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 Betreff des Beitrags: Riesenpfanne bauen
BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 12:17 
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Registriert: 11. Feb 2010, 11:33
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Im Herbst steht ein alljährliches Fest an, traditionell wird da aus einer 3m-Pfanne Gröstl und gröstlähnliches (Kasnocken mit Steirerkäs oÄ) serviert.

Allerdings bekommen wir heuer keine so große Pfanne mehr bzw. haben schon lang überlegt, selbst eine zu bauen...

Das Untergestell werd ich der alten nachempfinden, bin mir nur noch nicht sicher obs mit Gas oder Kohle geheizt werden soll (entscheiden wir noch intern).

Allerdings soll ich nun eine Riesenpfanne bauen, ca. 2m Durchmesser (öfters was frisch machen schmeckt besser als das alte Zeug aus der ganz großen).

Als Material werd ich Stahl nehmen, der bekommt eine Patina, die wie eine Antihaftbeschichtung wirkt (ähnlich einer guten Gusspfanne).
Ich frage mich aber, wie ich den Rand hinbekommen soll. Bördeln fällt schonmal aus. Mein Plan wäre, eine Art Matritze zu fräsen, diese dann innen zu verspannen (in der Mitte ein Loch und danach zugeschweißt, die Pfanne muss sowieso später sauber ausgeschliffen werden) und den Rand dann nach und nach mit dem Schweißbrenner zu erhitzen (Gasverbrauch egal, wir machen genug Gewinn) und dann mit dem Vorschlaghammer das ganze zu bearbeiten (hab schon öfters geschmiedet).

Findet jemand Fehler in meinem Plan oder gibts andere Vorschläge? Ich würd ja gern den Rand rundwalzen und dann einfach aufschweißen, aber ob das so gut funktioniert...


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 14:02 
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Klöpperböden, sind "Pfannenähnlich" und werden durch Kalt- oder Warmpressverfahren hergestellt. Das Kaltpresser wird mit zwei Rollen bewerkstelligt, zwischen denen sich das Blech befindet.

Falls du eine Drehbank hast, kannst du dir ja zwei Rollen drehen, die eine mit einem Innenradius, die andere mit einem Außenradius. Mit diesen Rollen kannst du den Rand dann Kaltzalzen


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 17:05 
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Und wo willst Du die Rollen einspannen?
Soll einer die Rollen halten und der andere schiebt das Blech durch oder was? :lol:
Also ich denke mal das könnt ihr auf diese weiße vergessen.
Am einfachsten wäre es, den Pfannenboden ausschneiden zu lassen. Blechstreifen zum Konus walzen, der auf das ausgeschnittene Bodenblech passt und rundrum verschweißen.
Das wären zwar ca. 6,5m Schweißnaht, das ist aber schnell gemacht.
Muss die Pfanne zwingend rund sein oder kann sie auch eckig sein?
Denn das wäre am einfachsten und günstig zu realisieren :wink:

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Gruß Janik

Beliebter Spruch bei uns im Stahlbau:
"Ein Millimeter ist so klein, selbst tausend sind zusammen gerade mal ein Meter" 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Riesenpfanne bauen
BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 17:09 
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Hallo,
Raubsau hat geschrieben:
Ich würd ja gern den Rand rundwalzen und dann einfach aufschweißen, aber ob das so gut funktioniert...
das halte ich persönlich für die einfachste Methode. Den Durchmesser kannst du auf dem Bosen anzeichnen und dann solange walzen bis es passt. Wenn den Rand von außen an den Boden anschweißt kannst Du auch Ungenauigkeiten am Durchmesser durch ranziehen an den Boden gut ausbessern. Natürlich nur wenn der Rand im 90 Grad Winkel zum Boden stehen soll, wenn nicht wird die Sache etwas komplizierter. Den Rand kannst auch vor dem rollen/walzen einmal umschlagen im oberen Berreich zur Verstärkung. Wo liegen deine Bedenken, das dies nicht gut geht ?

Mfg MasterRick

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I'm the master, the master of disaster


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 17:31 
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@Janik: Eckig sieht einfach zu billig aus, ne Pfanne muss rund sein :wink:

Ich hätte eine manuelle Rundwalzmaschine, für die müsste ich neue Rollen drehen (Konus oder Korbbogen soll mal egal sein) aber sonst...

Ich hab nur Bedenken, dass das ganze nicht grade wird bzw. warm- oder in einem Zug geformt werden muss. Das Gerät ist Marke Eigenbau, ich hab zwar verstellbare Gegenhalter drauf, aber obs so funktioniert wie gedacht... mal sehen. Ich werds demnächst mal mit einem ähnlichem Werkzeug und einem kurzen Blechstreifen probieren, dann sieht man ja was rauskommt.

Es wird wohl eine "learning by doing"-Aktion, die Sache mit dem Vorschlaghammer is zwar die schwerste, aber wohl die sicherste Methode das hinzubekommen. Mal sehen, vielleicht kommt noch wem ein Geistesblitz.


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 19:57 
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ich hab mal auf irgendnem Oldtimer treffen was gesehen... Die hatten auch ne große Pfanne (schätze so 750 im Durchmesser) und das war ein Boden von einem Druckluftkessel (oder änlich hatte nicht gefragt)

fand die Idee sehr cool^^


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 20:09 
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NijA hat geschrieben:
und das war ein Boden von einem Druckluftkessel (oder änlich hatte nicht gefragt)



genau, so ein Deckel von einem 10m³ Kessel, dann wirds halt ein Wok und chinesisch gekocht. :D

edit:
hier noch eine Anregung:
http://riesenpfanne.net/index3.html

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 20:36 
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Wohnort: nähe Bremen
Alfred hat geschrieben:
NijA hat geschrieben:
und das war ein Boden von einem Druckluftkessel (oder änlich hatte nicht gefragt)



genau, so ein Deckel von einem 10m³ Kessel, dann wirds halt ein Wok und chinesisch gekocht. :D

edit:
hier noch eine Anregung:
http://riesenpfanne.net/index3.html


och Schupfnudeln und sowas werden wohl auch aus nem Wok schmecken...


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 21:08 
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Österreichs größte? Unsere war fast 3m... egal.

Aber ja, genau sowas will ich basteln. Ich mach jetzt wirklich einen Walzversuch. Die Zeichnungen für die Matrizen und Gegenhalter für die Rundwalzmaschine sind schon an meinen "Chef" bei diesem Projekt gegangen, der hat ne Firma mit ner ordentllichen CNC. Im Zweifelsfall kann ichs ja immer noch etwas zurechtschmieden...

Ich freu mich schon auf den Nachmittag an dem ich mit Schweißbrenner und Schlägl auf einem schweren Stück Metall rumwerken darf. Notfalls solls ja noch ein paar so alte, wahnsinnige Männer geben die das Flammrichten noch richtig beherrschen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Mär 2010, 00:13 
Hi,

... bis 150cm gibt's bei eBay : klick (Paellapfanne)

Gruß, hs


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