Bosch-Elektrowerkzeuge in Deutschland 2013

04.05.2014

Bosch wieder Marktführer in Deutschland

Der Bohrhammer GBH 5-40 DCE Professional gehört zu den erfolgreichsten Bosch-Innovationen der letzten Jahre.
Das Multifunktionswerkzeug PMF 180 E steht ebenfalls auf der Innovationsliste von Bosch.
Das Power4All-System mit 18 Volt ist eine umfangreiche Akkugeräte-Familie für Heimwerker.
Die Akku-Handkreissäge PKS 18 L ist noch im Power4All-System.
Die Multisäge PST 10,8 LI kann vorwärts und rückwärts sägen.
Der neue Schleifroller PRR 250 ES soll Heimwerkern viele Schleifarbeiten erleichtern. Fotos: Bosch

In Deutschland konnte Bosch seine führende Marktposition mit Elektrowerkzeugen, Messtechnik und Zubehör 2013 weiter ausbauen. In allen Geschäftsfeldern wurden Rekordabsätze erzielt und Marktanteile gewonnen: Mit vier Millionen Elektrowerkzeugen, 16 Millionen Zubehören und 300.000 Messgeräten hat das Unternehmen mehr Produkte als jemals zuvor in einem Jahr verkauft.

Der deutsche Markt für handgehaltene Elektrowerkzeuge stagnierte 2013 sowohl in der Menge als auch im Wert. Die Menge der verkauften Geräte betrug 5,3 Millionen Stück, ihr Wert 686 Millionen Euro. Bosch hingegen steigerte den Umsatz in diesem Geschäftsfeld um fünf Prozent und den Marktanteil auf 39 Prozent (Heimwerker- und Profiwerkzeuge).

Der Markt für Messgeräte wuchs um vier Prozent. Bosch konnte seinen Umsatz hier sogar um 18 Prozent steigern. Im stagnierenden Zubehörmarkt verzeichnete Bosch ein Wachstum von sieben Prozent und verbesserte den eigenen Marktanteil ebenfalls.

Trends, die den Markt bewegten

Von 2007 bis 2013 wuchs der Markt für handgehaltene Elektrowerkzeuge um insgesamt neun Prozent. Bosch konnte in derselben Zeitspanne den Umsatz um 41 Prozent erhöhen. Zu den erfolgreichen Innovationen zählten zum Beispiel Profigeräte wie der Bohrhammer GBH 5-40 DCE Professional und der Akku-Bohrschrauber GSR 10,8-2-LI Professional sowie Heimwerker-Geräte wie das Multifunktionswerkzeug PMF 180 E, die Multitalente Uneo und Uneo Maxx zum Hämmern, Bohren und Schrauben, der PSR Select mit integrierter Bit-Trommel.

Akkuwerkzeuge machen inzwischen 43 Prozent des Gesamtmarkts handgehaltener Elektrowerkzeuge in Deutschland aus. 2009 waren es noch 38 Prozent. Mit seinem umfangreichen Akkuprogramm konnte Bosch den Umsatz 2013 um zwölf Prozent steigern, während das Marktvolumen dieses Segments lediglich um zwei Prozent wuchs.

Auch am Onlinetrend konnte Bosch erfolgreich partizipieren. Der geschätzte Anteil aller Onlinekäufe im Markt für handgehaltene Elektrowerkzeuge lag 2013 bei 14 Prozent. Der Prozentsatz der durch das Internet beeinflussten Käufe liegt noch um ein Vielfaches höher. Nach Aussage von Verkaufsleiter Bernd Müller konnte Bosch den Marktanteil von 40 Prozent im Onlinegeschäft für Elektrowerkzeuge sogar noch weiter ausbauen.

Endlich wieder Marktführer bei Profiwerkzeugen

Für den gewerblichen Bereich war 2013 ein schwieriges Jahr. Der langandauernde Winter hatte zu Beginn des Jahres Baustellenstopps und damit auch Nachfragerückgänge für Elektrowerkzeuge zur Folge. Der Markt für gewerbliche Elektrowerkzeuge schrumpfte um zwei Prozent – sowohl in der Menge als auch im Wert. Die Zahl der verkauften Geräte betrug zwei Millionen Stück, ihr Wert lag bei 438 Millionen Euro. Bosch konnte sich von dieser negativen Marktentwicklung entkoppeln, den Umsatz in diesem Segment um drei Prozent steigern und den eigenen Marktanteil von 26 Prozent weiter ausbauen. Damit wurde Bosch wieder zur umsatzstärksten Marke für Profigeräte im deutschen Fachhandel und konnte Makita von der Spitze verdrängen. Die Japaner waren 2013 vor allem mit ihrem selbstgemachten Akkuchaos beschäftigt.

Anders bei Bosch. Das breite Angebot innovativer Akkuwerkzeuge kam bei den Handwerkern gut an. Während der Markt für gewerbliche Akkugeräte 2013 in Deutschland nur um ein Prozent zunahm, konnten die Leinfeldener den Umsatz in diesem Segment um acht Prozent steigern. Die wesentlichen Bausteine des Erfolgs waren nach Aussage von Bernd Müller:
• Produkt-Innovationen mit spürbarem Mehrwert für den Verwender, zum Beispiel durch erhöhten Anwenderschutz,
• das Angebot von Akku-Geräten mit 10,8 beziehungsweise 18 Volt im sogenannten „Clic & Go“-System zum Festpreis,
• die Vermarktung der Akku-Geräte über „Bosch-Akku-Spezialisten“ im Fachhandel.

Ein aktuelles Beispiel für Innovationen mit erhöhtem Mehrwert sind die Akku-Bohrschrauber GSR 14,4 und 18 VE-2-LI Professional sowie die Akku-Schlagbohrschrauber GSB 14,4 und 18 VE-2-LI Professional. Sie bieten dank „Electronic Rotation Control“, kurz ERC, besonderen Anwenderschutz: Erkennt der integrierte Sensor ein plötzliches Blockieren während des Arbeitsvorgangs – etwa durch Verkanten in Metall oder einen harten Gegenstand im Holz oder Mauerwerk – schaltet der Motor sofort ab und minimiert ein ungewünschtes Weiterdrehen des Elektrowerkzeugs. So haben Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker und Installateure ihr Gerät stets unter Kontrolle – auch bei härtesten Schraub- und Bohranwendungen. Siehe auch: Electronic Rotation Control (ERC) bei Bosch.

Umsatzsteigerung mit Heimwerker-Geräten

Weiterhin sehr beliebt sind die grünen Bosch-Werkzeuge bei Heimwerkern. Die Zahl der in Deutschland verkauften Elektrowerkzeuge für Heimwerker wuchs um zwei Prozent auf 3,3 Millionen Stück, der Wert um drei Prozent auf 248 Millionen Euro. Bosch konnte den Umsatz mit Heimwerker-Geräten der Marken Bosch und Skil dagegen um neun Prozent steigern.

Bosch ist die begehrteste Marke bei deutschen Heimwerkern. Unser Marktanteil beträgt 48 Prozent. Allem voran war der Akkuschrauber Ixo auch im Jahr 2013 wieder das bestverkaufte Elektrowerkzeug in Deutschland. Welche Begeisterung er auslöst, zeigen Kundenrezensionen wie „Mein Ixo schraubt willig eine ganze Kompanie Möbel zusammen“. Auch andere Geräte bekommen Bestnoten wie beispielsweise der als „kraftvoll und laufruhig“ bezeichnete Akku-Bohrschrauber PSR 18 LI-2 oder der aufgrund seiner verschiedenen Aufsätze als besonders vielseitig empfohlene Schleifroller PRR 250 ES.

Im Jahr 2013 waren 17 der 20 in deutschen Baumärkten bestverkauften Elektrowerkzeuge von Bosch. Dabei spielen Akkugeräte mit Lithium-Ionen-Technik eine besondere Rolle: 77 Prozent aller deutschen Akkugeräte waren 2013 bereits damit ausgestattet. Im Jahr 2009 waren es nur 56 Prozent. Bosch hält bei Geräten mit Lithium-Ionen-Akku einen Marktanteil von 60 Prozent. Diese starke Stellung im Markt basiert auf der kontinuierlichen Einführung innovativer Akkugeräte, den Akkusystemen „Power4All“ mit Geräten für kabellose Freiheit in Haus und Garten sowie der Multi-Channel-Vermarktung.

Innovative Multisäge PST 10,8 LI

Die Multisäge PST 10,8 LI wurde im vergangenen Jahr als 10,8 Volt-System-Gerät eingeführt und steht einmal mehr für die Innovationskraft von Bosch. Sie vereint die Funktionen von Stich-, Säbel- und Astsäge in einem Gerät. Möglich macht das ihr innovatives SDS-System: Das Stichsägeblatt kann in zwei verschiedenen Richtungen eingespannt werden. Dreht man die Sägezähne nach vorne, wird das Gerät wie eine Stichsäge geführt. Dreht man die Sägezähne nach hinten, lässt sich die PST 10,8 LI wie eine Säbelsäge nutzen und kann zum Beispiel auch Äste stutzen.

Ausbau der „Power4All“-Systeme

Mit nur einem Wechselakku können Heimwerker unterschiedliche Geräte derselben Voltklasse betreiben, so auf für sie überflüssige Akkus und Ladegeräte verzichten und gleichzeitig Geld sparen. Im März 2013 führte Bosch zusätzlich zum 18 Volt-System das System mit 10,8 Volt ein und erweiterte es im Juli auf neun Geräte. Aktuell umfasst es den Bohrschrauber PSR 10,8 LI, den Schlagbohrschrauber PSB 10,8 LI-2, das Multifunktionswerkzeug PMF 10,8 LI, den Multischleifer PSM 10,8 LI, das Multitalent Uneo zum Hämmern, Bohren und Schrauben, die Multisäge PST 10,8 LI, die Taschenlampe PLI 10,8 LI sowie die Heckenscheren AHS 35-15 LI und AHS 45-15 LI. Das bewährte 18 Volt-Akku-System wurde wir im Oktober von neun auf elf Geräte ausgebaut. Hinzugekommen sind die Handkreissäge PKS 18 LI und die Säbelsäge PSA 18 LI.

Bosch baut Marktführerschaft bei Messgeräten aus

Weiter ausgebaut hat Bosch die führende Position bei Messgeräten für Heimwerker. Während das Marktvolumen in Deutschland 2013 um 13 Prozent wuchs, konnte das Unternehmen mit einem Umsatz von 41 Prozent dreimal so schnell wie der Markt wachsen. Dies gelang vor allem durch überzeugende Innovationen. Ein Beispiel dafür ist der Laser-Entfernungsmesser PLR 15, der die Lasertechnik auch Menschen mit wenig Erfahrung im Umgang mit Messgeräten zugänglich gemacht hat. Der PLR 15, klein und handlich wie ein Textmarker, zeichnet sich durch seine selbsterklärende Ein-Knopf-Bedienung aus und ersetzt den klassischen Zollstock. Darüber hinaus ist Bosch in allen drei Disziplinen – Messen, Orten, Nivellieren – mit großem Abstand Marktführer. Alle zehn in deutschen Baumärkten bestverkauften Messgeräte sind von Bosch.

Aufgrund geänderter Datenbasis sind die von Bosch dieses Jahr veröffentlichten Zahlen nur bedingt mit den Angaben aus den Vorjahren vergleichbar.