Hilti Jahresbericht 2005

Hilti macht mehr Umsatz und Gewinn

Die Hilti-Gruppe hat den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 3,3 auf 3,6 Milliarden CHF (Schweizer Franken) gesteigert. Der Reingewinn stieg sogar um 15 Prozent auf 284 Millionen CHF.

Hilti konnte seine Marktposition im letzten Jahr weiter ausbauen.. Der Umsatz stieg im Jahr 2005 in lokalen Währungen um 9 Prozent, in Schweizer Franken übertraf er mit 3,6 Milliarden den Vorjahreswert um 10 Prozent. Dieses weltweite Umsatzwachstum erzielte die Hilti-Gruppe primär durch die erfolgreiche Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen und den gezielten Ausbau von Direktvertriebskapazitäten. Die seit April anhaltende Erholung der Bauindustrie wirkte sich ebenfalls positiv aus.

Das Wachstum der Hilti-Gruppe ist geografisch breit abgestützt. Alle Regionen haben substanziell zur Umsatzsteigerung beigetragen. Europa/Afrika, die traditionell stärkste Region im Hilti-Konzern, erzielte ein Wachstum von 9 Prozent und steuerte zum Gesamtumsatz 66 Prozent (2004: 67 Prozent) bei. Überdurchschnittliches Wachstum wurde in den auf den Umsatz bezogen kleineren Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika mit 14 respektive 28 Prozent erzielt. Die Region Nordamerika steigerte den Umsatz um 11 Prozent. Ihr Umsatzanteil beträgt wie im Vorjahr 21 Prozent.

Der Finanzbericht der Hilti-Gruppe wurde erstmals für das Jahr 2005 nach den International Financial Reporting Standards erstellt. Die wesentlichste Auswirkung der Umstellung vom früheren Rechnungslegungsstandard (Swiss GAAP FER) auf IFRS ist die Kapitalisierung des Aufwands für die Neuproduktentwicklung, wodurch es zu einer Erhöhung des Eigenkapitals und des Reingewinns kommt. Aufgrund des Wechsels zu IFRS zeigt die Erfolgsrechnung der Hilti-Gruppe gewisse Änderungen in der Darstellung gegenüber der Erfolgsrechnung des Vorjahres. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden die Ergebnisse 2004 neu dargestellt. Das Betriebsergebnis, das neu ohne Einfluss aus operativen Währungsab-sicherungsergebnissen sowie Kursgewinnen und -verlusten gezeigt wird, hat sich um 17 Prozent von 276 Millionen CHF auf 322 Millionen CHF erhöht. Das neu dargestellte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) steigerte sich um 13 Prozent von 343 Millionen CHF 2004 auf 389 Millionen CHF 2005. Die Ebit-Marge stieg dadurch von 10,4 Prozent 2004 auf 10,7 Prozent 2005, der Reingewinn um 15 Prozent von 246 auf 284 Millionen CHF.

Diese deutliche Verbesserung des Ebit und des Reingewinns ist vor allem auf das gesteigerte Umsatzvolumen sowie auf weitere Produktivitätssteigerungen in allen wesentlichen Geschäftsprozessen der Gruppe zurückzuführen. Negative Währungseinflüsse, die sich inklusive Währungsabsicherungseffekte auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen, konnten dadurch mehr als kompensiert werden.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten nahmen im Berichtsjahr um 8 Prozent auf 151 Millionen CHF (2004: 140 Millionen CHF) zu. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden wuchs aufgrund des gezielten Ausbaus von Vertriebskapazitäten von 15.120 auf 16.050 an. Die Eigenkapitalquote beträgt 55 Prozent (2004: 53 Prozent).

Stimmt die Generalversammlung der Hilti Aktiengesellschaft am 17. März 2006 dem Antrag des Verwaltungsrats zu, wird die Dividende pro Aktie auf 365 CHF (2004: 280 CHF) und pro Partizipationsschein auf 36,50 CHF (2004: 28,00 CHF) festgelegt.

Pius Baschera, Vorsitzender der Konzernleitung: „Wir sind wiederum aus eigener Kraft nachhaltig profitabel gewachsen und haben ein erfreuliches Ergebnis erzielt. Die Hilti-Gruppe wird alles daran setzen, auch im Jahr 2006 erfolgreich zu sein. Wir haben verstärkt in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert und werden dadurch auch in Zukunft den Anteil neuer Produkte am Gesamtumsatz konstant hochhalten. Mit unserem Anfang Januar 2006 eingeführten Servicepaket ’Hilti Lifetime Service’ zeigen wir erneut, dass wir unsere Kunden auch mit innovativen Dienstleistungen begeistern.“

Michael Hilti, Präsident des Verwaltungsrats: „Die Hilti-Gruppe investiert viel Zeit und Geld in die Personalentwicklung – dies zahlt sich aus. Dass wir auch 2005 das Konzernergebnis wiederum deutlich steigern konnten, ist das Verdienst von unternehmerisch denkenden und handelnden Mitarbeitenden.“

Sofern keine weltpolitischen Krisen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen massiv negativ beeinflussen und keine Verschlechterung der Währungsrelationen eintrifft, rechnet die Hilti-Gruppe für das Jahr 2006 mit einer Fortsetzung des guten Umsatzwachstums und einer weiteren Steigerung des Konzernergebnisses.

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