Verkauf von Flex-Elektrowerkzeuge

20.07.2004

Flex geht an Black & Decker

Der zur amerikanischen Pentair-Gruppe gehörende deutsche Elektrowerkzeug-Hersteller Flex wird an Black & Decker verkauft.

Am 19. Juli 2004 gab die amerikanische Pentair Incorporation den Verkauf ihrer Elektrowerkzeugsparte an Black & Decker bekannt. Der Verkaufspreis soll 775 Millionen US-Dollar betragen.

Zu Pentair gehörten die Werkzeugmarken Flex-tools, Porter-Cable, Delta, DeVilbiss Air Power, Oldham Saw. Insgesamt beschäftigt die Gruppe weltweit 4.200 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug im letzten Jahr 1,08 Milliarden US-Dollar.

Nach Angaben von Pentair soll der Verkauf im Laufe des Jahres abgewickelt werden. Noch ist allerdings die Zustimmung der Kartellbehörde erforderlich. Black & Decker würde durch den Deal mit großem Abstand zum weltweit größten Elektrowerkzeug-Hersteller werden. Zur Zeit liegt das amerikanische Unternehmen knapp vor Bosch (Umsatz 2003: 2,4 Milliarden Euro).

Black & Decker ist ein amerikanischer Konzern mit Sitz in Towson, Maryland, USA. Etwa 70 Prozent des Konzernumsatzes erzielt Black & Decker mit Elektrowerkzeugen. Der Gesamtumsatz der Elektrowerkzeugsparte betrug im letzten Jahr mehr als 3,1 Milliarden US-Dollar. In Deutschland ist Black & Decker vor allem mit den überwiegend in China hergestellten Black & Decker Heimwerker-Maschinen und Gartengeräten sowie mit DeWalt-Profiwerkzeugen vertreten. Produktionsstandorte für DeWalt-Maschinen sind England, Tschechien, Italien, USA, Mexico. Die einzige deutsche Produktionsstätte im hessischen Limburg hat Black & Decker schon vor einigen Jahren geschlossen.

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