Lidl-Handschleifer im Test

27.11.2010

Ein kleiner Dreckspatz

Der Discounter Lidl bietet aktuell einen Handschleifer für 15,99 Euro an. Dabei handelt es sich um einen kleinen Deltaschleifer mit 160 Watt Leistungsaufnahme. Die Stiftung Warentest hat das Gerät einem Kurztest unterzogen.

Die Tester bezeichnen das Gerät als „Staubschleuder“, denn die integrierte Staubabsaugung ist so wirkungslos, dass der meiste Staub in der Umgebung verteilt wird und der Staubauffang­behälter praktisch leer bleibt.

Auch die geringe Schleifleistung der Maschine bemängeln die Tester. Besonders mühsam sei es, Holz von mehreren Schichten Lack zu befreien. Für große Flächen eignet sich der kleine Schleifer nicht. Auch wenn die Maschine gut in der Hand liegt, stören nach längerem Gebrauch die hohen Vibrationen am Griff.

Kritisiert wurde auch, dass für die bügeleisenförmige Schleifplatte beson­dere Schleifblätter erforderlich sind, die es nicht im Baumarkt gibt. Lidl bietet sie zwar aktuell auch für 2,99 Euro (30 Blatt) an. Wer die Schleif­blätter später beim Importeuer nachbestellen will, muss 10 Euro für 40 Blatt bezahlen.

Immerhin überstand das Testgerät den 50-Stunden-Dauertest ohne Schaden. Giftige Weichmacher und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK, sind bei dem Handschleifer kein Thema. Positiv: Das Billiggerät hat ein vier Meter langes Netzkabel.

Stiftung Warentest: Handschleifer von Lidl

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