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 Betreff des Beitrags: Sabo 43-4TH Ölwechsel???
BeitragVerfasst: 14. Jun 2010, 21:00 
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Registriert: 14. Jun 2010, 20:07
Beiträge: 2
Hallo
Bin von meinem Dad beauftragt worden mich um dem Rasenmäher zu kümmern, nachdem er schon seit ewiger Zeit(NIE :twisted: ) nicht gewartet wurde...
Er hat ihn damals gekauft und seither nur benutzt ohne ihn zu warten(ölwechsel usw)..
hab heute Rasen gemäht und ihn danach mal angesprochen. Als Antwort bekam ich nur das er noch nie gezickt hat und nach jedem Winter ohne Probleme "anspringt"..
Jetzt möchte ich einen Ölwechsel durchführen, hab aber keine Anleitung zu diesem Rasenmäher.Was für ein Öl muss rein,was muss noch gewechselt werden?Eine Bedienungsanleitung für den Mäher wäre auch nicht schlecht...
Mfg


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 12:55 
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Registriert: 4. Mai 2010, 18:59
Beiträge: 102
Willkommen im Forum :)

Es gibt mehrere Sabo-Mäher mit der Bezeichnung 43-4TH. Wie lauten die Motordaten (Model, Type, Code)? Sind an der Seite der Blechhaube eingestanzt, die den Motor abdeckt, meist über dem Auspuff.
Hat der Mäher einen Fangsack oder Seitenauswurf?

Zu verschmutztes Öl führt zu erhöhtem Verschleiß vor allem des Zylinders und der Kolbenringe. Zu wenig Öl kann dazu zum Kolbenfresser führen. Die Dinger haben keinen Ölfilter, Metallabrieb kann immer wieder an empflindliche Stellen des Motors kommen! Daher ist ein Ölwechsel in gewissen Intervallen absolut notwendig, wenn man sich den Motor nicht ruinieren will. Ich wechsel auch nicht jährlich, sondern nach Ölzustand, aber ich wechsele...

Du brauchst 0,5-0,6 Liter Motorenöl, 10W40 oder SAE30 oder sowas in der Art (so anspruchsvoll sind die Motoren nicht). Kannst in der Regel das nehmen, womit auch das Auto nachgefüllt wird.
Vor dem Ölablassen den Motor warm laufen lassen. Ich fange das Öl gerne in einem großen Einmachglas auf, oder in einen alten Ölkanister (den Aufkleber ziehe ich ab, damit ich das Altöl nicht versehentlich wieder in einen Motor fülle). Das Altöl kommt dann dahin, wo Du das neue Öl gekauft hast. Ausgegossen wird über die Einfüllöffnung. An der Unterseite des Motors befindet sich zwar eine Ölablassschraube, aber das Ölablassen darüber ist meist umständlicher als über die Einlassöffnung. Geht beides gleich gut.
Der Ölstand wird bei eingeschraubtem Peilstab gemessen. Ab 0,5l neuem eingefüllten Öl regelmäßig überprüfen, wie viel noch rein muss. Zu viel Öl setzt die Schleuderschmierung außer Kraft - nicht gut.
Zusätzlich möchte wohl auch der Luftfilter neu. Schaumstofffilter kann man mit Benzin auswaschen, wenn sie noch nicht allzu verschlissen sind. Danach müssen sie wieder eingeölt werden: Etwas Öl in eine Tüte geben, Filter dazu, Filter in der Tüte auswringen, bis er gleichmäßig mit Öl durchsetzt ist. Dann noch mal auswringen, um überschüssiges Öl loszuwerden.
Lamellenfilter kann man ausblasen, wenn sie nicht allzu verdreckt sind.

Kerze wechseln, wenn es zu Fehlzündungen kommt. Auf die richtige Kennnummmer achten, dass sie mechanisch passt, reicht nicht!

Das Messer muss wohl auch geschärft und ausgewuchtet werden. Wie das geht, schreibe ich jetzt nicht, da findest Du bestimmt was mit der Suchfunktion. Im Zweifelsfall abbauen und zum Gartengerätemenschen bringen, der hat das Ding in drei Minuten fertig.


Gruß, Bartho


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 19:40 
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Registriert: 14. Jun 2010, 20:07
Beiträge: 2
danke erstmal :D
Jetzt wollte ich das Öl ablassen,hab aber keine Ablassschraube gefunden..weist du zufällig wo sie ist und wie man ran kommt??


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 19:49 
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Registriert: 26. Jan 2004, 10:09
Beiträge: 5133
Wohnort: Mannheim/Baden-Württ.
Messer und lüfter runter dann klappS auch mit
der Ablassschraube

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BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 20:49 
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Registriert: 4. Mai 2010, 18:59
Beiträge: 102
Bartholomew hat geschrieben:
Willkommen im Forum :)
... Ausgegossen wird über die Einfüllöffnung. An der Unterseite des Motors befindet sich zwar eine Ölablassschraube, aber das Ölablassen darüber ist meist umständlicher als über die Einlassöffnung. Geht beides gleich gut. ...


Die Einfüllöffnung samt Peilstab befindet sich an der Motorecke gegenüber dem Vergaser.

Nicht versuchen, den Motor ohne montierten Messerbalken zu starten! Dieser ist Teil der Schwungmasse.


Gruß, Bartho


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 21:13 
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Registriert: 11. Jul 2009, 11:52
Beiträge: 314
Da man B&S Motoren nur mit der Zündkerze nach oben kippen darf, sieht es beim Amateur dann so
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aus.Vorher den Füllstand des Benzintanks beachten und unbedingt den Kerzenstecker von der Zündkerze abziehen! In dieser Lage kann man gleich den Unterboden reinigen.
Dann findet man auch leichter die Ölablaßschraube:

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Es paßt dort genau eine 3/8" (Zoll) Verlängerung hinein. Glückwunsch an alle mit 1/2" und 1/4" Knarre im Kasten ...

Es geht aber auch mit der Onkel Doktor Spritze, die auch beim Rasenmäherhändler zu haben ist. Der Schlauch auf der Pumpe wird in die Öleinfüllöffnung eingeführt. Wenn man sich die Ölwanne so

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oder so

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anguckt, dann sieht man, dass der Teil vor der Ölschleuder besonders tief sitzt und dort kommt man auch mit dem Schlauch der Spritze hin. Bei Verwendung der Spritze sollte das Öl selbstverständlich nicht allzu heiß sein! Der Ölpegel ist übrigens max. ein paar Millimeter unterhalb der gezeigten Gehäusekante.


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2010, 21:44 
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Registriert: 4. Mai 2010, 18:59
Beiträge: 102
Bei meinem 43-4TH (Seitenauswurf, Bj 85) ist der Motor mit Zündkerze Richtung Heck aufgebaut. Zum Saubermachen und für den Ölwechsel keile ich die Vorderräder mit zwei Kanzölzern fest, der Griff wird gegen einen Baum, eine Wand ö.ä. gestellt. Gegen Auslaufen des Sprits hilft eine Folie, die ich unter den Tankdeckel Schraube.
Ob das bei Scrats Mäher auch so geht, weiß ich nicht, weil die Motordaten und die Bauart des Mähers nach wie vor ein Geheimnis sind...


Gruß, Bartho


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