Neue Schlagbohrmaschinen-Generation von Bosch

04.03.2016

Bosch reduziert das Verletzungsrisiko beim Bohren

Der neue „Drill Assistant“ von Bosch ist Tiefenanschlag und Staubbox in einem.
Die UniversalImpact 800 und die MaxImpact 900 sind die leistungs- stärksten Geräte der neuen Schlagbohrmaschinen-Generation von Bosch.
Die kleineren EasyImpact-Maschinen werden erst 2017 eingeführt. Fotos: Bosch

Auch bei Schlagbohrmaschinen setzt Bosch auf innovative Technik und hat in die neuen Geräte Sensoren integriert, die das Verletzungsrisiko durch einen Rückschlag reduzieren können.

Der Sensor erkennt ein plötzliches Blockieren während des Arbeitsvorgangs – etwa durch Verkanten in Metall oder einen harten Gegenstand in Holz oder Mauerwerk. Der Motor schaltet dann innerhalb eines Sekundenbruchteils ab. Dieser Vorgang minimiert so ein unerwünschtes und gefährliches Weiterdrehen der Schlagbohrmaschine.

Gleich zwei neue Geräte stattet Bosch mit diesem intelligenten System aus, das der Hersteller „Kickback Control“ nennt. Die neue UniversalImpact 800 und die MaxImpact 900. Sie sind mit 800 und 900 Watt die leistungsstärksten Schlagbohrmaschinen der neuen Bosch-Generation.

Zusätzlich führt Bosch die besonders kleinen und handlichen Modelle EasyImpact 550 und Easyimpact 570 sowie UniversalImpact 700 ein. Sie sollen jetzt dank verbessertem Schlagwerk mindestens 20 Prozent schneller als die Vorgänger bohren.

Die Schlagbohrmaschinen Universalimpact 800 und MaxImpact 900 sollen ab Oktober 2016 zu Preisen von knapp 100 bzw. 150 Euro erhältlich sein. Die kleineren Modelle der Baureihe folgen erst 2017.

Mit dem neuen „Drill Assistant“ will Bosch Heimwerkern das Bohren erleichtern. Es handelt sich um einen Tiefenanschlag und eine Staubbox in einem. Zum Festlegen der exakten Bohrtiefe legt man am Schaft seiner Aluschiene die gewünschte Schraube oder den Dübel ein und zieht den roten Verschlussring nach hinten. Damit hat man die benötigte Tiefe definiert. Drückt man den „Drill Assistant“ nun zum Bohren an die vorgesehene Stelle, wird das Bohrloch exakt so tief wie die Schraube oder der Dübel lang sind. Gleichzeitig fängt die integrierte Staubbox den Bohrstaub dort auf, wo er entsteht und sorgt so für sauberes, gesundheitsschonendes Arbeiten.Ob es auch an der Decke funktioniert, ließ sich bisher nicht ausprobieren. Der „Drill Assistant“ ist passend zu den neuen Geräten in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich und auch mit den Vorgängermodellen verwendbar. Der Preis liegt bei knapp 25 Euro.

- - - Anzeige - - -
- - - Anzeigen - - -
- - - Anzeige - - -