner damit sägen - und da ist die Säge mit 500W locker ausreichend.
Mal kann man dann auch 65mm sägen.
Im Gegenzug ist die Maschine leichter und handlicher - und das Werbebild ist daher gar nicht so praxisfremd : wo die Frau ein paar Bögen in der Leimholzplatte aussägt.
Das sind doch eher die typischen Anwendungen, die man mit einer Stichsäge erledigt - und sowas geht auch mit 300W ohne Schwierigkeiten.
Wichtig sind gute, zur Aufgabe passende, scharfe Sägeblätter.

Gruß, Glatisant


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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 20:32 
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Das gleiche in grü... äh blau:

Einhell BT-JS 650

Mich stört an sich nicht die Säge - ich muss sie mir ja nicht kaufen sondern der Markt auf den sich Bosch grün damit begibt.

Früher war Bosch grün was feines, siehe deinen Schrauber oder die Stichsäge. Für damalige Verhältnisse gut - aber heut?

Von Bosch erwarte ich mir einfach mehr als Werkzeug für die Wühlkiste. Der Sägeblattwechsel passt mir gar nicht - lieber hätt ich den Schlüssel zurück. Die Verletzungsgefahr ist nicht klein wenn das Blatt nicht gleich rauswill was bei meiner PST 800 die ja das gleiche System nutzt öfters der Fall war. Dann ist das Blatt vielleicht noch ein bisschen heiß - glaubst du eine Frau die ohnehin nicht so mit Werkzeug vertraut ist wird die Maschine gern wieder anfassen?

Ich habe ja die Sägestation von Bosch getestet - die Herrschaften die sie besaßen waren ziemlich genau die Zielgruppe. Nachher gings um den Umbau einer Kinderwiege aus dem Möbelhaus. Nichts großartiges - Figuren aus Holz aussägen, anschrauben, bemalen. Erst hat die Dame mit einer ähnlichen Säge geschnitten, dann hab ich ihr meinen blauen "Prügel" in die Hand gedrückt mit dem sie definitiv besser zurecht kam und das trotz kleiner Frauenhände und "Angst" vor Elektrowerkzeug.

Ich bin einfach für ein gewisses Mindestmaß an Säge - auch für den Anfänger und da würde ich persönlich lieber die blaue Einhell kaufen anstatt der Bosch, einfach wegen der Erfahrungen die ich mit der PST 800 mit (!) Pendelhub gemacht habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 23:50 
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Hi,

Bosch versucht m.M. nach die grünen Geräte etwas oberhalb von Einhell&Co zu positionieren.
'Früher' gab es diese günstigen Anbieter in der Form nicht, daher auch keine Positionierung.

Zudem muß man auch den Service sehen, der hinter einem Gerät steht.

Beispiel : das Gehäuse kostet bei der Bosch komplett €10,71 inkl. Steuer ... bei der Einhell € 17,04 | Anker praktisch gleich teuer, Stator bei Einhell doppelt so teuer | die Fußplatte ist in der ET-Zeichnung der Einhell zwar aufgeführt, aber nicht in der Preisliste ... dafür ist der Schalter günstiger.
Allerdings fehlt in der Liste auch das was bei Bosch 'Lagerbrücke' genannt wird.
Wenn man Teile wie die Fußplatte und die Lagerbrücke nicht als Ersatzteil bekommen kann, dann darf man so eine Maschine lediglich für die Zeit der Garantie kaufen. Alles darüber hinaus ist 'Bonus'.
Bei Bosch hingegen kann man lange Jahre noch mit Ersatzteilversorgung rechnen - oft findet sich auch ein Händler ganz in der Nähe.

Dazu kommt das Gewicht - bei der Einhell steht 2,2kg netto, damit wiegt sie gut 37% mehr

Bzgl. Sägeblattklemmung finde ich das alte Boschsystem, mit der von oben drückenden Schraube, auch noch immer die beste Lösung.
Allerdings würde ich dennoch lieber das Bosch-SDS wählen, statt der Klemmung mit zwei Schrauben wie bei der Einhell.

Gruß, Glatisant


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 Betreff des Beitrags: Re: Bosch Stichsäge PST 650
BeitragVerfasst: 17. Jun 2012, 00:27 
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Glatisant hat geschrieben:
Allerdings würde ich dennoch lieber das Bosch-SDS wählen, statt der Klemmung mit zwei Schrauben wie bei der Einhell.


Theoretisch ja. Wie gesagt, das Ding kann aber ganz schön haken - was passiert bzw. passieren kann wenn man ein grobes Blatt rausnehmen will brauch ich dir ja nicht zu sagen.

Was solls, einig werden wir uns ja ohnehin wohl nicht. Ich bleib aber dabei - für mich zu wenig "Säge" um sie auch einem Anfänger in die Hand zu drücken.

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