Test Akku-Bohrschrauber und Schlagbohrmaschinen

22.04.2010

Billige Geräte taugen nichts

Mai-Heft von Stiftung Warentest
Fürs Mai-Heft von test wurden billige Schlagbohrmaschinen und Akku-Bohrer getestet.

Wer Billigwerkzeug zum Bohren kauft, spart an der falschen Stelle. Im Test von billigen Bohrmaschinen und Akku-Bohrschraubern aus dem Baumarkt ist jedes zweite Gerät „mangelhaft“. Bei drei getesteten Bohrschraubern von Basic, Bonus und Budget besteht sogar Brandgefahr – ihre Akkus und Ladegeräte können bei einem Kurzschluss in Flammen aufgehen. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test.

Die Schlagbohrmaschinen von CMI und Basic enthielten erhöhte Konzentrationen von gesundheitsschädlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Auch die Leistung der meisten Maschinen überzeugte nicht: Drei von fünf Schlagbohrmaschinen sind so schwach, dass sie als solche kaum zu gebrauchen sind. Bei der Basic von Einhell brach im Dauertest das Getriebe.

Im Dauertest hatten die Akku-Bohrschrauber zwar keine Probleme, doch das führt im Zweifel nur zu Dauerfrust: Auch hier sind die meisten Geräte zu schwach für anspruchsvolle Aufgaben. Zudem sind die Akkus sehr schnell leer und müssen dann drei bis sieben Stunden aufgeladen werden.

Getestet wurden folgende Produkte (Testergebnis in Klammern):

Schlagbohrmaschinen: Basic B-SB 500 E (4,9), CMI C-SB 800 E (4,7), Ergotools Pattfield B-SB 550 E (4,7), OK ED-E 710 MX (2,8), Skil 6280 (4,0).

Akku-Bohrschrauber: Bavaria by Einhell BCD 14,4 Li (3,0), Bonus ABS 18 VE (5,0), Budget BAS 18 V2 (5,0), Ergotools Pattfield EAS 10,8 Li (3,2), Meister Basic BAS 180 (5,0).

Fazit des Tests: Wer öfter bohren oder schrauben muss, sollte höherwertige Maschinen kaufen. Die Billigwerkzeuge eignen sich – wenn überhaupt – nur für leichte Gelegenheitsarbeiten.

Der ausführliche Test ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/bohrer veröffentlicht. Dort können Sie alle Testergebnisse für 2,50 Euro downloaden.