AMB - 28.09. bis 2.10.2010 in Stuttgart

24.09.2010

AMB 2010 auf der Erfolgsspur







Fotos: AMB - Messe Stuttgart

Die AMB, Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, wird vom 28. September bis 2. Oktober 2010 auf der Messe Stuttgart direkt am Flughafen Stuttgart veranstaltet. Sie ist das Schaufenster des Werkzeugmaschinen-Weltmarktes in Deutschland und rangiert in der Rangliste der deutschen Branchenfachmessen auf Platz 2, direkt nach der EMO.

Seit über 20 Jahren gibt es diese Leitmesse für Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeuge bereits, mit wachsendem Aussteller- und Besucherzuspruch. Die erste AMB auf dem neuen Messegelände in Stuttgart sorgte für einen Rekord von mehr als 85.000 Besuchern (2006: 48.000). Die Ausstellerzahl ist gleichzeitig auf über 1.200 angewachsen (2006: 805).

Dieses Jahr werden wieder rund 1.200 Aussteller und zirka 20 vertretene Unternehmen an der AMB 2010 teilnehmen. Jeder Fünfte von ihnen kommt aus dem Ausland. Erwartet werden mehr als 75.000 Besucher aus 60 Ländern. Ideelle und fachliche Träger der AMB sind die Fachverbände Präzisionswerkzeuge und Software im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) sowie der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW).

Das Ausstellungsspektrum der AMB fokussiert in erster Linie die Zerspantechnik. Darunter fallen die drei Bereiche: spanende und abtragende Werkzeugmaschinen sowie Präzisionswerkzeuge. Darüber hinaus zeigen die Aussteller aber auch Innovationen und Weiterentwicklungen aus der Messtechnik und Qualitätssicherung, der Robotik, der Werkstück- und Werkzeughandhabungstechnik, dem Softwarebereich und dem Engineering sowie Bauteile, Baugruppen und Zubehör.

Eine thematische Aufplanung erleichtert die Orientierung für die Besucher. Die Hallen 1 und 2 sind den Präzisionswerkzeugen vorbehalten; die Halle 4 beherbergt Software und Engineering, Steuerungen und weitere Ausrüstung bzw. Zubehör; in der Halle 6 befinden sich Säge-, Bohr- und Verzahnmaschinen; die Halle 8 gehört den Schleif- und Entgratmaschinen und die Hallen 9, 7, 5, und 3 sind den Dreh- und Fräsmaschinen sowie den Bearbeitungszentren vorbehalten (Hallenanordnung im Uhrzeigersinn).

Mit diesem Ausstellungsprogramm spricht die AMB von der Führungsebene (Inhaber, Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder, Prokuristen) bis zur Werkstattebene (Abteilungs- und Gruppenleiter, Angestellte, Meister, Facharbeiter) alle technischen Entscheider und Produktionsverantwortlichen der Abnehmerbranchen von Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeugen an. Dazu zählen der Fahrzeugbau, die Automobil- und Zulieferindustrie, der Maschinenbau, die EBM-Industrie, die Elektroindustrie, der Werkzeug- und Formenbau, die Luft- und Raumfahrtindustrie und weitere klassische Kundenbranchen dieser vielseitigen Hightech-Maschinen.

Anreise-Packages aus vielen europäischen Städten

Für die Besucher aus dem In- und Ausland gibt es in diesem Jahr attraktive Anreise-Packages in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und dem Reiseveranstalter Travelpoint. Aus vielen Städten werden Flüge in Kombination mit einer Hotelübernachtung angeboten. Die Anreise-Packages finden sich unter www.messe-stuttgart.de/amb.

Erstmals findet die AMB parallel zum Cannstatter Volksfest statt, nach dem Oktoberfest das zweitgrößte Volksfest in Deutschland www.cannstatter-volksfest.de. Mit dem „AMB-Vorteilscoupon“ erhalten Wasen-Besucher am Dienstag, 28., Mittwoch, 29. und Donnerstag, 30. September 2010, in Verbindung mit ihrer AMB-Eintrittskarte einen Liter Volksfestbier und ein halbes Hähnchen zum halben Preis (plus 60 Cent Bedienungsgeld). An der Aktion beteiligen sich das „Fürstenbergzelt“, „Göckelesmaier“, „Grandl“, „Klauss-und-Klauss“ sowie „Wilhelmers Schwabenwelt“. Auch die AMB-Ausstellerparty findet in diesem Jahr auf dem Wasen statt, am Donnerstag, 30. September 2010, im „Klauss-und-Klauss Dinkelacker-Festzelt“.

Fertigungstrends der Zukunft im Rahmenprogramm

Neben technischen Innovationen und Weiterentwicklungen im Ausstellungsteil bietet die AMB aber auch ein auf die Bedürfnisse der Anwender ausgerichtetes Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit namhaften Verbänden, Forschungsinstituten und Universitäten. Für die Besucher bietet das Programm eine Fülle von neuen Erkenntnissen für ihren Fertigungsalltag. Zahlreiche Möglichkeiten für eine noch effizientere und damit wirtschaftlichere Fertigung werden aufgezeigt. Wer auf der Suche nach einem Produktions- oder Vertriebspartner ist, wird genauso fündig wie Berufseinsteiger, die sich über zukunftsträchtige Arbeitsmöglichkeiten in der Werkzeugmaschinenbranche informieren möchten.

Neue Fertigungsmöglichkeiten gibt es im Rahmen der „Innovationstour Metallbearbeitung – Trends von morgen“ auf dem Gemeinschaftsstand des PTW Darmstadt zu sehen. „Nachhaltige Technologien und Prozesse für die Zukunft“ stehen im Mittelpunkt des Fertigungstechnischen Kolloquiums (FtK) der Gesellschaft für Fertigungstechnik in Stuttgart. Den Ingenieursnachwuchs im Blick hat die „Think-Ing.“-Ausbildungsinitiative des VDMA Baden-Württemberg. Der Wettbewerb „Dreher des Jahres“, unter der Federführung der Fachzeitschrift Fertigung und mit Unterstützung des Werkzeugmaschinenherstellers EMAG aus Salach, möchte den Beruf des Drehers mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellen. Der Berufswettbewerb „Skills Germany“ und die „Sonderschau Jugend“, ausgerichtet vom Verein der deutschen Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW) in Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen, zeigen auf, wie interessant und vielfältig die diversen Berufsbilder der Werkzeugmaschinenbranche sein können. Energieeffizienz steht im Mittelpunkt der Sonderschau „Blue Competence“, die ebenfalls vom VDW organisiert wird. Im „Medical Technology Center“, einer Sonderschau von Siemens in Zusammenarbeit mit Sellers Media Services, werden Prozesse für die Fertigung von medizinischen Produkten vorgestellt. Die zweite Sonderschau zum Thema, „Medizintechnik – Ein Wachstumsmarkt für Metaller“, ebenfalls organisiert von Sellers Media Services, präsentiert diesen vielversprechenden Wachstumsmarkt, der für viele Maschinen- und Werkzeughersteller durchaus noch Potenzial bietet. Das Partnernetzwerk „b2fair-Business to fairs„ unter der Leitung der Handwerkskammer Stuttgart unterstützt speziell kleine und mittlere Unternehmen dabei, einen Produktions- oder Vertriebspartner im Ausland zu finden. Interessenten können sich im Vorfeld registrieren lassen und auf der AMB 2010 erste Kontakte knüpfen. Ins Leben gerufen wurde „b2fair“ von der Europäischen Kommission und es wird von zahlreichen internationalen Organisationen gefördert. Weitere Themen im Rahmenprogramm sind Trockenbearbeitung und Arbeitsschutz.

Der Markt erholt sich spürbar

Nach dem beispiellosen Konjunktureinbruch im letzten Jahr erholt sich seit Beginn dieses Jahres der Markt für Präzisionswerkzeuge und Werkzeugmaschinen spürbar. Nachdem die Branche der Präzisionswerkzeuge 2009 einen Umsatzrückgang von 34 Prozent hinnehmen musste, legten die Auftragseingänge bei den Zerspanungswerkzeugen laut VDMA im ersten Quartal 2010 um 23,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Die Auftragseingänge bei der Fertigungs-, Mess- und Prüftechnik stiegen im selben Quartal um 31,3 Prozent und bei den Spannzeugen insgesamt um 8,6 Prozent.
Laut VDW lag der Rückgang der Werkzeugmaschinenproduktion 2009 bei 30 Prozent. Im ersten Quartal stiegen die Auftragseingänge der Werkzeugmaschinenindustrie um 43 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2009.

Infos

Die AMB ist vom 28. September bis 2. Oktober 2010 täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Angebotsschwerpunkte:
- Spanende Werkzeugmaschinen
- Abtragende Werkzeugmaschinen
- Sonstige Maschinen
- Präzisionswerkzeuge
- Messtechnik
- Qualitätssicherung
- Werkstofftechnik
- Software
- Bauteile
- Zubehör
- Dienstleistungen

Der Eintrittspreis beträgt 25,- Euro, inklusive Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des Stuttgarter Verkehrsverbundes VVS.

Weitere Informationen unter: www.amb-messe.de und www.amb-expo.de.

Das Stuttgarter Messegelände liegt direkt am Stuttgarter Flughafen und der Autobahn A 8, die von München über Stuttgart nach Karlsruhe führt. Die S-Bahn verbindet das Messegelände in 25 Minuten mit der Stuttgarter Innenstadt und dem Hauptbahnhof.

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