C. & E. Fein wird 140

25.11.2007

Fein - der Erfinder des Elektrowerkzeugs wird 140

Die neue Fein-Zentrale in Schwäbisch Gmünd-Bargau.
Die Fein-Geschäftsfüher Richard E. Geitner (Vorsitz) und Klaus Wartlik im Foyer des neuen Vertriebs- und Verwaltungszentrum.
Fein präsentiert Markenkernwerte zum Anfassen.
Fein-Elektrowerkzeuge werden in Schwäbisch Gmünd-Bargau montiert.
Im neuen Schulungszentrum können Fein-Werkzeuge praxisnah eingesetzt werden. Fotos: Fein

140 Jahre nach der Gründung bündelt der schwäbische Elektrowerkzeug­hersteller Fein alle Unternehmens­bereiche im Schwäbisch Gmünder Teilort Bargau. Allein in die neue Unternehmenszentrale wurden über elf Millionen Euro investiert. Auf rund 7.700 Quadratmetern haben Forschung und Entwicklung, Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Schulung jetzt kurze Wege und den direkten Kontakt zur Fertigung. Die Montagefläche wurde von 1.800 auf 2.700 Quadratmeter erweitert. Der Umzug der Mitarbeiter von den bisherigen Standorten Stuttgart und Genkingen wurde im Juli 2007 abgeschlossen.

570 von 840 Mitarbeitern der internationalen Fein Gruppe arbeiten aktuell am zentralen Sitz und Produktionsstandort Schwäbisch Gmünd. Zur Gruppe gehören neben der C. & E. Fein GmbH mit 14 Vertriebstöchtern auch der dänische Hersteller von Bandschleifmaschinen Grit S/A und die gerade neu gegründete C. & E. Fein Service GmbH. Im Zuge der weiteren Internationalisierung werden in diesem Jahr noch die Vertriebstöchter Fein Russia und Fein Asia gegründet, welche Anfang 2008 den Geschäftsbetrieb aufnehmen werden.

Erfindertradition und Rekordabsatz

1895 wurde von Fein die erste elektrische Handbohrmaschine und damit das erste Elektrowerkzeug der Welt erfunden. Heute greifen Profis in Handwerk und Industrie in 45 Ländern immer häufiger nach den Elektrowerkzeugen aus der schwäbischen Elektrowerkzeugmanufaktur. Der Umsatz des Unternehmens steigt im laufenden Jahr um mehr als 20 Prozent. Auch in Deutschland wächst der Absatz zweistellig.

Nischenspezialist

Fein entwickelt Anwendungslösungen für die Bereiche Metall, Ausbau und Automobil. Ein Elektrowerkzeug aus Schwäbisch Gmünd und sein Zubehör werden für hochpräzises Arbeiten im Dauereinsatz und genau definierte Anwendungen entwickelt. Im Marktsegment Metall sind dies zum Beispiel extrem robuste Hochfrequenz-Winkelschleifer, die auch bei extremen Anwendungen in Gießereien oder im Schiffsbau im Mehrschichtbetrieb zum Einsatz kommen, oder Kernbohrmaschinen, die im Stahlskelettbau, Brückenbau - bis hin zu 65 Millimeter Bohrdurchmessern - eingesetzt werden.

Im Bereich Ausbau bietet Fein Lösungen für „beschädigungs- und staubfreies“ Auswechseln von Fensterzagen bei der Gebäuderenovierung oder für das Entfernen von Fliesenfugen, so dass beschädigte Fliesen einzeln herausgelöst werden können. Für die Automobilendmontage entwickelt Fein Systemlösungen für präzise Serienverschraubungen, für die Servicewerkstatt Maschinen zum sicheren und schnellen Ausglasen von verklebten Fahrzeugscheiben. Der Hersteller verfügt heute über 800 aktive Schutzrechte, darunter 500 Patente und Patentanmeldungen. Die wichtigsten Fein-Erfindungen.

Ein Interview zur wirtschaftlichen Standortbestimmung und der Zukunft des 140 Jahre jungen Unternehmens mit Richard E. Geitner, Vorsitzender der Fein-Geschäftsführung, finden Sie hier: Feine Zukunft

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