Bosch Prio

20.10.2004

Multischleifer mit Lithiumionen-Akku

Nach dem Ixo bringt Bosch mit dem handlichen Multischleifer Prio jetzt das zweite Akkuwerkzeug mit Lithiumionen-Akku.

„Prio“ heißt der weltweit erste Multischleifer mit Lithiumionen-Akku: Das handliche Gerät von Bosch schleift Fenster- und Türrahmen, Treppengeländer, Regale und Kommoden. Ob auf der Leiter im Keller oder draußen auf der Terrasse: Nirgends ist mehr ein lästiges Kabel im Weg. Kurz, der kleine Prio ist in Haus und Garten eine große Hilfe. Wegen seiner kleinen Abmessungen (Höhe und maximale Breite jeweils zehn Zentimeter, Länge 17,7 Zentimeter) eignet er sich auch gut für Zwischen- und Hohlräume. Er entfernt Lacke oder Flugrost, beseitigt Kalk- und Wasserränder von Terrakotta-Töpfen sowie Fensterbrettern und poliert mit passendem Zubehör sogar beschlagenes Silber oder Kupfer.




Fotos: Bosch

Seine Energie bezieht "Prio" aus einem eingebauten Lithium­ionen-Akku. Solche Akkus sind von Laptops oder Handys bekannt; sie sind bei gleicher Leistung kleiner und leichter als herkömmliche Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus. Dadurch wiegt der Prio nur knapp 700 Gramm. Da sich der Akku kaum von selbst entlädt, bringt der Prio sogar dann volle Leistung, wenn er ein Jahr lang unbenutzt in der Schublade gelegen hat. Und: Bei Lithiumionen-Akkus gibt es keinen Memory-Effekt, der die nutzbare Kapazität verringert.

Der sehr handliche Prio ähnelt in seiner Form den früher benutzten Schleifklötzen und arbeitet mit 7,2 Volt Akkuspannung. Eine Ladezustands-Anzeige informiert rechtzeitig darüber, wann der Akku wieder aufgeladen werden muss. Sie hat drei Leuchtdioden (LED): eine in Rot und zwei in Grün. Wenn beide grünen LED leuchten, ist der Akku gut geladen. Erlischt die äußere grüne LED, signalisiert das eine verbleibende Akkuenergie von etwa 50 Prozent. Bei 25 Prozent erlischt auch die mittlere grüne LED, es leuchtet nur noch die rote. Sobald diese zu blinken beginnt, möchte der Prio geladen werden. Beim Ladevorgang informieren die LED entsprechend. Mit dem neuen Schnell-Lader von Bosch ist der Multischleifer in einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen. Eine Akku-Ladung reicht aus, um eine kleine Holzkommode oder eine Tischplatte anzuschleifen. Übrigens: Die Ladestation bietet in drei Fächern viel Platz zum Lagern von Schleifpapier.

Der neue Akkuschleifer hat eine große Soft-Grip-Zone, die vibrations- und ermüdungsarmes Arbeiten erlaubt. Der Prio kann ebenso mit einer oder mit zwei Händen geführt werden. Das erleichtert das so genannte Über-Kopf-Schleifen, etwa in schwer zugänglichen Ecken oder an Unterseiten von Tischplatten. An der Geräterückseite ist ein Anschluss für einen Staubsauger angebracht. Eine integrierte Staubabsaugung mit eigenem Staubbehälter gibt es aber nicht.

Die Schleifplatte des Akkugeräts besteht aus zwei Teilen. Der hintere Teil ist fest, die deltaförmige Schleifplattenspitze drehbar angebracht. Ist die vordere Ecke des Schleifpapiers abgenutzt, kann der Anwender die Schleifplattenspitze samt dem Schleifpapier drehen oder das Schleifpapier alleine abnehmen und neu mittels Mikroklett fixieren. In beiden Fällen werden alle drei Ecken des Schleifpapiers genutzt und gleichmäßig verbraucht, was die Standzeit verdreifacht. Das neue Mikroklettsystem verfügt über eine 50 Prozent längere Lebensdauer als bisher bekannte Klettsysteme.

Die Weltneuheit Prio von Bosch ist ab Oktober 2004 zum Preis von 79,99 Euro (inkl. MwSt.) im Handel erhältlich. Im Preis inbegriffen ist eine Ladestation mit drei Staufächern für Schleifpapier, jeweils ein Schleifpapier für Farbe und Holz sowie ein Reinigungsvlies.

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