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 Betreff des Beitrags: Billig-Elektrowerkzeuge wirklich Schrott, nie und nimmer!
BeitragVerfasst: 14. Jun 2006, 13:07 
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Registriert: 14. Jun 2006, 11:04
Beiträge: 4
.... kommt halt drauf an, was man erwartet

Hallo,
oder besser gesagt, was soll ein Hobbybastler mit nem Makita-Akkuschrauber für 300 Euro ?
Es ist rausgeschmissenes Geld. Oder, es ist Angabe .... habe nur das beste Werkzeug .... schau mal !
Ist doch so :mrgreen:

Ich war auch mal so, nur die besten Marken, wie Dewalt, Fein, Makita, Atlas Copco usw.. Nicht das teuerste und das war wohl der Fehler. Immer Einstiegsklasse in den guten Marken und das meiste war Schrott. Makita-Akkuschrauber, warum haben die wohl Schnelllader. :lol: Genau, weil die Akkus so schnell leer sind. Fein .... davon hatte ich zweie........ hör mir auf .... denen fehlt die Power dahinter. Dann Lichtblick Atlas Copco PES, Power satt und Akkus halten.
Nur zum Verständnis, man musste erst mal 3 Akkuschrauber von den Topfirmen in der Praxis austesten, um den richtigen zu finden. Das sind mal eben locker 600 Euro ... verpufft.

Ja, ich weiß, ich habe ja nicht gleich die teuersten von den Topfirmen genommen.

Auch bei anderen Geräten, habe ich diese Erfahrung bei diesen Top-Firmen machen müssen. Von den Einstiegsmodellen darf man halt nicht allzu viel erwarten, auch bei den Topfirmen nicht.

Nur dann, ist der Preis zu den Billiggeräten, wie bei Aldi und Co., nicht gerechtfertig. Nehmen wir mal Makita 6280 (188 Euro) und setzen dagegen einen Güde ASS 144 (30 Euro). Ist der Mehrpreis von 158 Euro wirklich gerechtfertig? Vor 10 Jahren hätte ich gesagt .... JA ..... heute sage ich NEIN. Beide können das gleiche, haben beide zwei Jahre Gewährleistung ... hüstel .... sagen wir mal besser ½ Jahr richtige Garantie! Und beide Maschinen können nach ½ Jahr kaputt gehen.
Wo ist also der Unterschied. Sind 158 Euro mehr gerechtfertig, besser gesagt, der 6-fache Preis?

Nach drei Sanierungen und ein Verschleiß zahlreicher Geräte, schaue ich heute nur noch auf den Preis.
Mit einigen Ausnahmen, z.B. bei Winkelschleifer, da ist mir einfach das Leben zu lieb, da vertraue ich nicht den Billiggeräten in Vollplastik ....... nene

... und nun haut mich


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Jun 2006, 19:13 
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Registriert: 5. Jul 2005, 23:52
Beiträge: 785
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Hallo,

das kann man so pauschal nicht sagen!

Klar, es gibt einmal die Nutzungshäufigkeit: Wer nur zweimal im Jahr drei Schrauben irgendwo reinhetzt und meint dafür einen Akkuschrauber zu benötigen, sollte den Billigeimer nehmen.

Aber da geht es schon los: Holt er das Ding nach einem Jahr wieder hervor, sind die Akkus platt und Ersatz natürlich nicht zu bekommen.

Rechnet man das über die Jahre, kann das ganz schön teuer werden.
Ich habe mir in 92 den ersten Nonameschrauber für 99DM geholt.
Ok, bin kein Handwerker sondern "nur" Heimwerker, aber ich nutze soetwas schon recht gut. Im Schnitt war nach einem Jahr Schluß: Entweder Ladegerät, Akku oder mal ein Schalter, irgendwas ging kaputt und Ersatz war nicht zu kriegen. Also Neukauf für wieder rund 100 DM (damals waren die Dinger noch teurer!). Macht rund 500DM bis 1998, denn da hatte ich die Nase voll und habe mir den kleinen Makita 6110 für 245DM zugelegt.

Der ist vom Handling schlicht eine andere Klasse und er lebt bis heute (entgegen aller Drohungen hier im Forum auch mit den ersten liebevoll behandelten Akkus).
Dass er trotzdem noch einen Kumpel bekommen hat, lag an einigen härteren Aufgaben für die er nicht gebaut ist. Man nennt ihn nicht umsonst den Damenschrauber...

Macht also summa summarum 500 DM für rund 6 Jahre Akkuschrauben mit dem Billigeimer und 245 DM für bis jetzt knapp 8 Jahre Schrauben mit wesendlich mehr Komfort.
Soviel zum Thema billig...

Ich habe auch schon verschiedene Schleifgeräte verschlissen. Das waren noch nicht mal NoName, sondern günstige Heimwerkerversionen bekannter Markenhersteller.
Ich nenne mal keine Namen, um der Diskussion aus dem Weg zu gehen...

Den Geräten habe ich nie Böses getan, was weiß ich, im Tanzsaal das Parkett mit dem Deltaschleifer bearbeitet oder so.
Wirklich nicht!
Der letzte Schwingschleifer ist auf den Treppenstufen meines Schwiegervaters verreckt. Nach kurzen Zuschußgesprächen wurde es ein Festo Rotex für 350 Euro, nach strengem Blick der Schwiegermutter auch mit Absaugung.

Mal abgesehen davon, dass da beim Schleifen plötzlich die Sonne aufging, denke ich dass ich jetzt nach vier Jahren und vielen Quadratmetern bald wieder so eine Rechnung wie beim Akkuschrauber aufmachen kann...

Anders sieht das aus, wenn man z.B. wie wir drei Dachböden neu verlatten müssen. Da müssen ein paar hundert Schnitte gemacht werden und niemand fragt nach Schnittqualität oder gar Winkel.
Keiner von uns wollte oder hat so ein Gerät, also her mit dem 35 Euro Billigeimer, wenn er es überlebt, wird der verschenkt.

Als letztes kommt der Komfort, bzw. die Qualtität:
Ich bin bestimmt zehn Jahre wie ein verliebter Kater um jede Kreissäge gestrichen.
Wohlgemerkt Sägen, die innerhalb meines finanziellen Horizontes lagen.
Geil, Sägen die einen langen, geraden Schnitt machen können...

Das große Ziel war, eine Säge zu haben, mit der ich mal eben die Möbelbretter selbst zuschneiden kann.
Schaut man sich die Billigdinger an, wird einem nur schlecht. Da ist der Anschlag meist noch nicht einmal rechtwinklig zum Tisch, mit der lächerlichen Einstelllupe kann man vielleicht die Länge der Nase einstellen, die der Hersteller einem heimlich zieht.
Von der Schnittqualität wollen wir gar nicht reden.
Das wollte ich nicht. Dann lieber keine Säge...

Trotzdem bin ich auch irgendwann über diese Klinge gesprungen und bin damit natürlich im Grenzbereich.
Weil ich eben gesagt habe: Wenn schon, denn schon.

Andere haben dafür vielleicht einen größeren Fernseher oder einen Rasenmäher mit mehr PS als wir es haben.

Manche Billiggeräte können einem auch den Spaß an der Arbeit gründlich verderben. Wir haben hier gerade einen Thread laufen, wo die Billigflachdübelfräse 5mm Schlitze produziert, wo es 4mm sein sollten.
Ich hatte vor Jahren eine hochwertige Fräse geliehen bekommen. Dadurch kamen relativ fix superpassgenaue, stabile Verbindungen zustande, so dass ich mir das Gerät dann auch gekauft habe.
Hätte das Erstgerät solche Schlabbereien produziert, würde ich heute nichts mehr davon wissen wollen.

Ich kaufe Werkzeug eigentlich nicht nach Marke, habe aber schon Spaß an gutem Werkzeug. Dafür hat dann eben keines unserer Autos Alufelgen.

Schönen Tag noch...

Gregor Reucher


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Jun 2006, 23:32 
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Registriert: 14. Jun 2006, 11:04
Beiträge: 4
Hallo,

irgendwie verstehst Du mich jetzt falsch.

Klar, darf man bei Präzisionsgeräten nicht sparen. Nicht bei ner Oberfräse, nicht bei ner Flachdübelfräse und auch nicht bei ner Kreissäge, wenn man z.B. Küchenarbeitsplatten schneiden will. Da kommt es auf absolute Präzision an, wie bei einem Handwerker. Man muss eigentlich noch bessere Geräte haben.

Genauso auf dem Bau, da kannste nicht mit einem Billig-Winkelschleifer oder einer Billig-Mauernutfräse arbeiten. Ich würde mich dann nicht mal in der Nähe aufhalten, wenn da jemand mit solchen Billig-Maschinen arbeiten würde. Ich habe dann nur eine Vorstellung, Getriebebruch, Plastikschrott = fliegende Trennscheibe. Da kann Billig, tödlich sein.

Aber nicht bei einem Akkuschrauber, Schleifer usw. .... da reicht billig.

Gipsplatten anschrauben, der Gipsplatte interessiert es nicht, ob Du einen Makita dazu benutzt, oder einen Top Craft. :lol:

Noch zu Akkuschraubern, trotz der guten, habe ich immer noch nen GPM (Bj. 97) 16,8 Volt, identisch mit dem Einhell, der läuft heute noch, immer noch mit dem ersten Akku. Und das Teil hat schon was mitgemacht.

Um das Problem vielleicht besser zu verdeutlichen, für bestimmte Arbeiten, braucht man absolute Präzisionsgeräte. Und ein Laie quasi noch bessere Geräte, als ein Fachmann sie benutzt. Der Fachmann kann es nämlich, auch besser mit Billiggeräten, als ein Laie es jemals schaffen würde.

Ich versuche es mal anders, würde jemand mit einer teuren Tauchsäge, Bauholz sägen ... Nein .... da reicht ein Billigteil.
Oder noch anders, macht ein Heimwerker ständig Flachdübelverbindungen, baut der ständig eine Küche auf und sägt ständig Arbeitsplatten zurecht.

Wie gesagt, jedes Gerät für seine Anwendung und da tun es sehr oft Billiggeräte .... nicht immer!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Jun 2006, 12:19 
Hi,

schlauberger hat geschrieben:
Klar, darf man bei Präzisionsgeräten nicht sparen. Nicht bei ner Oberfräse, nicht bei ner Flachdübelfräse und auch nicht bei ner Kreissäge, wenn man z.B. Küchenarbeitsplatten schneiden will. Da kommt es auf absolute Präzision an, wie bei einem Handwerker. Man muss eigentlich noch bessere Geräte haben.


... alles relativ - besitze eine Billigoberfräse - und die Genauigkeit klappt damit auch.
Je nach Maschine kann es lediglich möglich sein, daß der Aufwand eine bestimmte Genauigkeit zu erreichen, größer ist.

Zitat:
Genauso auf dem Bau, da kannste nicht mit einem Billig-Winkelschleifer oder einer Billig-Mauernutfräse arbeiten. Ich würde mich dann nicht mal in der Nähe aufhalten, wenn da jemand mit solchen Billig-Maschinen arbeiten würde. Ich habe dann nur eine Vorstellung, Getriebebruch, Plastikschrott = fliegende Trennscheibe. Da kann Billig, tödlich sein.


na ja - in der Realität ist es höchst unwahrscheinlich, daß ein Getriebekörper zerbricht.
Eher wird sich ein Zahnrad verfrüht abnutzen - dann bleibt die Scheibe einfach stehen ... und ein solcher Schaden ist auch bei Markenmaschinen möglich (habe Kegel-/Tellerrad an einer 230er Bosch auch schon wechseln dürfen).

Bzgl. Winkelschleifer hier mein Erfahrungsbericht einer Maschine vom Lidl : klick (die Bilder dort funktionieren nicht mehr, weil ich den Account nicht mehr besitze - könnte sie bei Bedarf aber wieder ins Netz stellen)
Zwar ist die Regelelektronik einmal kaputt gegangen - aber in dieser Preisklasse hätte ich andererseits nie eine Markenmaschine mit einer solchen bekommen.
Verarbeitung und Standfestigkeit dürfte Markenmaschinen mittlerer Preisklasse ebenbürtig sein - vor einiger Zeit habe ich in einem Zuge zwei 125er Schruppscheiben heruntergeschliffen ... und sowas dauert ja bekanntlich einige Zeit. D.h. 20-30min war die Maschine sicher im Dauereinsatz : Maschinenkopf minimal über Körpertemperatur - am Kunststoffgehäuse keine Erwärmung spürbar. Maschine läuft auch nach wie vor ruhig (Vibrationen). Allerdings verwende ich die Maschine nur für Metallarbeiten.

Zitat:
Gipsplatten anschrauben, der Gipsplatte interessiert es nicht, ob Du einen Makita dazu benutzt, oder einen Top Craft. :lol:


der Gipsplatte ist es egal - aber je nach Billigmaschine leidet der Benutzer : durch ein höheres Gewicht, durch das Fehlen einer Auslaufbremse, usw.

Hochwertige Geräte punkten häufig mit besserer Ergonomie, besserer Ersatzteilversorgung bezogen auf lange Sicht und besserer Verarbeitung.

Gruß, hs


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Jun 2006, 13:20 
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Registriert: 14. Jun 2006, 11:04
Beiträge: 4
Auch Hi,

.... bitte nicht meine Einstellung zu Winkelschleifern überbewerten. Mir ist son Billig-Teil mal um die Ohren geflogen und glücklicherweise ist nichts passiert. War auch nicht meine und ich weiß auch nicht, ob die vorher schon einen Schaden weg hatte.

Die Einstellung steckt halt seitdem drinne. :?


Mit den Präzisionsgeräten, habe ich es erklärt, aber ich versuche es noch einmal: Ein Laie, der gleich verzweifelt und keine Ahnung hat, wird mit Billig-Geräten noch schneller verzweifeln. Es ist das gleiche wie mit einer Handsäge, man kann auch per Hand einen präzisen Schnitt hinbekommen und mit einer teuren Kreissäge verhauen.

Zu allem stelle ich mir jetzt nur eine Frage, wer kauft sich diese Billig-Geräte, an wen sind diese Angebote gerichtet. Eigentlich an absolute Laien, so auf der Basis, da siehste ganz billiges Gerät, damit kannst du dann sparen und alles selbst machen. Nur wenn derjenige noch nie so ein Gerät in der Hand hatte ..... ööörrrks ...... das geht dann in der Regel schief.

Und dann sind die Billig-Geräte dran schuld und dann kommen kluge Sprüche. Hättest dir mal ein gutes Gerät gekauft.

Und das Gerät kann nichts dafür. Das Billigteil kann in der Grundform genau das gleiche, wie ein teures Teil. Eine Stichsäge ist eine Stichsäge, egal ob teuer oder billig.


Ich habe mal ein wenig im Forum Akkuwerkzeuge nachgelesen und ich wunder mich so langsam. Meine Erfahrung, speziell mit Akkuschraubern, wird da irgendwie bestätigt. Auch die teuren halten nicht unbedingt länger, sind nicht unbedingt besser als Billigware. Oder Schnellladeakkus, es geht zu Lasten der Akkus und dem Geldbeutel.
Warum gehen Firmen auf Billig-Werkzeuge? Die Geräte tun es auch!

Da stelle ich mir jetzt aber eine andere Frage, wer kauft dann noch die teuren Geräte . :P ... lassen wir das lieber .....

Und lassen wir auch lieber die Frage, woher diese Billigeimer kommen, vielleicht auch aus der Fabrik, wo die guten Marken produzieren lassen ?

Wie ich schrieb, das Gerät und der Anwender müssen zusammen passen, bzw. der Anwender muss mit den Geräten umgehen können, oder muss es sich aneignen.

Dann klappt das auch mit billig und es schont den Geldbeutel.
:wink:


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 Betreff des Beitrags: Billig Werkzeug
BeitragVerfasst: 24. Jul 2006, 02:11 
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Registriert: 11. Jul 2006, 00:01
Beiträge: 350
Wohnort: Da wo der Pfeffer wächst!
Ich bin auch bloß Heimwerker und erledige Arbeiten zu auf meinem Grundstück wie z.B. Flexen, Bohren, HämmernHaus und ,Sägen von Metall, Stein und Beton.
Habe Billiggeräte der Marken (Meisterkraft, Einhell) benutzt und alle nach recht kurzer Standzeit verschlissen.
Zwei Einhell Bohrhämmer bei den Ausbauarbeiten eines Raumes von 20qm in einem alten Gemäuer beim Bohren und Hämmern von
Beton und Mauerstein. Ich habe dann noch Meisterkraft Bohrhammer hinterher gelegt. Bei einem der Einhell Geräte sprühten Funken aus dem Gerät und es versagte den Dienst.
Die Standzeit lag etwa bei 3 Wochen bei mittelmäßiger Belastung.
Zweites Gerät hatte eine Standzeit von 10 Minuten danach
Defekt in der Kraftübertragung. Mit dem zweiten Gerät wurde
mit einem 18mm SDS Bohrer in Untergrund mit Mauerwerk gebohrt. Genaue Defekte konnte ich nicht bestimmen denn ich habe die Geräte nicht komplett zerlegt.
Mein drittes Gerät der Firma Meisterkraft hatte eine Macke mit dem Schlagwerk.
Nächstes Werkzeug auf meiner Liste war eine Stichsäge der Firma
Meisterkraft von Hellweg mit ca. 350-400W Leistungsaufnahme.
Mängel der Säge:
-Sägetisch konnte durch zu unterdimensionierte und schlechte Konstruktion nicht richtig fest arretiert werden dadurch sägte die Säge immer schief.

Die Säge versagte ihren Dienst nach ca. 60m Schnitt durch Spanplatten,OSB-Platten ,Dachlatten (Platten in Stärken zwischen
12mm und 20mm ) unter Abgabe von Funken aus dem Motorgehäuse.

Habe dann zum Abschluss noch 4 Winkelschleifer (230er mit 1800 oder 2000 Watt Leistugsaufnahme) der Marke Meisterkraft von Hellweg innerhalb von 2 Wochen beim Trennen
von Stahlträgern in verschiedenen Abmaßen verschlissen. Stahlträger von 100mm bis 400mm Höhe und Breiten von 50mm und 155mm .
Desweiteren habe ich zahlreiche Stahlrohre in den Durchmessern von 150mm und 700mm mit den Wanstärken von 4mm bis 20mm getrennt.
Die Geräte wiesen alle den gleichen Defekt auf durch starke Eigenvibration lösten sich sämmtliche Schrauben am Getriebe und die Zahnräder nahmen teilweise Schaden.
Der Umtausch der Winkelschleifer war problemlos und ohne Fragen.Ich habe nach den 2 Wochen mein Geld widerverlangt und es zurückbekommen.

Der Umtausch der Stichsäge war etwas komplizierter (sehr unfreundlicher und dreister Verkäufer der mir unterstellte ich hätte die Säge mutwillig funktionsuntüchtig gemacht. Die Funktionsprüfung des Verkäufers sah wie folgt aus er schlug die Säge mehrfach sehr stark auf eine feste Unterlage und prüfte danach die Funktion die Säge machte dann noch einige unwillige sehr langsame Hübe und hörte sich sehr gequält an der Verkäufer meinte dann zu mir sie würde doch noch funktionieren.) und endete damit dass diese Maschine meine letzte aus einem Hellweg Markt war.

Habe inzwischen sämtliche Maschinen durch Profi-Ware aus dem
Fachhandel ersetzt und erfreue mich an tadelloser Funktion.

Besonders bei Stichsägen ist der Unterschied zwischen Billig-Kernschrott und guter Ware ecklatant.
Ich beziehe das auf Schnittleistung, Schnitthaltigkeit und Geradheit / Winklichkeit der Schnitte auch bei Schnitttiefen über 100mm in Holz.

Als Abschluss kann ich nur sagen dass ich einen Fachhändler gefunden habe der mir auf fast alle Produkte ca. 10 bis 20 Prozent
Rabbat gewährt und ich dadurch fast immer günstiger wegkomme als im Baumarkt und bei Ebay(Profiware) . Außerdem habe ich über
den Fachhandel Dinge zur Verfügung von denen die Leute im Baumarkt nur träumen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Billig Werkzeug
BeitragVerfasst: 24. Jul 2006, 09:35 
Hi,

RobMX246 hat geschrieben:
Ich bin auch bloß Heimwerker
.
.
.
Habe dann zum Abschluss noch 4 Winkelschleifer (230er mit 1800 oder 2000 Watt Leistugsaufnahme) der Marke Meisterkraft von Hellweg innerhalb von 2 Wochen beim Trennen
von Stahlträgern in verschiedenen Abmaßen verschlissen. Stahlträger von 100mm bis 400mm Höhe und Breiten von 50mm und 155mm .
Desweiteren habe ich zahlreiche Stahlrohre in den Durchmessern von 150mm und 700mm mit den Wanstärken von 4mm bis 20mm getrennt.
.
.
.
Besonders bei Stichsägen ist der Unterschied zwischen Billig-Kernschrott und guter Ware ecklatant.
Ich beziehe das auf Schnittleistung, Schnitthaltigkeit und Geradheit / Winklichkeit der Schnitte auch bei Schnitttiefen über 100mm in Holz.
.



... und genau das ist typisch für Leute, die mit billigen Geräten nicht zufrieden sind : egal ob 'Heimwerker' oder nicht - wenn man mit irgendwelchen fetten Aktionen kommt, dann ist es vollkommen logisch, daß die Geräte das nicht aushalten - das machen viele (deutlich teurere) Einstiegsmaschinen von Markenherstellern auch nicht.

Zitat:
Habe inzwischen sämtliche Maschinen durch Profi-Ware aus dem
Fachhandel ersetzt und erfreue mich an tadelloser Funktion


s.o. - man kauft normalerweise Maschinen und Werkzeuge nach Einsatzzweck.
Wobei eine 'Profi'maschine auch keine Garantie für lange, problemlose Laufzeit ist. So habe ich bei einer 230er blauen Bosch auch schon die Getriebezahnräder ersetzen müssen. Kosten ~ den Preis einer billigen Maschine (zzgl. der Arbeit die man davon hat).

Gruß, hs


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 Betreff des Beitrags: Re: Billig Werkzeug
BeitragVerfasst: 24. Jul 2006, 10:44 
Offline

Registriert: 14. Jun 2006, 11:04
Beiträge: 4
RobMX246 hat geschrieben:
Besonders bei Stichsägen ist der Unterschied zwischen Billig-Kernschrott und guter Ware ecklatant.
Ich beziehe das auf Schnittleistung, Schnitthaltigkeit und Geradheit / Winklichkeit der Schnitte auch bei Schnitttiefen über 100mm in Holz.


Hi,
bei solchen Anforderungen, wirst Du auch logischerweise nicht mit Billig-Geräten klarkommen. Die haben in der Regel nur Schnittleistungen von 50 mm bis maximal 80 mm und da sind die schon am Rande. Wenn Du natürlich bei Billiggeräten über die Leistung gehst, dann hat Dein Verkäufer schon recht, absichtlich überbelastet. Dann schlägt alles aus.
Deine Anforderungen halten ja nicht mal die billigen der Profi-Hersteller aus, das schaffen bei denen auch nur die teuren.

Genau das gleiche, wie mit einem Bohrhammer von Lidl, Aldi und Co., da kann ich kein Fundament eines Hauses mit abreißen, aber ich kann damit leichter Löcher in die Wand kriegen als mit einem Schlagbohrer. Reicht auch für leichte Meisselarbeiten und auch zum Setzen von Schalterdosen. Für mehr sind diese Geräte auch nicht gedacht.

Nochmals zu Stichsägen, ne billige mit 80 mm Schnitttiefe hält, wenn Du die nicht überbelastest und dich bei Schnittiefen von 40 mm immer bewegst. Und das sind die meisten Einsatzgebiete, dazu vernünftige Sägeblätter und nie mit verbogenen sägen.

Zu Winkelschleifer sage ich nüsch mehr. :wink:

Was mich nur wundert, daß man von den Billig-Geräten immer mehr abverlangt, als was die preiswerten Profigeräte gerade schaffen.
Ist irgendwie, wie bei Autos, Fehler bei Benz oder BüMW nimmt man hin und meckert nicht. Aber bei Billig-Fahrzeugen schimpft man und erwartet mehr als bei den Großen.

Irgendwie paradox, oder doch typisch :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Billig Werkzeug
BeitragVerfasst: 24. Jul 2006, 13:39 
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Registriert: 5. Apr 2006, 11:27
Beiträge: 348
Wohnort: NRW
schlauberger hat geschrieben:
Was mich nur wundert, daß man von den Billig-Geräten immer mehr abverlangt, als was die preiswerten Profigeräte gerade schaffen.

Das sehe ich genauso, aber andererseits muß ich jetzt zugeben, daß bei mir noch kein einziges NoName-Gerät außer der Reihe kollabiert ist, obwohl viele sogar gewerblichen Belastungen ausgesetzt sind.
Dafür hat sich aber schon so das eine oder andere Markengerät verabschiedet.
Zum Beipiel eine Bosch Stichsäge (war eine der ersten mit SDS-System) oder ein Metabo-Bohrhammer, der qualitativ auch nicht gerade überzeugte.

Gruß,

Martin

_________________
Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen "Hobby" und "Geisteskrankheit".


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 5. Aug 2006, 21:59 
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Beiträge: 65
Wohnort: Hamburg
Also ich bin weg von Aldi und Co. Der Excenterschleifer von Aldi hat nicht mal drei Treppenstufen überlebt. Die Schrauben des Tellers sind rausgeflogen. Die Flex hat nach drei (!) Heizungsrohren aufgegeben. Garantie hin oder her.. es gibt kaum was grausameres, als wenn einem mitten beim arbeiten des Werkzeug verreckt. Also Mülltonne und Metaboflex her und Bosch Schleifer. Mit diesen Geräten habe ich den ganzen Rest meines Umbaus gemacht und sie laufen tadellos. Der Aldi Scharuber ist kurz danach auf die gleiche Weise weggeflogen. Der kleinere Boschschrauber läuft noch immer mit den ersten Akkus. Und für meinen Geradeschleifer von Bosch habe ich nach 20 Jahren(!!) für 5 Euro ein neues Gehäuseteil problemlos bekommen.
Mein Fazit.. es muss nicht immer Makita und Co.sein, aber Aldi, LiIdl und Co.. hör mir auf!!


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